| Archiv-Übersicht |Auto & VerkehrBauen & WohnenBücher & MedienBildung & BerufeComputer-HardwareDiverse MeldungenEnergie & UmweltEssen & TrinkenFilm & FernsehenFinanzen/VersicherungenFreizeit & EventsGesundheit & MedizinKunst & KulturMode & LifestyleMusikNeue MedienSoftwareSportStars & SternchenTelekom & ElektronikTourismusWerbung & MarketingWirtschaft & VerbändeWissenschaft & Forschung| English Press Releases |

Zahlreiche internationale Gäste folgten der Einladung des Alumni-Clubs zum offiziellen „Beginn des Dialogs“

Krems (kpr). Absolventinnen und Absolventen haben sich vorgestern, Samstag, zum ersten interdisziplinären Treffen des Alumni-Clubs am neu errichteten Campus der Donau-Universität Krems getroffen. Zahlreiche Alumni nützten die Gelegenheit, mit prominenten Gastvortragenden über aktuelle Fragen zu diskutieren, alte KollegInnen zu treffen oder neue Bekanntschaften zu knüpfen und ein umfangreiches Kulturprogramm zu genießen. Vizerektorin Ada Pellert betonte die Bedeutung von Netzwerken als Teil des lebensbegleitenden Lernens.

Mit einer Führung durch den vor einem Jahr neu errichteten Campus der Donau-Universität Krems startete das umfangreiche zweitägige Programm des ersten Alumni-Treffens vergangenen Samstag. Zahlreiche AbsolventInnen aus den unterschiedlichsten Disziplinen waren der Einladung gefolgt und nach Krems gereist. Nach dem Motto des „Lifetime Learning“ wurde neben sozialem und kulturellem Austausch auch dem fachlichen Update Rechnung getragen. Workshops zu Karrierestrategien im globalen Arbeitsmarkt, Potenzialanalysen mit Einzelcoaching und aktualitätsbezogene Impulsreferate wie jenes des Medienberaters Peter Plaikner über die politische Kommunikation in Österreich, kurz vor den Nationalratswahlen 2006, gestalteten den ersten Teil des Programms, das von den ehemaligen Studierenden gut aufgenommen wurde.

Auftakt zur Diskussionsreihe des Alumni-Clubs
Einen Höhepunkt des Alumni Netzwerk-Treffens stellte am Samstagnachmittag der Start der Diskussionsreihe „Leadership Backstage“ dar, die in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ vom Alumni-Club ins Leben gerufen wurde. Eine prominent besetzte Diskussionsrunde unter der Leitung des stellvertretenden „Presse“-Chefredakteurs Michael Prüller ging der Frage nach dem Sinn der boomenden Ethikkultur in Unternehmen nach. Es diskutierten Friedrich Macher, Generaldirektor der Kühne und Nagel Österreich AG, Peter Heintel, Philosoph und Experte für Organisationstheorie und -praxis von der Universität Klagenfurt, Peter Zellmann, Autor des Buches „Die Zukunftsgesellschaft“, Veit Dengler, General Manager des European Business Center von Dell in Bratislava und Roland Deiser, seit kurzem Leiter des Fachbereichs Innovation und Strategisches Management an der Donau-Universität Krems.

Corporate Social Responsibilty macht Sinn
Dass sich ein Wertekanon auch wirtschaftlich für das Unternehmen auszahle, davon zeigte sich Friedrich Macher überzeugt. Einig waren sich die Diskutanten darüber, dass wertorientiertes Management nicht allein eine individuelle Frage sein könne. „Strukturen sollten jenseits der individuellen Personen Grundlagen für ethisches Handeln bilden“, so Roland Deiser. Durch entsprechende Organisationsstrukturen könne ein Moralbewusstsein erfolgen, betonte der international erfahrene Experte für Organisationspolitik. „Ethik entsteht im Diskurs. Die Diskursfähigkeit von Unternehmen spielt eine große Rolle.“ Veit Dengler hob zwei Bereiche des ethischen Managementstils hervor. Zum einen gehe es um das ethische Verhalten der Mitarbeiter, zum anderen gebe es eine Ethik, die über das Unternehmen hinaus führe. Corporate Social Responsibility (CSR) etwa seien in den USA im Vergleich zu Europa bereits sehr weit entwickelt. „Das wichtigste ist jedoch die Personalpolitik“, so Dengler.
Zellmann zeigte sich insgesamt pessimistisch. „Die Frage, ob wertorientiertes Management eine Marketingfloskel ist oder nicht, würde ich mit eher ja beantworten. Die Organisationen stehen erst am Beginn eines Lernprozesses“, ist Zellmann überzeugt. 80 Prozent der Menschen würden Sinn und Spaß an der Arbeit anstreben. Daraus ließe sich viel für Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt ableiten.

Zum Ausklang Kabarett und Tanz
Den perfekten Übergang in den vergnüglichen Teil des Abends lieferte Bernhard Baumgartner anschließend an die lebhafte Diskussion mit seinem „Wirtschaftskabarett“. Der Gründer der „SAPOMPSCHT-Holding Wien“ überzeugte das Publikum, dass auch mit unorthodoxen Methoden wie etwa Feng-Shui oder Jam-Mer Energien eine ausgeglichene Bilanz und zufriedene Mitarbeiter zu erreichen sind. Das begeisterte Publikum war Zeugnis dafür, dass Baumgartner den Nerv der Anwesenden getroffen hatte.

Einen gemütlichen Ausklang fand das erfolgreiche erste Alumni-Treffen der Donau-Universität Krems schließlich bei Tanz und Musik im mehr als 300 Jahre alten Kellergewölbe, der heutigen Lounge, des ehemaligen Kapuzinerklosters UND in Krems.



Nähere Informationen und Fotos des Events finden Sie im Internet unter » www.donau-uni.ac.at/alumnitag (25.09.2006)



Rückfragen
Mag. Rita Starkl
Alumni-Club
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2254
rita.starkl@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at


zurück
nach oben

','
',$content); ?>