Hamburg Towers direkt in die Bundesliga?

Eine Frage beschäftigt derzeit die Basketball-Bundesliga: Bekommen die Hamburg Towers eine Wildcard für die neue Saison? Unter diesem Namen soll in der Hansestadt eine hochkarätige Basketball-Mannschaft installiert und etabliert werden. Am liebsten bereits ab der Saison 2014/15 in der höchsten Spielklasse.

Die Hamburg Towers haben sich auch sonst viel vorgenommen. Sie stehen zwar für Spitzensport, aber das Konzept umfasst auch die Förderung des Nachwuchses. Aus Talenten sollen große und kleine Stars werden. Man will sich nicht weniger für Minderheiten und Benachteiligte einsetzen und für soziale Integration sorgen.

In Hamburg soll Profi-Basketball künftig nicht nur für Leidenschaft und sportliche Fitness stehen, sondern auch gesellschaftliche und soziale Akzente setzen. Das ist alles schön und gut. Ob die Hamburg Towers aber schon bald zu dem elitären Kreis der Clubs zählen, auf die man Woche für Woche unter https://sports.bwin.com/de/basketball wetten kann, ist aber noch mit einem dicken Fragezeichen zu versehen.

Wildcard kein Muss

Hoffnungen auf eine Wildcard wollte Liga-Geschäftsführer Jan Pommer nicht schüren. „Das ist nicht so einfach“, sagte er, „eine Wildcard liegt nicht herum. Wir können, müssen aber keine vergeben.“ Diese wäre aber der einzige direkte Weg in das deutsche Basketball-Oberhaus.

Jan Pommer weiß allerdings auch, dass Hamburg einen sehr interessanten Standort für die deutsche Basketball-Bundesliga darstellt. Die Elbe-Stadt hat auch eine gewisse Basketball-Tradition. Trotzdem rät er den Nordlichtern, sicht nicht auf die Wildcard zu verlassen und vielmehr den alternativen Weg zu planen.

Plan B: Zweite Liga

Dieser würde dann über die zweite Liga führen. So haben sich auch die Basketballer des FC Bayern München nach oben gearbeitet. Inzwischen stehen sie an der Spitze der ersten Liga. Plan B ist auch bei den Towers natürlich ein Thema.

„Wir müssen im Sommer an den Start gehen, um das Produkt zu etablieren“, weiß der Sportliche Leiter der Towers, Ex-Nationalspieler Pascal Roller. Im Fall eines Zweitliga-Starts darf sich die Mannschaft keine großartigen Fehler erlauben, denn das Ziel kann nur Aufstieg lauten.