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Internationale ReferentInnen tagen an der Donau-Universität Krems

Krems (kpr). Zum zweiten Mal findet heuer von 26. bis 28. November die Konferenz für Hochschulmanagement und -entwicklung in Zentral- und Südosteuropa am Campus Krems statt. Die Konferenz ist eine Initiative der Donau-Universität Krems zur Förderung des strategischen Hochschulmanagements und zur Vernetzung der Universitäten mit Fokus auf Südosteuropa. Gastredner Erhard Busek hat zur Eröffnung den Stellenwert der „Learning Society“ für Europa betont. In dem zweitätigen Konferenzprogramm tauschen sich internationale ExpertInnen über Themen wie Qualitätsmanagement, Fundraising und Marketing, Internationalisierung und Organisationsentwicklung in Bezug auf die spezifischen Fragestellungen der Region aus.

In Fortsetzung einer im Vorjahr an der Donau-Universität Krems gegründeten Initiative tagen zurzeit Hochschulexpertinnen und –experten aus Österreich, Deutschland, Bulgarien, Ungarn, Kroatien, Polen, Serbien, Griechenland und der Türkei am Campus Krems, um über gemeinsame Perspektiven des Hochschulmanagement zu diskutieren. Die jährlich stattfindende Konferenz soll zur notwendigen Professionalisierung der Führung von Hochschulen angesichts zahlreicher Reformen und der zunehmenden Autonomie von Universitäten insbesondere in den neuen EU-Staaten beitragen.

Die Rolle der Universitäten für ein gemeinsames Europa
Gastredner Dr. Erhard Busek, Koordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa, Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa und seit 2005 Rektor der Fachhochschule Salzburg, plädierte bei der Eröffnung am Sonntag für die Schaffung eines Europäischen Netzwerks der Universitäten, um eine europäische Identität schaffen zu können. „Eine reine ökonomische Perspektive der EU reicht sicherlich nicht“, erklärte Busek in Krems. Als größte Herausforderungen der europäischen Gemeinschaft bezeichnete der Osteuropaexperte die Informationsgesellschaft und die Auswirkungen der Globalisierung. Hier würde die „Learning Society“ eine extrem wichtige Rolle. Die Geistes- und Sozialwissenschaften seien in diesem Zusammenhang ebenso bedeutend wie etwa die Naturwissenschaften. Insgesamt müsse der Investition in Ausbildung gleich viel Aufmerksamkeit zukommen wie der Investition in den Kapitalmarkt. Wissenschaft und Bildung brauche mehr Unterstützung von Seiten der Europäischen Union, forderte Busek weiters. Universitäten sollten weniger von den jeweiligen Nationalstaaten abhängig sein und mehr von einem gemeinsamen europäischen System getragen werden. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass Bildung und Hochschulen eine bedeutende Rolle spielen, wenn es darum gehe eine europäische Erfolgsgeschichte zu schreiben. Stankovic Fuada, ehemalige Rektorin der Universität Novi Sad, betonte die integrative Rolle der Universitäten und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Erziehung. „Auch Naturwissenschaftler sollten Ausbildung in Kulturbereichen erhalten.“

Themen reichen von Qualitätsmanagement bis Globalisierung
Weitere ReferentInnen der Konferenz für Hochschulmanagement und –entwicklung in Zentral- und Südosteuropa sind unter anderen Vardar Öktem, Vizerektor der Universität Isik in Istanbul, der über Schnittstellen von Universitäten und Regierungen, Globalisierung und Internationalisierung aus der Perspektive der Türkei berichten wird. Die Entwicklungen des Hochschulmarktes und dessen Konsequenzen für Ungarn beschreibt László Frenyó von der Szent István Universität in Ungarn und Ada Pellert, Vizerektorin der Donau-Universität Krems, referiert über Wege und Möglichkeiten der Professionalisierung von Hochschulmanagement.

Lehrgang an der Donau-Universität Krems
Seit November 2006 bietet die Donau-Universität Krems erstmals den Lehrgang „Hochschul- und Wissensmanagement“ für mittleres und höheres Leitungspersonal aus dem wissenschaftlichen und dem Dienstleistungsbereich von Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen und der staatlichen Hochschulverwaltung. An einem Masterprogramm mit speziellem Fokus auf Südosteuropa wird gerade gearbeitet. Geplanter Start des englischsprachigen Lehrgangs ist Frühjahr 2007.



Nähere Informationen zum Lehrgang und der Konferenz finden Sie im Internet unter » www.donau-uni.ac.at/wbbm (27.11.2006)



Rückfragen
Dr. Attila Pausits
Department für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2266
» attila.pausits@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at


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