In der Wissenschaft ist der positive Einfluss des Vitamin D auf die Gesundheit kaum noch umstritten. Vielmehr ist zunehmend von einer schützenden bis hin zu einer präventiven Wirkung des „Sonnenschein-Vitamins“ auszugehen. Ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und dem Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wird bereits seit langem vermutet.
Eine Langzeitstudie - über den Zeitraum von 12 Jahren - untersuchte den Zusammenhang zwischen einem Vitamin D-Defizit, dem Auftauchen von Metastasen im Körper und der Chance, den Brustkrebs zu überleben. Demnach litten mehr als ein Drittel der 513 an Brustkrebs erkrankten Frauen unter einem leichten oder erheblichen Vitamin-D-Mangel. In dieser Gruppe traten im Laufe der Jahre neue Tumore dopplet so häufig auf wie bei den Frauen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung. Die Überlebensrate der Frauen mit einem normalen Vitamin-D-Spiegel im Blut lag um 73 Prozent höher als die der Frauen mit einem Vitamin D-Defizit.
Hunderte von Studien haben bisher nachgewiesen, dass Vitamin-D-Mangel gravierende Gesundheitsfolgen hat, vom Ausbruch der Grippe bis zum Überleben von Krebserkrankungen. Vitamin D ist praktisch unerlässlich für die Regulierung sämtlicher Zellfunktionen im menschlichen Körper.
Das „Sonnenschein-Vitamin“ kann aber nur zu einem geringen Teil über die Nahrung aufgenommen werden und wird zu 90 Prozent durch die Sonnenstrahlen auf der Haut gebildet.
Eine optimale Versorgung mit Vitamin D (aus den Sonnenstrahlen) ist jedoch nur dann gewährleistet und wirkungsvoll, wenn sie kontinuierlich - das gesamte Jahr über - erfolgt. Mit dem endenden Sommer endet allerdings auch die Kraft der Sonne und das den Sommer über angereicherte Vitamin-D-Depot ist innerhalb weniger Wochen aufgebraucht. Eine gleichbleibende Vitamin D-Versorgung, über die dunkle Jahreszeit hinweg, lässt sich zum Beispiel problemlos auf natürlichere Weise durch mäßige aber regelmäßige UVB-Bestrahlung im Solarium sicherstellen. (10.09.2009)

