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| English Press Releases |

Rote Karte für Energiefresser!

Verbrauchertipp

Mit energetischer Gebäudemodernisierung bis zu 70 Prozent Energie einsparen

10.12.2007 - Wieder einmal steigen die Energiepreise – auch die Strom- und Gasversorger ziehen derzeit die Preise an. Dem Verbraucher wird einmal mehr kräftig in die Tasche gegriffen. Wenn die monatlichen Energiekostenrechnungen immer größere Löcher in die Haushaltskasse reißen, ist es höchste Zeit, sämtliche Energiesparpotenziale zu nutzen. Das reicht vom persönlichen Nutzerverhalten bis zum Anbieterwechsel. Wohnungs- und Hauseigentümer fangen mit dem Sparen jedoch am besten beim Haus selber an. Denn dort lauern die schlimmsten Energiefresser: zugige Fenster, schlecht gedämmte Außenwände, alte Heizkessel… Man mag es kaum glauben, aber mit einem wärmetechnisch optimierten Gebäude lässt sich der Energiebedarf um bis zu 70 Prozent reduzieren!

Mit Fördergeldern zum Energiesparhaus
Die Zeiten für die Gebäudesanierung sind günstig. Förderprogramme von Bund und Ländern unterstützen die energetische Modernisierung mit Krediten zu äußerst niedrigen Zinsen oder sogar mit Zuschüssen. Doch wie wird aus dem in die Jahre gekommenen Eigenheim ein Energiesparhaus? Grundsätzlich gilt es hier an zwei Dinge zu denken: zum einen an die Gebäudehülle, zum anderen an die Haustechnik. Mit einer luftdichten Gebäudehülle, der Vermeidung von Wärmebrücken und einer

modernen Anlage für Heizung und Warmwasserbereitung kann hier sehr viel erreicht werden – zeigen Sie Energiefressern die rote Karte! Weil ältere Häuser die meiste Energie durch Außenwände, Fenster, Dach und Boden verlieren, sollte man hierauf besonderes Augenmerk legen. Erst wenn hier alles „dicht“ ist, macht auch eine neue Heizungsanlage Sinn.

Außenwände – Dämmung lohnt sich
Viel Fläche – und deshalb viel Energieverlust. Rund 25 Prozent gehen durch schlecht gedämmte Wände verloren. Eine nachträgliche Dämmung der Außenwand sollte daher jeder in Betracht ziehen, der eine energetische Gebäudesanierung plant. Dazu gibt es verschiedene Systeme: vom Wärmedämmverbundsystem über die Vorhangfassade bis zur Innendämmung bei denkmalgeschützten Häusern. Welches System im Einzelfall geeignet ist, sollte man durch einen Fachmann ermitteln lassen.

Fenster – am besten dämmt Holz
In älteren Häusern sind Fenster meist die Bauteile mit dem geringsten Wärmeschutz. Gegenüber Einfachverglasungen, wie sie bis 1970 üblich waren, reduzieren heutige Wärmeschutzverglasungen den Energieverlust um etwa 75 Prozent. Besonders viel Behaglichkeit und Komfort bringen moderne Holzfenster ins Haus: Die hervorragende Dämmwirkung des Naturmaterials ist unerreicht. Auch die Rollladenkästen – häufig eine Schwachstelle – sollte man einer Prüfung unterziehen. Mit Dämmplatten und Dichtlippen können sie nachträglich abgedichtet werden.


Dach – immer gut temperiert
Durch ein nicht oder nur unzureichend gedämmtes Dach entweicht ebenfalls viel von der teuer erwärmten Luft. Eine nachträgliche Wärmedämmung empfiehlt sich daher bei bewohntem wie bei unbewohntem Dachgeschoss. Auch hier gibt es verschiedene Systeme, das am häufigsten verwendete ist die Zwischensparrendämmung. Dabei wird in das bereits ausgebaute Dach vom Spitzboden her ein Dämmstoff eingeblasen. Dies schützt nicht nur vor Wärmeverlust, sondern auch vor zu viel Hitze im Sommer.

Kellerdecke dämmen – gut gegen Fußkälte
Fußkalt wird es im Erdgeschoss, wenn im Keller nicht geheizt wird und die Kellerdecke nicht gedämmt ist. Hohe Energieverluste sind die Folge. Dem kann leicht abgeholfen werden, etwa mit an die Kellerdecke gedübelten oder geklebten Dämmplatten. Auch für Gewölbedecken gibt es Lösungen. Dann ist für die nachträgliche Dämmung aber eine fugendichte Unterkonstruktion erforderlich.

Nicht immer müssen alle Punkte gleichzeitig in Angriff genommen werden. Manchmal lassen sich schon allein mit dem Fenstertausch enorme Einsparungen erzielen. Wer jedoch genau wissen will, wie es um das maximale Einsparpotenzial seines Wohneigentums steht, sollte vor der Modernisierung einen Energiecheck vom Fachmann durchführen lassen. Entsprechend ausgebildete Handwerker und Energieberater sind hierfür die richtigen Ansprechpartner.


Manche Bundesländer und Städte fördern diesen Energiecheck sogar mit einem Zuschuss. Auch viele regionale Fensterhersteller haben sich zum Energieberater ausbilden lassen und können kompetent Auskunft geben.

Informationen und Fachbetriebsverzeichnis:
Initiative ProHolzfenster e.V.
Zimmerstraße 79-80, 10117 Berlin
Zentrale Rufnummer 0700 / 47438835
E-Mail info@proholzfenster.de, www.proholzfenster.de




Ratgeber
Nie mehr dicke Luft!
Beim Fenstertausch auch gleich die Lüftung planen

Beim Neubau und bei einer Modernisierung wird heute gemäß den Anforderungen der Energieeinsparverordnung die Gebäudehülle möglichst luftdicht ausgebildet. Wärmeverluste durch undichte Fugen sollen dadurch vermieden werden. Doch die Luftdichtheit hat auch eine Kehrseite. Sorgten früher zugige Fenster sozusagen „automatisch“ für einen gewissen Luftaustausch, müssen das nun die Bewohner selbst organisieren. Um zu hohe Luftfeuchte und möglichen Schimmelpilzbefall zu vermeiden, ist regelmäßiges Lüften notwendig: ein paar Minuten Stoßlüften bei weit geöffnetem Fensterflügel und abgestellter Heizung, raten die Experten. Denn nur so gelingt der Luftwechsel ohne allzu großen Wärmeverlust. Das ist manchmal gar nicht so einfach, wenn sämtliche Bewohner berufstätig und ganztags außer Haus sind. Deshalb sollte man mit beim Kauf neuer Fenster auch gleich die Lüftungsfrage planen.

Fenster mit eingebauter Lüftung
Heute gibt es ins Fenster integrierbare Lüftungssysteme, die Abluft und Frischluftzufuhr regeln und für gute Luft rund um die Uhr sorgen. Sogar nachträglich noch können solche Lüftungen in gängige Fenstersysteme eingebaut werden. Auch die Beschlaghersteller haben sich zum Thema Lüftung Gedanken gemacht. Beim so genannten Parallelabstellfenster wird der Flügel parallel zum Rahmen um einige Millimeter nach außen „abgestellt“. Eine

Grundlüftung ist so gewährleistet. Dennoch wirkt das Fenster geschlossen und lädt nicht wie ein gekippter Flügel zum Einbruch ein. Auch kann hier kein Regenwasser eindringen.

Intelligente Technik
Intelligente Fenstertechnik hilft ebenfalls dabei, den nötigen Luftaustausch in Abwesenheit zu organisieren. Komfortabel: Elektrische Antriebe mit Zeitschaltuhr regeln Kippen, Verschließen und Verriegeln auf Wunsch zu vorher programmierten Zeiten. Modernste Steuersysteme lassen sich heute sogar mit Temperaturfühlern und Regen- oder Luftsensoren verbinden. Bei Regen und Wind verschließen sich die Fenster dann ganz automatisch.

Wer beim Bauen auf den Einsatz natürlicher Materialien achtet, hat mit der durch Kochen, Duschen, Waschen usw. anfallenden Luftfeuchte übrigens weniger Probleme. Diffusionsoffene Wandfarben, Fußböden, Decken und Fenster aus Holz können Feuchtigkeit sehr viel besser aufnehmen als Kunststoffe und sorgen für ein ausgeglichenes Wohnraumklima.
Holzfensterhersteller sind kompetente Ansprechpartner auch beim Thema Lüftung.



Informationen und Fachbetriebsverzeichnis:
Initiative ProHolzfenster e.V.
Zimmerstraße 79-80, 10117 Berlin
Zentrale Rufnummer 0700 / 47438835
E-Mail info@proholzfenster.de, www.proholzfenster.de

Wohntrends
Das Quentchen Luxus: Fenster aus Holz sind Fenster mit Ausstrahlung
Einfach zu pflegen – lange haltbar

Architekten und qualitätsbewusste Bauherren entdecken seit geraumer Zeit den Werkstoff Holz wieder – auch beim Fenster. Kein Wunder, besitzt doch das natürliche, nachwachsende Material viele gute Eigenschaften: angefangen von der guten Wärmedämmung über extreme Umweltfreundlichkeit bis hin zur wohltuenden Ausstrahlung. Wer beim Innenausbau auf natürliche Materialien setzt, der will auch bei einem so präsenten Bauteil und „Möbelstück“ wie dem Fenster nicht darauf verzichten. Moderne, gut gearbeitete Holzfenster wirken hochwertig und luxuriös. Sie machen aus der Immobilie eine wertbeständige Investition.

Zehn Jahre ohne Nachstreichen
Was Haltbarkeit und Pflege angeht, kann man hartnäckige Vorurteile getrost vergessen. Denn in Sachen Oberflächenbeschichtung hat sich beim Holzfenster in den letzten Jahren viel getan. Moderne Holzfenster müssen als werthaltige, pflegeleichte High-Tech-Produkte keinen Vergleich scheuen. Eine neue Generation von Anstrichen bringt eine enorm verbesserte Wetterbeständigkeit. Im Verbund mit hochwertigen Hölzern und einer Produktion auf hohem Niveau geben manche Lackhersteller sogar eine zehnjährige Garantie aufs Holzfenster. Und sie versprechen, wenn einige wenige Basisbedingungen erfüllt sind: „Zehn Jahre kein Nachstreichen!“ Nur mindestens


einmal jährlich sollte der Bauherr seinen Fenstern eine gewisse Pflege zukommen lassen, die jedoch keinen großen Aufwand erfordert. Die Behandlung mit Pflegemilch – einfach nach dem Säubern aufgetragen – genügt. Sie schützt das wertvolle Holz, macht es geschmeidig und wetterunempfindlich. Selbstverständlich empfiehlt sich dabei auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Scharniere und Beschläge.

Farbakzente – mit UV-resistenten Lasuren
Bei der farblichen Gestaltung sind dem Bauherrn heute keine Grenzen mehr gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt: UV-resistente Lasuren bieten einige Hersteller mittlerweile sogar in den trendigen Pastelltönen an. Und wenn sich der Einrichtungsstil oder der Zeitgeschmack ändert: Holzfenster erhalten durch einen anderen Farbanstrich schnell ein völlig neues Gesicht. Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten sind beim Werkstoff Holz vergleichsweise einfach durchzuführen. Außerdem gilt: Lacke und Lasuren für Fenster sind heute selbstverständlich umweltfreundlich. Das heißt, sie können am Ende eines langen Fensterlebens problemlos der Wiederverwertung zugeführt werden.

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Zimmerstraße 79-80, 10117 Berlin
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