| Archiv-Übersicht |Auto & VerkehrBauen & WohnenBücher & MedienBildung & BerufeComputer-HardwareDiverse MeldungenEnergie & UmweltEssen & TrinkenFilm & FernsehenFinanzen/VersicherungenFreizeit & EventsGesundheit & MedizinKunst & KulturMode & LifestyleMusikNeue MedienSoftwareSportStars & SternchenTelekom & ElektronikTourismusWerbung & MarketingWirtschaft & VerbändeWissenschaft & Forschung| English Press Releases |

Studierende der Donau-Universität Krems setzten in Sarajevo interkulturelle
Theorien in die Praxis um
.

Im Rahmen des Master-Lehrgangs „Interkulturelle Kompetenzen“ der Donau-Universität Krems fand vom 14. bis 18. Juni ein fünftägiges Regionalmodul in Sarajevo, der Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas, statt. Als multireligiöse und multiethnische Stadt bot Sarajevo den Studierenden die Möglichkeit, sich mit der Interkulturalität dieser Region bewusst auseinanderzusetzen und ihre im Lehrgang erworbenen interdisziplinären Fachkenntnisse anzuwenden.

„Jede Person kann sich ohne viel Aufwand theoretisches Kulturwissen aneignen. Die alltägliche Kommunikation mit Menschen in einer Region jedoch, in der immer noch politische, wirtschaftliche, soziale und psychologische Verwundungen offen zu Tage treten, stellt besondere Herausforderungen an interkulturelle Fähigkeiten“, meint Dr. Christiane Hartnack, Leiterin des Master-Lehrgangs „Interkulturelle Kompetenzen“ der Donau-Universität Krems.

Neben vielfältigen persönlichen Begegnungen mit Menschen und Kulturen in Sarajewo ermöglichten Vorträge und Exkursionen den Studierenden den Informationsaustausch mit WissenschafterInnen, KünstlerInnen, Expatriates sowie VertreterInnen von NGOs und Medien. Über die Folgen der Abwanderung weiter Teile der Bevölkerung für die bosnische Wirtschaft und Gesellschaft und die komplexe Aufarbeitung der Kriegstraumata diskutierten die Studierenden unter anderem mit dem Wirtschaftsprofessor und Premierminister des bosnisch-herzegowinischen Schattenkabinetts, Dragoljub Stojanov, mit Ernadina Bajra von der Bosnischen Zentralbank und dem international ausgezeichneten Literaten Asmir Kujovic.

„Die zum Teil belastenden Eindrücke und Gefühle, die bei den Studierenden durch den direkten Kontakt mit Funktionsträgern und Betroffenen entstanden sind, sind in unserem Lehrgang nicht nur erwünscht, sondern sogar notwendig“, erläutert Lehrgangskoordinatorin Mag. Sabine Aydt. „Interkulturelle Kompetenzen umfassen nicht nur ,Hard Facts’ sondern vor allem auch emotionale und kommunikative Fähigkeiten“, so Aydt weiter.

Interkulturell kompetent mit Master-Studium der Donau-Universität Krems
Der Master-Lehrgang „Interkulturelle Kompetenzen“ des Departments für Angewandte Kulturwissenschaften der Donau-Universität Krems bietet (angehenden) Führungskräften eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Weiterbildung als Basis für eine Tätigkeit im internationalen Umfeld. In zehn vier- bis fünftägigen Modulen werden historische, ethnologische, soziologische, politische, psychologische, religiöse und kulturelle Themen vermittelt. Am 22. November 2006 startet das erfolgreiche Weiterbildungsstudium bereits zum fünften Mal. (2006-06-23)


Rückfragen
Sandra Lagler
Department für Angewandte Kulturwissenschaften
Interkulturelle Studien
Tel. +43 (0)2732 893-2568
» sandra.lagler@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at/ikk


zurück
nach oben

','
',$content); ?>