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3-tägige Fachveranstaltung der Donau-Universität Krems diskutiert gendergerechte E-Learning-Programme und Educational Games

Krems (kpr). Vom 6. bis 8. Juli 2006 unterzogen ExpertInnen und TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland e-Learning und educational games einer kritischen Analyse aus Genderpersektive. Neben international renommierten Key-Notes wie Prof. Britta Schinzel, Universität Freiburg, sowie Frauennetzwerk-Expertin Prof. Christina Schachtner, Universität Klagenfurt, informierten sich knapp 100 TeilnehmerInnen im Rahmen des umfangreichen Konferenzprogramms des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien.

Lernformen wie eLearning und in der letzten Zeit vermehrt educational games wird ein hohes (Bildungs-)Potenzial nachgesagt. Der Markt orientiert sich jedoch in diesem Bereich sehr stark an einem männlichen Publikum, spezifische Bedürfnisse und Erlebnisformen von Frauen laufen Gefahr, vernachlässigt zu werden. In mehreren Vorträgen und Diskussionsrunden setzte sich die Konferenz intensiv mit dieser zentralen Fragestellung auseinander und definierte Gefahren und mögliche Gegenstrategien männerdominierter Stereotypen in der Medienbildung. Als eine der zentralen Voraussetzung gendergerechter multimedialer Bildungsprogramme postulierten die ExpertInnen im Sinne eines Diversitätskonzeptes die Wahlmöglichkeit für die Lernenden, die Lernsysteme an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu können.

Veranstaltet wurde die Konferenz vom Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien und dem Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems. Das Team rund um Dr. Sabine Zauchner und Dr. Karin Siebenhandl koordiniert das EU-finanzierte Sokrates (Minerva-) Projekt SITCOM (Simulating IT-Careers for wOMen). Ziel des Projektes ist es, junge Frauen im Alter von 12 bis 16 Jahren für technische und naturwissenschaftliche Berufe und Karrierewege zu interessieren. Dazu wurde eine Karrieresimulation entwickelt, ein Rollenspiel, das es den Mädchen ermöglicht, Tage im Leben von Frauen in technischen Berufen zu erleben. Dieses Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Mädchen kontinuierlich in den Entwicklungsprozess der Plattform mit eingebunden waren. Das Projekt wurde vor kurzem von der Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) mit dem Comenius EduMedia Siegel 2006 ausgezeichnet.



Nähere Informationen unter www.donau-uni.at/imb (13.07.06)



Rückfragen:

Mag. Dr. Sabine Zauchner, MSc
Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2347
sabine.zauchner@donau-uni.ac.at
» www.donau-uni.ac.at/imb


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