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Landwirtschaftsprojekt von Mercy Ships erfolgreich

Für zahlreiche Gefängnisinsassen und Dorfbewohner führte Mercy Ships Schulungskurse über Gartenanbau in Zusammenhang mit biblischen Prinzipien durch. Der praktische Erfolg des Projektes in Monrovias Zentralgefängnis ist so groß, dass die Regierung sogar über eine Fortsetzung und Ausweitung des Programms nachdenkt.

Eigentlich wollte der Südafrikaner Marcel Eveleens nur als Klempner auf dem Krankenhausschiff von Mercy Ships arbeiten. Doch bevor er im Oktober 2005 die Reise nach Liberia antrat, kaufte er noch einige Päckchen mit Saatgut. Der gelernte Gärtner wollte diese später an bedürftige Menschen verteilen.

Sein Plan ging auf. Er startete mit einigen Schiffskameraden ein Projekt an Land, bei dem er nicht nur die Samen verteilte, sondern auch technische Schulungen in der Landwirtschaft anbot. Bis zum Dezember hatte er bereits fünf eintägige Workshops durchgeführt, unter anderem in Monrovias Zentralgefängnis.

Im folgenden Monat wurde Eveleens von zwei erfahrenen Mercy Ships Mitarbeitern, Gene und Ken, aus den USA begleitet. Zusammen führten sie einen zweiwöchigen Landwirtschaftskurs in der Stadt Levumah durch. Dieser Workshop beeindruckte Eveleens sehr, weil er auf biblischen Grundlagen basierte: „In meiner Ausbildung wurde nie eine Beziehung zwischen Gott, der Schöpfung, der Bibel und der Landwirtschaft hergestellt. Gene und Ken machten diese Verbindung für uns alle deutlich.„

In weiteren sechs Workshops lernten 131 Männer über die zentrale Rolle der Landwirtschaft in der Bibel. Teilnehmer aus fünf Dörfern und die Gefängnisinsassen erlebten nicht nur eine äußerliche Veränderung, sondern auch eine innere. Innerhalb von vier Wochen hatten die hoch motivierten Gefangenen den Garten von 2 Beeten auf 20 erweitert, und nach sechs Wochen wurde von der Ernte bereits eine Mahlzeit für die 350 Insassen gekocht. Viele der Gefangenen \'ernteten\' damit zusätzlich neue Hoffnung für ihr Leben. Othello Zeahwon sagte freudig: „Wenn ich das Gefängnis verlasse, werde ich zum allmächtigen Vater beten, finanzielle Unterstützung suchen und Saatgut kaufen. Damit mache ich einen großen Garten.„

Auch Pastor Joshua Goba aus der Stadt Kamara sieht die Veränderungen in seinem Dorf und berichtet: „Im letzten Monat erlebten wir, wie die Männer tatkräftig und motiviert für das Gemeinwohl des Dorfes auf den Feldern arbeiteten.\" Teamarbeit und Motivation schienen durch das Verständnis von Zusammenhängen deutlich zu steigen, so Everleens. Die Bauern spendeten sogar zusätzliches Saatgut für die Kurse im Gefängnis.

Der Erfolg dieser Arbeit im Gefängnis ist so groß, dass die Regierung in Monrovia über eine Fortsetzung und Ausweitung des Programms nachdenkt.

Auch Sie können durch eine Spende neue Hoffnung schenken. Spenden Sie per Telefon 0900-5354343 (3 Euro pro Anruf) oder über die Raiffeisenbank Singoldtal, Kontonr.: 915440, BLZ 70169413, mit dem Vermerk: Landwirtschaft oder online über » www.mercyships.de


Weitere Infos:
Mercy Ships ist die größte internationale Organisation, die mit Krankenhausschiffen hochwertige medizinische Versorgung in Entwicklungsländer bringt und landgestützte Projekte unterhält. Mercy Ships arbeitet nach christlichen Prinzipien. (2006-06-20)


Kontakt:
Mercy Ships Deutschland e.V.
Sabine Bullerjahn
Hüttenstr. 22, 87600 Kaufbeuren
Tel: 08341-98216, Fax: 08341-98206
Email: » sabine.bullerjahn@mercyships.de

» www.mercyships.de

(c) Mercy Ships / Verwendung der Bilder für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe

Die Häftlinge arbeiten in ihrem Gefängnisgarten in Monrovia.  Eveleens unterrichtet die Kursteilnehmer in Kamara.
 

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