IBM stellt neue Software für das Management von Rechenzentren vor

Armonk -New York, Wien, 20. Oktober 2009: IBM stellt eine neue,

bahnbrechende Software für das Management von Rechenzentren vor. Die neue

Technologie hilft, Betriebskosten entscheidend zu senken und den Umstieg

auf neue Applikationen von Wochen auf Minuten zu reduzieren.

 

Das neue IBM VMControl System bildet in Verbindung mit IBM Tivoli Software

erstmals für Unternehmen eine zentrale Schaltstelle für unterschiedlichste

Typen von IT-Systemen und Virtualisierungstechnologien. Das System ist für

Unix/Linux Systeme ebenso anwendbar wie für Mainframes, x86 oder Storage

Systeme und Netzwerke.

 

VMControl eignet sich auch für Unternehmen, die auf Virtualisierung

umgestiegen sind – also viele virtuelle Server oder Storageeinheiten auf

einer einzigen physischen Einheit nutzen – und damit die

Infrastrukturkosten gesenkt haben, nun aber vor der Herausforderung stehen,

unterschiedliche Plattformen mit jeweils unterschiedlichen

Virtualisierungstechnologien managen zu müssen.

 

VMControl verbindet physische und virtuelle IBM Server so miteinander, dass

sie als eine Einheit behandelt werden können. Dieser Ansatz –  das

„Systempooling“ – erweitert die Vorteile der Virtualisierung, indem das

komplexe Management der Rechensysteme im Rechenzentrum vereinfacht und

zusätzlich die Nutzung wichtiger Ressourcen wie Prozessorkapazitäten,

Memory und Storage  verbessert wird.

 

Die Zentralisierung der Verwaltung und Steuerung virtueller Umgebungen

bringt eine neue Intelligenz in das Management dieser Umgebungen.

Unternehmen können große Informationspools und Prozessressourcen managen

und sie den einzelnen Anwendungen nach Bedarf zuführen.

 

Diese bahnbrechende Eigenschaft optimiert nicht nur die Nutzung von

Kapazitäten der IT-Infrastruktur und senkt die Kapital-, Betriebs- und

Energiekosten, sondern verbessert auch die Verfügbarkeit der Applikationen.

Das IT-Management bekommt mit VMControl die Flexibilität, die IT den neuen

Anforderungen besser anzupassen, Anforderungen wie sie etwa aus der

zunehmenden Einbindung von Daten aus mit dem Internet verbundenen

Endgeräten kommen.

 

VMControl beschleunigt auch den Umstieg auf neue IT Delivery Modelle wie

Cloud Computing, das erlaubt bei Bedarf auf Informationen und

Prozessressourcen aus der Ferne über das Netzwerk zuzugreifen.

 

Das neue Produkt hilft in Verbindung mit IBM Tivoli Software Unternehmen

bei der Verbesserung von Services und beim Reduzieren von Kosten. IBM

stellt dafür eine neue Version des Tivoli Provisioning Managers vor, der

eine verbesserte Automatisierung manueller Vorgänge zur Konfiguration von

Servern, Betriebssystemen, Middleware, Anwendungen, Speicher und

Netzwerkelementen ermöglicht.

 

Unabhängig davon ob das IT Management in Richtung Cloud Computing geht oder

IT Services aus dem Rechenzentrum in Form von Cloud Services bereitstellt,

die Größe und Geschwindigkeit des Wachstums an Daten und die Situation vor

der alle IT- Manager stehen – nämlich mehr mit weniger leisten zu müssen –

machen VMControl unverzichtbar für Rechenzentren.

 

Die Kombination aus VMControl und Tivoli bietet viele Vorteile wie:

Schnellere Reaktion auf veränderte geschäftliche Anforderungen: Neue

Workloads lassen sich mit weniger Aufwand für Personal, Tools und Abläufe

bewältigen. IT-Manager können die IT besser an veränderte Anforderungen des

Unternehmens anpassen bei gleichzeitig optimaler Kontrolle ihrer

IT-Ressourcen. Die Bereitstellung von Workloads in Abstimmung mit Service

Levels Agreements wird einfacher gemacht.

 

Mehr Effizienz in der Nutzung von Ressourcen: Die Konfiguration, das

Management und das Monitoring sowohl physischer wie auch virtueller

Ressourcen über alle Plattformen hinweg erfordern in der Regel

unterschiedliche Managementtools. Sowohl der Kauf als auch die Anpassung

und das Management dieser unterschiedlichen Tools belasten das IT Budget.

Mit VMControl reduziert sich die Anzahl der Managementtools auf eines.

Damit trägt VMControl wesentlich zur Einsparung von Kosten bei.

 

Ein besserer Überblick, mehr Konsistenz und Voraussagbarkeit von Abläufen

im Betrieb von IT-Systemen

Mit VMControl lassen sich Servicelevels für Workloads, die aus einem

gemeinsamen  System-Pool bedient werden, überwachen und nach Bedarf

beibehalten oder anpassen. VMControl kann das IT-Management dabei

unterstützen, systembedingte Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu

reagieren. So können etwa Workloads von fehlerhaften Systemen abgezogen

werden. Damit wird die Verfügbarkeit von Applikationen sichergestellt und

ungeplante Downtimes werden vermieden.

 

Smartere Systeme: Die besondere Stärke von VMControl liegt darin, dass das

Management von Workloads dynamisch wird und Anpassungen erlaubt, die IBM

Systeme noch besser auslasten und zusätzliche Einsparungen beim

Energieverbrauch und in der Kühlung erlauben. Die IT-Infrastruktur wird

insgesamt flexibler und effizienter genutzt.

 

Das neue Produkt – IBM Systems Director VMControl Enterprise Edition –

unterstützt IBM Power VM und z/VM sowie x86 Virtualisierungstechnologien

wie VMWare, Hyper-V oder open x86 Virtualisierungslösungen. VMControl

Enterprise Edition ist ab Dezember 2009 auf IBM Power Systemen mit AIX

verfügbar. Zusätzlicher Support für weitere Plattformen ist für kommendes

Jahr geplant.

 

Kontakt:
Dr. Gerda Ballik-Jaklitsch
Media Relations, IBM Österreich
Tel. (01) 21 145 – 4028
e-mail: ballik_gerda@at.ibm.com