Rafael Heidegge haut mit 18 von zu Hause ab. Als Straßenmusiker schlägt er sich in Südspanien durch. Im Tal der Hippies lernt er verschiedenste Leute kennen, erfährt Kreativität, aber gleichzeitig Leere. Der Sohn eines bekannten Geigers beginnt, ein Lied zu komponieren: „Das endlose Lied vom Leben.“ Erst als seine Freundin im Stechapfelrausch ums Leben kommt, wacht er auf, bringt das Stück zu einem furiosen Ende und verlässt das Hippietal. In Gibraltar trifft er eine alte Bekannte wieder, auf deren Geburtstagsparty er Musik machen soll. Er verliebt sich unsterblich in die etwas ältere, reiche Frau, Sheila, nicht ahnend, dass sie Aids hat.
Das endlose Lied vom Leben beschreibt den Werdegang Mozarts, vom Straßenmusiker, viel gefeierten Komponisten, bis hin zum Leiter eines Kinderdorfes im Libanon. Fortwährend geht es dabei um die Frage, wie wird ein Mensch vom passiven Betrachter zum aktiven Hauptdarsteller und letztendlich Regisseur des eigenen Lebens? Herrscht Schicksal, Fügung? Wenn ja, ist dieser Kreis zu durchbrechen?
Mozart ist auf der Suche nach dem Ende des endlosen Liedes des Lebens. Dem Ende von Hass, Gewalt, Zweifel. Doch was er findet ist die Unsterblichkeit …
412 Seiten · Format 13,5 x 21,5 cm · € 19,90 ISBN-10 3-900693-52-8 · ISBN-13 978-3-900693-52-7
Thomas Kewitz Geboren im März 1965 in Wiesbaden; aufgewachsen in kleinstädtischem Milieu; Leben auf den Straßen des Südens; Studium der Philosophie, Germanistik und Linguistik in Berlin; Tätigkeiten als Maurer, Maler, Klempner, Elektriker, Tippse, Fernfahrer, Obstverkäufer, Bauer etc., langjährige Aufenthalte in Norwegen, den Kanarischen Inseln, sowie zuletzt im provinziellen Spanien; praktizierender Vater zweier hervorragend geglückter Kinder; Verfasser u. a. von Gedichten, Kurzgeschichten, Essays usw.
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