Pokern früher und heute: Von den Anfängen bis zum modernen Online-Poker

Während die meisten Menschen glauben, dass das Pokern ein urtypischer amerikanischer Zeitvertreib ist, der von den Cowboys „erfunden“ wurde, gehen die Wurzeln tatsächlich viel weiter zurück. Denn bereits vor rund 1000 Jahren gab es in China ein Spiel, das sehr ähnliche Regeln besaß. Allerdings verwendete man damals noch keine Karten, sondern Dominosteine. So vertrieben sich die wohlhabenden Asiaten ihre Zeit und möglicherweise wurde sogar um Geld gespielt.

Die Verbreitung im Mittelalter
Im Lauf der Jahrhunderte verbreiteten sich die Regeln immer mehr Richtung Westen, wobei etwa ab dem Jahr 1300 erstmals Karten zum Einsatz kamen, die eigens aus edlem Holz oder sogar rarem Elfenbein speziell für die Reichen hergestellt wurden. Doch es war noch ein weiter Weg, bis zu Internet-Plattformen à la partypoker de, die heute  ein einfaches und komfortables Spielen für jeden ermöglichen.

Etwa ab dem 16. Jahrhundert wurde der Poker-Vorläufer in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland gerne gespielt und kam durch Auswanderer schließlich nach Kanada. Im Rahmen der Besiedelung auf dem nordamerikanischen Kontinent war das Kartenspiel schließlich in vielen Saloons der späteren USA zu finden. Hier, im Wilden Westen, entstanden dann im 19. Jahrhundert die unterschiedlichen Varianten, die wir heute als Hold’em, Stud oder Draw Poker kennen.

Der Poker-Boom ab den 1970ern
Zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Pokern zwar weltweit bekannt, jedoch folgte der große Boom erst durch die mediale Berichterstattung über verschiedene Bewerbe, (etwa im legendären Golden Nugget Casino in Las Vegas), wo hohe Beträge eingesetzt wurden. Dadurch – und nicht zuletzt durch einige Kinofilme zum Thema – setzte das Pokern ab den 70er Jahren zu einem regelrechten Siegeszug rund um den Globus an. Natürlich ist es die beste Werbung für das Kartenspiel, wenn James Bond, der bekannteste Geheimagent der Welt, am Rande seiner Abenteuer auch Zeit findet, im Casino an einer hochkarätigen Pokerrunde teilzunehmen. Daniel Craig als 007 in „Casino Royale“ sorgte damals für einen enormen Run in dieser Hinsicht.

Modernes Pokern per Internet
Längst muss man für ein spannendes Kartenspiel nicht mehr ein verrauchtes Hinterzimmer besuchen, denn heute pokert man über das Internet. Damit kann man – entsprechendes Training vorausgesetzt – sehr gutes Geld machen. Und nicht selten lockt bei einem Erfolg in einem virtuellen Turnier auch die Chance auf eine Teilnahme an einem wirklich prominent besetzten Spiel in der realen Welt. (pressemeldungen.at-Redaktion)