Lufthansa und die Folgen des Streiks

Nach dem die 14. Runde der Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit gescheitert sind, war es nun soweit, in den letzten beiden Wochen kam es zu einem mehrtägigen Streik der Piloten, sodass mehrere Tausend Flüge gestrichen wurden. So wurden seit dem Jahr 2012 die Gehälter der Piloten nicht mehr angepasst und dementsprechend spitzte sich die Situation nach mehr als 4 Jahren nun endgültig zu.
Um welche Themen geht es bei den gescheiterten Verhandlungen?
Nach mehr als 4 Jahren, geht es hauptsächlich um eine Menge ungelöste Tariffragen. Die mehr als 5400 werden über den Konzerntarifvertrag beschäftigt und so ging es bei den Verhandlungen neben der Gehaltsfrage vor allen Dingen um Betriebsrenten, Arbeitszeiten und weitere Aspekte. Konkret geht es aber auch darum, dass Lufthansa bei der Billigtochter keine KTV-Piloten einsetzen möchte, da diese hohe Kosten verursachen. Der Standpunkt der VC ist dabei klar – sie möchte den Einfluss auf das zunehmende Billigsegment nicht gänzlich verlieren. Nach dem die Sondierungsgespräche scheiterten, nahm VC die offiziellen Tarifverhandlungen wieder auf und begann mit Einzelthemen. So bat die VC der Lufthansa millionenschwere Einsparungen an im Thema Bestandspiloten, sofern diese dafür die Eurowings-Piloten in den KTV mit einbezogen würden. Es war bereits im Ursprung klar, dass es zu einer Lösung einzelner Themen kommen würde.
Gewinner und Verlierer
Die wahren Verlierer bei den Streiks sind allerdings die Kunden, die häufig am Flughafen festsitzen und nicht wissen, wann es weitergeht. Dies ist für das Image, aber auch für das Unternehmen Lufthansa selbst, enorm schädlich, da es passieren könnte, dass die Kunden sich eine andere Airline suchen. Es könnte daher auch zu langfristigen Schäden für das Unternehmen kommen. Eine Schlichtung kommt für die VC wohl nur in Frage, wenn der gesamte Themenblock verhandelt wird, inklusive Eurowings. Dagegen sträubt sich Lufthansa aber und so ist ein erster Schlichtungsversuch bereits im letzten Jahr gescheitert. Schlichtungspartner war hierbei der Bundesminister, der im Nachhinein, keinen durchschlagenden Erfolg erzielen konnte.
Schaden und Probleme
Das Thema Eurowings ist enorm wichtig für die VC um den Einfluss nicht zu verlieren. Da die Lufthansa starke Tochterunternehmen besitzt, kann sie dort auf kostengünstige Piloten zurückgreifen und nicht auf die teuren KTV-Piloten. Wird ein Flugschüler der Lufthansa ausgebildet, wird er bei Job-Suche auf die Konzerntöchter verwiesen. Dadurch spart die Lufthansa sich enorme Kosten ein. So kam es bisher zu über 15 Terminen, in denen die Piloten die Arbeit niedergelegt haben und dies nicht nur für einen Tag, sondern häufig auch für mehrere Tage. So entstand der Lufthansa insgesamt wohl ein Schaden von über 600 Millionen Euro und es ist weiterhin keine Lösung zwischen dem Unternehmen und der VC in Sicht.
Spielen und abspannen
Es bleibt daher abzuwarten, ob sich die beiden Parteien in den nächsten Wochen annähern werden. Sollten Sie auf der Suche nach einem entspannten Thema sein, so bieten sich vielleicht die besten Online Casinos an. Vor allem bei den Online Casino Österreich lohnt es sich in diesen Tagen mal etwas genauer hinzusehen, denn aufgrund des dortigen Booms gibt es allerorts tolle Angebote. In dieser Zeit ist ein wenig Ablenkung immer eine gute Sache und auch Piloten gönnen sich gerne mal ein Spielchen wenn die Termine es zulassen. (Foto: Pixabay.com/Public Domain)