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| English Press Releases |

Sanierung & Eröffnung Festspielhaus Bregenz

Bronzeplastik von Gottfried Bechtold ziert Vorplatz des Festspielhaus Bregenz. Sieben Meter hohe Plastik am Vorplatz und Lichtinstallation am Haus montiert.

Nur drei Tage vor der Eröffnung des Festspielhaus Bregenz wurden Dienstagnachmittag eine Bronzeplastik des Vorarlberger Künstlers Gottfried Bechtold und eine Lichtinstallation von Cerith Wyn Evans beim Festspielhaus Bregenz montiert. Bechtolds „Ready Maid“ genannte sieben Meter hohe „Baumfrau“ ist auf dem neu gestalteten Vorplatz inmitten einer Wasserfläche platziert. Die Lichtinstallation von Cerith Wyn Evans wurde auf dem Dach des Festspielhauses montiert.

Erst Anfang Februar war die Entscheidung einer Expertenjury im mit 350.000 Euro dotierten „Kunst und Bau“-Wettbewerb bei der Sanierung des Festspielhaus Bregenz gefallen. Sie entschied sich unter den Einreichungen von sechs internationalen KünstlerInnen für die Projekte des Vorarlbergers Gottfried Bechtold und des in London lebenden Cerith Wyn Evans.

Nur wenige Tage vor der Eröffnung am Freitagabend sind die beiden Objekte nun fertig, Bechtolds Plastik wurde Dienstagnachmittag am Vorplatz aufgestellt. „Durch die Auswahl der beiden renommierten Künstler werden hochkarätige Arbeiten verwirklicht. Sie unterstreichen den internationalen Stellenwert, den das Festspielhaus und die Bregenzer Festspiele besitzen“, zeigte sich Kulturstadträtin Judith Reichart erfreut.

Auch für den Vorsitzenden der Projektkommission, Festspiel-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn sind die beiden Kunstobjekte „eine wesentliche Bereicherung für das generalsanierte Festspielhaus und ein wichtiges Gestaltungselement für den neuen Vorplatz des Gebäudes“.

Baum als nackte Frau. Die Plastik Gottfried Bechtolds ist ein glänzend polierter Bronzeabguss eines sich gabelnden Baumstamms. Umgekehrt aufgestellt gleicht er einem schreitenden Wesen. Der Baum sei von ihm selbst „ausgewählt, umgelegt, geschliffen und geglättet“ worden und nun, „nach seiner Fällung, Bestimmung und Umkehrung wie von ungefähr in Anspielung an eine Amazone als Plastik wieder auferstanden“, sagt Bechtold über seine Arbeit.

„Die Selbst-Spiegelung des Torso in der Wasserfläche wird für den Betrachter als Oszillation sichtbar, als die ständige Umkehr des einen in das andere. Der Baum wird zur Amazone, die Amazone zum Baum. Das Ready Made wird zur ready maid“, meint der Künstler. Wofür die Maid, das Mädchen bereit sei, „das darf sich der Betrachter selbst ausdenken, auf seinem Weg ins Festspielhaus und von dort wieder heraus“.

Lichtgeschwindigkeit sichtbar. Cerith Wyn Evans schuf für das generalsanierte Festspielhaus eine Installation aus weißem Neonlicht mit dem Schriftzug „299.792.458 m/s“ - die Lichtgeschwindigkeit. Die Installation wurde am Dienstag direkt auf dem Haus angebracht und kann in unterschiedlichen Formen wahrgenommen werden – das Lichtobjekt selbst, als Reflektion in Fensterscheiben und im Wasser, als Schatten, etc. Der leuchtende Schriftzug wird in den nächsten Tagen erstmals zu sehen sein.





Sanierung des Festspielhaus Bregenz pünktlich abgeschlossen
Linhart: „Meilenstein für Festspiele und Festspielhaus“ - Kostenrahmen unterschritten

Nach nur zehn Monaten ist die Sanierung des Festspielhaus Bregenz pünktlich abgeschlossen: Der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart und der Präsident der Bregenzer Festspiele, Günter Rhomberg, präsentierten das größte und modernste Veranstaltungszentrum zwischen München und Zürich bei einer Pressekonferenz am Montag. Der Kostenrahmen von 40 Millionen Euro konnte bei der Sanierung sogar unterschritten werden.

Mehr Komfort für die Besucher, ein modernes Ambiente und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter: Das waren die wesentlichen Ziele der Sanierung des Festspielhaus Bregenz. Diese Ziele seien voll erreicht worden, waren sich Landeshauptmann, Bürgermeister und Festspielpräsident bei der ersten offiziellen Präsentation des Hauses einig.

Für den Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber sind die finanziellen Mittel zur Sanierung des Festspielhaus Bregenz „gut angelegtes Kapital“: „Vorarlberg ist in den letzten Jahren zunehmend zur international begehrten Kulturdestination geworden. Das verdanken wir in hohem Maße dem attraktiven und innovativen Kulturprogramm der Bregenzer Festspiele.“

Die Bregenzer Festspiele seien „kulturelle und wirtschaftliche Impulsgeber für eine ganze Region“, betonte Sausgruber. Er verwies auf eine Untersuchung des Instituts für Höhere Studien (IHS), wonach die Bregenzer Festspiele einen zusätzlichen Umsatz von 167 Millionen Euro pro Jahr in der Region generieren. Die Entscheidung zur Sanierung des Festspielhauses sei vom politischen Willen der Subventionsgeber Bund, Stadt und Land getragen gewesen, „gute Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur“ zu schaffen, so der Vorarlberger Regierungschef.

Internationale Top-Adresse. Der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart, der als Bauherr für die Sanierung verantwortlich zeichnete, zeigte sich über die pünktliche Fertigstellung erleichtert. „Trotz des extrem engen Zeitrahmens haben wir höchste Qualitätsstandards eingehalten“, betonte Linhart. Der Kostenrahmen von maximal 40 Millionen Euro sei sogar unterschritten worden, freut sich der Bürgermeister: „Ein Beweis für das effiziente Management der Sanierung.“

Linhart sieht das neue Festspielhaus als „einen gesellschaftlichen Kristallisationspunkt am Bodensee“ mit Anziehungskraft weit über die Grenzen von Bregenz hinaus. Die Sanierung sei „ein bemerkenswerter Meilenstein“ sowohl für die Entwicklung der Bregenzer Festspiele als auch für das Festspielhaus selbst. Linhart: „Das Haus ist im Laufe der Jahre zu einer mehrfach ausgezeichneten, internationalen Top-Adresse für Veranstaltungen geworden“.

Glanzvoll saniert. Für Festspielpräsident Günter Rhomberg ist die Sanierung „das größte und uns alle bereichernde Geschenk zum 60. Jubiläum der Bregenzer Festspiele“. „Für uns ist ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen, ein Gemeinschaftswerk ist vollendet. Es wird die kulturelle und touristische Entwicklung der Stadt entscheidend beeinflussen“, so Rhomberg.

Das neue Haus sei „in einem zeitlichen Kraftakt glanzvoll saniert“ worden und biete den Besuchern nun eine gänzlich neue Qualität: „Ambiente und Komfort sind mit den bisherigen Bedingungen kaum mehr zu vergleichen“, ist Rhomberg überzeugt.

Umfassende Neugestaltung. Tatsächlich wurde das Festspielhaus Bregenz im Zuge der Generalsanierung völlig neu gestaltet: Statt grauen Betons empfängt nun eine helle Glasfassade die Besucher. Im Eingangsbereich sind Garderoben und Ticketcenter sowie das neue Bistro untergebracht, das ganzjährig, auch außerhalb von Veranstaltungen geöffnet ist.

Eine zentrale Treppe führt die Besucher direkt ins großzügige Foyer im ersten Stock, das alle Veranstaltungsräume erschließt. Hier entstanden auch neue Multifunktionsflächen, die beispielsweise sowohl als Künstlergarderoben als auch als Veranstaltungsräume nutzbar sind.

Glanzstück Großer Saal. Der Große Saal des Hauses erhielt mit neuen Stühlen und einer Verkleidung aus Akazienholz eine zeitgemäße Optik. Eine fixe Rangtribüne ersetzt das bisherige Gerüst, das bei Bedarf aufgebaut und bestuhlt wurde. Eine leistungsfähige Klimaanlage sorgt auch im Sommer für angenehme Temperaturen. Auch bei Bühnentechnik, Licht- und Tonanlage gab es Verbesserungen. Verlängerte Nachhallzeiten sorgen für eine bessere Akustik.

Zum See hin entstand eine neue Festspiel-Lounge, die überdachte Sitzplätze für Veranstaltungen auf der Seebühne bietet. Seeregie und Beleuchtungseinrichtungen, bisher teilweise in Wellblechcontainern auf dem Dach, wurden nun im Gebäude untergebracht.

Der gesamte Altbestand des Festspielhauses wurde energetisch saniert: Die neue Wärmedämmung reduziert die Wärmeverluste an den Außenmauern des Bühnenturms auf ein Drittel, beim Dach um die Hälfte. Die Klimaanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Heizung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Obwohl das Haus ein gutes Stück größer geworden ist, bleibt der Energieverbrauch konstant.

Kostenteilung. 35 Millionen Euro Baukosten tragen Republik Österreich (40 %), Land Vorarlberg (35 %) und der Bauherr, die Landeshauptstadt Bregenz (25 %). Sie profitiert aber von besonderen Bedarfszuweisungen des Landes für den Bau. Den Rest auf die Bausumme von höchstens 40 Millionen Euro bringen die Bregenzer Festspiele über Fundraising-Maßnahmen auf.





Viel Prominenz bei der Eröffnung des Festspielhaus Bregenz
Bundeskanzler Schüssel und Vizekanzler Gorbach kommen zum Festakt am 7. Juli

Die Wiedereröffnung des Festspielhaus Bregenz am 7. Juli wird ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges: Mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzler Hubert Gorbach sind die Spitzen der Bundesregierung in Bregenz. Die 1700 Personen lange Anmeldeliste liest sich wie das „Who is Who“ der gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Prominenz Vorarlbergs. Tags darauf sind alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Knapp zwei Wochen vor der Eröffnung der 61. Bregenzer Festspiele wird das Festspielhaus Bregenz am 7. Juli wieder eröffnet. Nach nur zehn Monaten Bauzeit kann die Landeshautstadt Bregenz als Bauherr das Haus am See pünktlich wieder an die Nutzer übergeben. Mit Investitionen von rund 40 Millionen Euro wurde das größte Veranstaltungszentrum zwischen München und Zürich komplett saniert und erweitert.

Der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart als Bauherr kann mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzler Hubert Gorbach die Spitzen der Bundesregierung im generalsanierten Festspielhaus begrüßen. Auch Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, eine Bregenzerin, hat ihr Kommen angekündigt.

Spitzen des Landes vertreten. Die Vorarlberger Landesregierung ist mit Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Landesstatthalter Hans-Peter Bischof sowie vier von fünf Landesräten fast vollzählig vertreten. Auch vier Vorarlberger Nationalräte, fast jeder zweite Landtagsabgeordnete und 27 der 96 Bürgermeister sind angemeldet. Die früheren Landeshauptleute Herbert Kessler und Martin Purtscher werden ebenfalls dabei sein.

Auf der 1700 Personen starken Anmeldeliste stehen auch sonst die Spitzen praktisch aller gesellschaftlichen Gruppen: Aus dem Kulturbereich sind neben den Bregenzer Festspielen um Präsident Günter Rhomberg und Intendant David Pountney auch Künstler wie Tone Fink, Prof. Herbert Albrecht, Erich Smodics, Harald Hronek oder Prof. Elgar Odo Polzer vertreten.

Die Segnung des Hauses werden Bischof Elmar Fischer, Abt Kassian Lauterer, und Pfarrer Wolfgang Olschbauer gemeinsam vornehmen. Landespolizeikommandant Manfred Bliem und Sicherheitsdirektor Elmar Marent repräsentieren die Sicherheitsorgane. Die Justiz glänzt unter anderem mit Landesgerichtspräsident Alfons Dür, dem Leitenden Staatsanwalt Franz Pflanzer und dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Innsbruck, Walter Pilgermair.

Aus der Wirtschaft sind, neben vielen anderen, Herbert Blum (Blum Beschläge), Hans Drexel (SPAR), die Illwerke-Vorstände Ludwig Summer und Christof Germann, Christoph Hinteregger (Doppelmayr), Paul und Heidi Senger-Weiss (Gebrüder Weiss) und Karl Waltle (Raiffeisen) sowie Fritz und Jürg Zumtobel (Zumtobel Licht).

Offenes Haus für die Bevölkerung. Nur wenige Stunden nach dem offiziellen Festakt steht das Haus dann bereits der Bevölkerung offen: Beim Tag der offenen Tür wird volles Programm geboten: Bei Vorführungen von Licht-, Ton- und Bühnentechnik sowie Architekturführungen können alle Interessierten das Haus kennen lernen. Dazu kommt ein großes kulturelles Angebot – unter anderem mit Vorführungen des Symphonieorchester Vorarlberg, öffentlichen Proben des aktionstheater ensemble und des Ensemble Plus, einem Musikprojekt von Gerald Futscher und vielem mehr.

Aber auch leichte Kost wie das Finale der Bregenzer Tischfußball-Stadtmeisterschaft, ein Roulettetisch des Casinos oder Zaubervorführungen werden geboten. Der Tag der offenen Tür beginnt am Samstag, 8. Juli um 11 Uhr und dauert bis zirka 21 Uhr.





Festspielhaus Bregenz: Bitte Platz nehmen
1700 Sitze werden in den nächsten Tagen im Großen Saal montiert

Sechs Wochen vor Eröffnung des Festspielhaus Bregenz ist das Ende der Bauarbeiten langsam absehbar. Im Großen Saal werden seit Wochenbeginn bereits die ersten Stühle montiert – nicht nur optisch ein großer Gewinn.

Drei Lkw voll peppig-roter Stühle wurden am Wochenende aus der mittelitalienischen Provinz Marken nach Bregenz geliefert. In einer EU-weiten Ausschreibung war der renommierte italienische Stuhl-Hersteller Poltrona Frau als Bestbieter ermittelt worden. Das Unternehmen hat unter anderem das Getty-Museum, Los Angeles, oder das Europaparlament in Straßburg mit Sitzen ausgestattet.

Die exakt 1687 Stühle werden in den kommenden drei Wochen im Parkett und im Ranggeschoß montiert - jeden Tag rund 100 Stück. „Die sorgfältige Auswahl mit einer eigenen Kommission hat sich wirklich ausgezahlt“, freut sich der Vorsitzende der Projektkommission, Festspiel-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn bei einem ersten Lokalaugenschein. Auch Baustadtrat Roland Frühstück ist beeindruckt: „Wir haben strenge Kriterien bei Optik, Sitzkomfort und Qualität angelegt. Ich bin sicher, dass sich die Auswahl in der Praxis bewährt.“

Der Große Saal im Festspielhaus Bregenz ist damit bereits fast fertig gestellt: Parkettboden und Wandverkleidung aus Akazienholz und die abgehängte Metallgewebedecke sind bereits fertig. Die neue Lüftungsanlage mit Luftauslässen unter jedem Sitz hat sogar schon einen kurzen Probebetrieb hinter sich.

Alles im Plan. Auch im Rest des Hauses wird sechs Wochen vor der Eröffnung mit Hochdruck gearbeitet. „Alles im Plan - Baukosten und Zeitplan halten“, versichert Projektleiter Christian Freuis vom Bauamt der Landeshauptstadt Bregenz. „Ab 7. Juli werden wir alle das neue Festspielhaus genießen.“ Am 8. Juli wird das Festspielhaus Bregenz bei einem Tag der offenen Tür dann der Bevölkerung präsentiert.







Festspielhaus-Vorplatz: Pflanzung von 373 Bäumen hat begonnen
Logistische Meisterleistung bei laufendem Baubetrieb

Der neue Vorplatz für das Festspielhaus Bregenz nimmt bereits Gestalt an. Nun hat auch die Pflanzung von 373 Bäumen begonnen. Rundum zufrieden waren Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart und die Projektverantwortlichen bei einer Besichtigung.

Die Gestaltung des Vorplatzes war Anfang März nach längeren Diskussionen und einem umfassenden Bürgerbeteiligungsverfahren beschlossen worden. „Das Ringen um die beste Lösung hat sich ausgezahlt“, zeigte sich Bürgermeister Markus Linhart bei einer Besichtigung vor Ort überzeugt. „Hier entsteht ein funktionaler Platz mit einer eindrucksvollen Atmosphäre.“

373 Bäume wird die Stadtgärtnerei in den nächsten Tagen nach einem ausgeklügelten Bepflanzungsplan setzen. Bei der Wahl der Arten orientierte sich das Planungsbüro am umliegenden Naturraum. Die Bäume sollen dem Vorplatz eine parkähnliches Ambiente verleihen. Als Schattenspender ermöglichen sie auch an heißen Sommertagen ein angenehmes Verweilen.

Ausgeklügelte Logistik. Als „logistische Meisterleistung“ lobt der Vorsitzende der Projektkommission, Festspiel-Vizepräsident Ing. Wilhelm Muzyczyn die Arbeiten am Vorplatz. Immerhin müssen sowohl der Veranstaltungsbetrieb als auch die Zufahrt zu Baustelle jederzeit möglich sein. „Dass die Arbeiten unter diesen Bedingen in so kurzer Zeit zu schaffen sind, zeigt die hohe Professionalität des Projektmanagements“, unterstreicht Baustadtrat Mag. Roland Frühstück.

Bereits in zwei Wochen beginnt die Aufbringung des endgültigen Bodenbelages aus Split-Mastix. Geschaffen wird dabei auch die neue Radwegführung vom Hallenbad über einen neu angelegten Weg auf den Vorplatz und zwischen Casino und Spielplatz zur Bahntrasse. Eiligere Radfahrer können wie bisher den ausgeschilderten internationalen Bodensee-Radwanderweg entlang der Bahnlinie benützen.



Vorplatzgestaltung beim Festspielhaus Bregenz hat bereits begonnen
Zeit- und Kostenrahmen eingehalten – Kunstprojekt vervollständigt die Vorplatzgestaltung

Nur drei Tage nach dem Beschluss durch die Stadtvertretung hat beim Festspielhaus Bregenz die – lange Zeit diskutierte – Gestaltung des Vorplatzes begonnen. Grundlage sind die Pläne des Schweizer Planungsbüros Vogt Landschaftsarchitekten und die Ergebnisse des „Kunst und Bau“-Wettbewerbes.

373 Bäume und eine sieben Meter hohe „Baumfrau“ des Künstlers Gottfried Bechtold: Das sind die dominierenden Gestaltungselemente für den künftigen Platz der Wiener Symphoniker. Eine durchgehende Oberfläche aus gelblich-braunem Mastixbelag macht die Platzfläche für die Besucher sofort erkennbar.

„An diesem für Bregenz besonderen Ort entsteht ein moderner Platz mit ganz besonderer Atmosphäre“, freut sich Bürgermeister Markus Linhart. Dem Planungsbüro Vogt Landschaftsarchitekten sei es gelungen, „die funktionalen Anforderungen mit hoher gestalterischer Qualität in Einklang zu bringen“. Die Skulptur des Vorarlbergers Gottfried Bechtold setze hier noch einen künstlerischen Akzent, so Linhart.

Parkähnliche Landschaft. Insgesamt frequentieren den „Festspielbezirk“ rund um das Festspielhaus mehr als 2,5 Millionen Menschen pro Jahr: Besucher von Festspielhaus, Casino und Hotel Mercure, Spaziergänger, Radfahrer, etc. Entsprechend hoch sind die Anforderungen. Der Platz ist gleichzeitig „Open-Air-Foyer“ für die Festspiele, Zufahrt für das Festspielhaus, Radweg und Ort der Kommunikation.

Vogt Landschaftsarchitekten schaffen zwischen dem Festspielhaus Bregenz, dem gegenüberliegenden Hotel und dem Casino eine parkähnliche Situation. Bepflanzung wie auch die Wahl des Bodenbelags orientieren sich am umliegenden Naturraum des Bodenseeufers.

Die Beschattung durch die Bäume erlaubt auch an heißen Sommertagen ein Verweilen. Auch die Wasserfläche auf dem Platz, in der Bechtolds sieben Meter hohe Skulptur steht, lädt zum Bleiben ein. Als Sitzgelegenheiten sind Stühle vorgesehen, die von den Besuchern frei platziert werden können.

Sanierung im Plan. Trotz der kurzen Bauzeit von nur vier Monaten soll auch der Vorplatz bis zur Eröffnung am 7. Juli fertig gestellt werden. „Sämtliche Arbeiten liegen im Zeitplan, auch der Kostenrahmen wird mit Sicherheit eingehalten“, betont der Vorsitzende der Projektkommission, Festspiel-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn.

Während der kommenden Monate steht nun vor allem der Innenausbau auf dem Programm. Allein in die Haustechnik – Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektrik, Bühnentechnik, etc. - fließt rund die Hälfte der Baukosten von maximal 40 Millionen Euro. Im Großen Saal, dem zentralen Veranstaltungsort des Hauses, ist bereits die Wandverkleidung aus Akazienholz angebracht, dort wird sogar bereits mit der Verlegung des Parkettbodens begonnen.







Fact-Box:
Vorplatzgestaltung Festspielhaus Bregenz

Bodenbelag
aus gelblich-braunem Mastixbelag, der an die Kiesuferzonen des Bodensees erinnertparkähnliche Bepflanzung mit 373 Bäumen, Artenwahl orientiert sich am Naturraum Bodenseeuferkünstlerische Gestaltung mit einer sieben Meter hohen „Baumfrau“ des Vorarlbergers Gottfried Bechtold
Wasserfläche lädt zum Verweilen ein
freie Bestuhlung erlaubt beliebiges Platzieren der vorhandenen Stühle
Fertigstellung bis zur Eröffnung des Hauses am 7. Juli




Festspielhaus Bregenz zeigt bereits sein neues Gesicht
Glasfassade ermöglicht Öffnung des Hauses nach außen

Seit einigen Tagen zeigt das Festspielhaus Bregenz erstmals sein künftiges, modernes Gesicht: Die Glasfassade des neuen Eingangsbereiches ist bereits fertig gestellt. Sie ermöglicht eine Öffnung des Hauses nach außen und schafft einen sanften Übergang von innen nach außen.

In den vergangenen Tagen wurde das Gerüst vor dem Eingangsbereich abgebaut. Nun ist das neue Aussehen des Festspielhauses erstmals wirklich sichtbar. Statt auf graue Betonmauern gehen Festspielhaus-Besucher künftig auf eine lichtdurchflutete Glasfassade zu – am Tag sonnenbestrahlt, in der Nacht hell erleuchtet. Der Eingangsbereich, früher kaum sichtbar, wird von einem in den Vorplatz ragenden Bauteil deutlich markiert.

„Der Eingangsbereich, ja das ganze Haus hat ein offenes, einladendes Gesicht bekommen“, zeigt sich der Vorsitzende der Projektkommission, Festspiel-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn begeistert. Auch Baustadtrat Roland Frühstück ist hoch erfreut: „Was bisher nur auf Plänen existiert hat, ist nun Wirklichkeit geworden. Wir haben ein gänzlich neues Haus bekommen.“

Durchlässigkeit und Offenheit. Durchlässigkeit und Offenheit sind die Vokabeln, mit denen Architektin Susanne Gaudl vom Büro Dietrich|Untertrifaller den neuen Eingangsbereich beschreibt. „Wir haben den Haupteingang betont, der früher fast nicht wahrnehmbar war. Die gesamte Eingangshalle öffnet sich nun zum Platz“, schildert die Architektin.

Jedes zweite Feld der Glasfassade ist als Türe ausgeführt, lässt sich also öffnen. „Im Sommer wird das Haus einfach offen sein“, so Gaudl. Durch die Glasfassade erhalten nicht nur Gastronomie, Eingangshalle und Ticketcenter im Erdgeschoß, sondern auch die darüber liegenden Veranstaltungsräume viel Tageslicht.

Zeit- und Kostenrahmen halten. Bis zur Eröffnung am 7. Juli steht nun vor allem der Innenausbau des Hauses auf dem Programm. Dort wird unter anderem die gesamte Haus- und die Bühnentechnik von Grund auf modernisiert, auch der Große Saal wird komplett erneuert. Sowohl der enge Zeitplan als auch der Kostenrahmen von maximal 40 Millionen Euro konnte bisher eingehalten werden.





Cerith Wyn Evans und Gottfried Bechtold gestalten
„Kunst und Bau“-Projekt beim Festspielhaus Bregenz
Sieben Meter hohe Skulptur am Vorplatz und Lichtinstallation am Haus geplant

Projekte des in London lebenden Cerith Wyn Evans und des Vorarlbergers Gottfried Bechtold haben den „Kunst am Bau“-Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz gewonnen. Bechtold wird eine sieben Meter hohe Skulptur am Vorplatz realisieren, Evans hat eine Lichtinstallation entworfen, die direkt am Haus angebracht wird.

Sechs internationale Künstlerinnen und Künstler waren zum „Kunst und Bau“-Projekt für die derzeit laufende Sanierung des Festspielhaus Bregenz eingeladen worden. Die Jury schlug in ihrer Entscheidung gleich zwei Projekte zur Realisierung vor.

„Das sei ein absolutes Highlight für die Kunst- und Kulturszene des Landes“, zeigte sich der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart bei einer Pressekonferenz am Freitag erfreut. Kulturstadträtin Judith Reichart und Baustadtrat Roland Frühstück lobten „die sehr hohe Qualität der eingereichten Arbeiten“.

Baum als nackte Frau. Gottfried Bechtold entwarf für den Vorplatz eine sieben Meter hohe Bronzeskulptur, die in einem für den Vorplatz geplanten Brunnen steht. Als „Baum, der aussieht wie eine nackte Frau“, beschrieb Bechtold bei der Pressekonferenz die Arbeit.

„Ich habe versucht, eine Antipode darzustellen zu dem was da vorne (im Haus, Anm.) passiert – nämlich eine Aufführung. Das Werk ist meines Erachtens eine Anti-Aufführung“, so der renommierte Vorarlberger Künstler. Deshalb habe er mit Bronze ein klassisches Material gewählt, das auch bei Wind und Wetter weitgehend unverändert bleibt.

Lichtgeschwindigkeit sichtbar gemacht. Cerith Wyn Evans schuf für den Wettbewerb eine Installation aus weißem Neonlicht mit dem Schriftzug „299.792.458 m/s“ - die Lichtgeschwindigkeit. Die Installation wird direkt auf dem Haus angebracht und kann in unterschiedlichen Formen wahrgenommen werden – das Lichtobjekt selbst, als Reflektion in Fensterscheiben und im Wasser, als Schatten, etc.

„Cerith Wyn Evans stellt die Lichtgeschwindigkeit, eine Konstante, der tatsächlichen Veränderung gegenüber, die jeden Tag passiert“, schilderte der Bregenzer Kulturamtsleiter Wolfgang Fetz. Die Lichtinstallation nehme auch direkt Bezug auf die lichtdurchflutete Architektur des generalsanierten Festspielhauses. Fetz kündigte an, er wolle trotz der Kürze der Zeit versuchen, bis zur Eröffnung des Hauses am 7. Juli eine Ausstellung der Arbeiten von Cerith Wyn Evans in Bregenz zu organisieren.

Aufwertung für den Vorplatz. Für den Vorsitzenden der Projektkommission für die Sanierung des Hauses, den Vizepräsidenten der Bregenzer Festspiele Wilhelm Muzyczyn „erfährt der Festspielhaus-Vorplatz eine große Aufwertung“ durch die Neugestaltung und das „Kunst und Bau“-Projekt. Er zeigte sich zudem erfreut, dass es gelungen sei, mit dem Budget von rund 350.000 Euro gleich zwei Kunstwerke zu realisieren.



Bitte beachten Sie auch den Artikel "Tag der offenen Tür im Festspielhaus Bregenz".


Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Pzwei. Pressearbeit,
Wolfgang Pendl,
Telefon 00 43/699/10 01 63 99,
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