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Kurznachrichtendienst Twitter bei VIPs beliebt

Der Kurznachrichtendienst » Twitter hat sich innerhalb sehr kurzer Zeit gerade bei Promis zu einem wichtigen Kanal zur Verbreitung von Mitteilungen an Fans und Interessierte entwickelt. Es interessiert offenbar über fünf Millionen Menschen (Stand: Juni 2010), was sich im Leben von Britney Spears tut und die mittlerweile etwas weniger hippe Paris Hilton hat trotzdem noch mehr als zwei Millionen Follower.

Auf diese Weise können die (oft selbst ernannten) VIPs alles über ihre Aktivitäten kommunizieren oder ihre Ansichten jedermann mitteilen. Selbst die Top-Celebrities posten oft selbst und lassen nicht nur ihre PR-Leute "zwitschern".

Der Vorteil von Twitter ist generell die Tatsache, dass man relativ schnell und unkomplizierter als in einem herkömmlichen Blog Posts schreiben kann. Diese werden dann sofort im gesamten Netzwerk verbreitet und so kann man schnell Updates (etwa von Filmdreharbeiten oder Auslandsreisen) loswerden, ohne dass irgend welche Presseagenturen dazwischengeschaltet werden müssen. Viele Promis kommentieren via Twitter auch entstehende Gerüchte und halten dadurch direkten Kontakt zu ihren Anhängern. Gerade Berühmtheiten, die schon am absteigenden Ast sind, haben durch die laufenden Tweets wieder an Bekanntheit gewonnen: Wer würde sich sonst noch an "Kuck' mal wer da spricht!"-Mutti Kirstie Alley, "Karate Kid" Ralph Macchio oder "Star Trek TNG"-Fähnrich Wil Wheaton errnnern?

Für die unzähligen Twitter-Follower der Promis sind die ständigen Updates jedoch eine große Abwechslung und sorgen dafür, dass fast kein noch so privater Info-Happen verloren geht. So erfährt man, um welche Uhrzeit Paris Hilton schlafen geht, welche Lieder (abgesehen von den eigenen) Britney Spears gerade ihren Kindern vorsingt und welches Notebook sind Ashton Kutcher kaufen will.

Natürlich stellt sich die Frage, wie die Promis all die Zeit finden, sämtliche Tweets zu schreiben. Und in diesem Zusammenhang wird relativ bald klar, dass oft spezielle Mitarbeiter der Stars dafür eingesetzt werden, denn es geht ja nicht nur um das Posten von Messages, sondern auch darum, auf Tweets zu antworten und die eigenen Follower zu kontrollieren. Das ist eine extrem zeitaufwändige Angelegenheit, die nur wenige Berühmtheiten wirklich selbst machen. Als Karriere-Booster ist Twitter quasi unverzichtbar, weshalb man hier klarerweise einiges an Energie investiert.

Spätestens seit Barack Obama haben auch Politiker erkannt, welche Rolle der Kurznachrichtendienst beim Erfolg spielen kann, weshalb man hier inzwischen unzählige mehr oder weniger spannende Beiträge aller Richtungen und Lager lesen kann. Das Weiße Haus ist bei Twitter genauso wie Downing Street 10 oder andere Regierungen.

Neben den bekannten Hollywood-Stars und Chart-Musikern gibt es darüber hinaus eine große Anzahl von Selbstdarstellern, die aus der Versenkung kommen und sicherlich relativ bald wieder dorthin verschwinden werden, denn bei Twitter wird man schnell wieder vergessen. Nur wenige Menschen können längerfristig von der Plattform profitieren.

Trotzdem macht es einfach Spaß, selbst Tweets zu verfassen und die Meinungen anderer zu verfolgen, weshalb man durchaus viel Zeit auf der Plattform verbringen kann. Aufgrund der Tatsache, dass Suchmaschinen wie Google & Co. inzwischen die Updates in ihre regulären Ergebnislisten einbauen, ist zusätzliche Publicity garantiert.


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