NACHBERICHT: Sieger der Bombay Sapphire Designer Glass Competition

Hoch die Gläser – Sophie Birkmayer wurde gestern als Siegerin der Bombay Sapphire Designer Glass Competition 2007 präsentiert

Im designforum im Museumsquartier Wien fand gestern die Preisverleihung der diesjährigen Bombay Sapphire  Designer Glass Competition statt. Mit Sophie Birkmayers erstaunlichem Entwurf wurde von der, unter anderem mit dem Schweizer Stardesigner Alfredo Häberli prominent besetzen, Jury ein würdiges Siegerglas gekürt.

Gesten Donnerstag, den 12. April, fand im designforum MQ die Siegerpräsentation und Preisverleihung der Bombay Sapphire Designer Glass Competition statt.

In Anwesenheit der Jurymitglieder Alfredo Häberli, Tulga Beyerle, René van de Graaf und Leonid Rath sowie von Leopold Machacek, Marketing Direktor der Bacardi-Martini GmbH, wurde Sophie Birkmayers „shadow glas“ gleich doppelt ausgezeichnet. Ihre Interpretation eines Martiniglases wusste sowohl die Fachjury als auch die Leser der „Presse“, welche den Bombay Sapphire Publikumspreis kürten, zu überzeugen.

Die Jury, bestehend aus Alfredo Häberli, Georg Baldele, Tulga Beyerle, Leonid Rath, und René van de Graaf, hatte aus insgesamt 81 Einreichungen zunächst 13 FinalistInnen gewählt. Dass die Wahl schließlich auf Sophie Birkmayers Entwurf fiel, begründete die Jury unter anderem damit, dass dieser insofern sehr innovativ sei, als er das Martiniglas völlig neu auflöse, ohne dabei das Wesen eines Martiniglases außer Acht zu lassen. Dem Martini-tauglichen Zweck wurde gewissermaßen eine neue Hülle gegeben.

Sophie Birkmayer, Partnerin von CLAASSEN & PARTNER, Design Studio mit Sitz in Berlin und Wien, nahm den 1. Preis persönlich aus den Händen von Leopold Machacek entgegen.

Sie wird Österreich anschließend beim weltweiten Finale der Bombay Sapphire Designer Glass Competition am 19. April in Mailand vertreten.

Frauenpower findet sich auch auf den Plätzen 2 und 3. Diese gehen an Elisabeth Essel für ihren Entwurf „Virginia“ und an Barbara Gollackner & Michael Walder von “Supermacht” für den Entwurf „Blue Sapphire Ring“.

Durch den Abend führte fachkundig Thomas Geisler von der Universität für angewandte Kunst.

Das Gewinnerglas bestaunten und zu Cay Taylans DJ Mix feierten nach dem offiziellen Teil:
Alfredo Häberli (Designer), Leopold Machacek (Bacardi-Martini), Sophie Birkmayer (Designerin/Siegerin), Paul Kraker (ORF Kultur), Julian Kohl (Model und Künstler), Christian Knechtl (Architekt), Lilli Hollein (Designkritikerin und Kuratorin), Mario Kamien (Musiker), Oliver Kamien (Couch Records), Thomas Machhörndl (Ahead Media), Markus Eiblmayr (BENE), Leonid Rath (Fa. Lobmeyr), Chieh-Shu Tsou (Designer), Monika Singer (Polka Design), Tulga Beyerle (Designexpertin), René van de Graaf (Dino’s), Robert Rüf (Designer), Christian Bezdeka (Designer), Rouven Haas (Industriedesigner), Alison Clarke (Professorin Universität f. angewandte Kunst), René Chavanne (Designer), Richard Molcik (Wiesner-Hager)

Sophie Birkmayer und das „shadow glas“:

1973 in München geboren und in Wien aufgewachsen studierte sie nach ihrem Schulabschluss am Art Center College of Design in Passadena Auto Design. 2003 erhielt sie den Master of Art in Product Design von Ron Arad, bei dem sie am Royal College of Art in London studierte.

Birkmayer realisierte verschiedene interdisziplinäre Design-Projekte, wie etwa im Jahr 2000 das Interior Design des Schloss Wolfsberg in Krems und 2006 die Konzeption und Gestaltung der Corporate Identity sowie der Internetseite von design&art, Wien.

Charakteristisch für ihr Designverständnis ist ein breites Spektrum an Ideen und eine ihrer Vorlieben die Beschäftigung mit dem Licht und seinen Erscheinungsformen.

Seit 2 Jahren betreibt Birkmayer gemeinsam mit dem Designer Tammo Claassen das Design Büro CLAASSEN & PARTNER.

Ausgangspunkt für Sophie Birkmayers Martiniglas war der transparente Schatten der Bombay Sapphire Flasche. Anspruch war, ein klassisches und zugleich dem Lebensgefühl entsprechendes Glas zu gestalten.

Schatten sind flüchtige Gesten des Lichts, die Volumen in Flächen verwandeln, eigentlich nur optische Täuschungen. Das „shadow glas“ materialisiert das Spiel des Lichtes als Entsprechung und Abweichung von der Flaschenform des Bombay Sapphire Gins.

Ein direkter Zusammenhang entsteht zwischen der Ginflasche und dem neuen Glas. Schaut man in das „shadow glas“, sieht man in den Boden geprägt das Bombay Sapphire Logo wie auf dem Deckel der Flasche. Als Ensemble versinnbildlichen sie gemeinsam auf elegante Weise die Marke Bombay Sapphire.
Parallel stellt sich ein sinnlich haptisches Erlebnis ein, ergreift man dieses Glas. Es liegt wie ein Handschmeichler in der Hand. Die Masse des Glases gewährleistet, dass der Classic Dry Martini seine Temperatur hält und sein Aroma entfalten kann

Mag. Monika Pichlbauer
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13.04.2007