Spam-Sperre.de: Intelligenz siegt

Was ist das besondere an guten Erfindungen? Sie sind neu und nützlich.
Bahnbrechende Erfindungen werden zumeist von Menschen gemacht, die einen persönlichen Nutzen aus dieser Erfindung ziehen wollen. Somit könnte man die These aufstellen, das Egoismus nicht immer etwas schlechtes ist.


So hat sich der Egoismus einer IT-Firma aus 97857 Urspringen in Unterfranken nicht nur bezahlt gemacht, er zeigt auch, dass man manchmal einfach nur etwas weiter als andere denken muss.


Andreas Hoffman, Geschäftsführer der Firma ETHA, war der Meinung, dass herkömmliche Spam-Filter nicht das Optimum bieten, die auf diesem sensiblen Gebiet angebracht wäre. Herkömmliche Spam-Filter sortieren eingehende Post nach Schlagworten und legen Spam-verdächtige Post in einen eigens dafür angelegten Spam-Ordner ab. Gerade bei Firmen mit hohem E-Mail-Verkehr kann so ein Ordner riesige Ausmaße annehmen und deshalb viel Platz auf dem Rechner vergeuden. Beim Filtern dieser eingehenden Nachrichten wird auch die Netzgeschwindigkeit ausgebremst, da die eingehenden Mails alle gesichtet und nach erwünscht und unerwünscht sortiert werden müssen. Leider landen dabei auch Mails in dem Spam-Ordner, die dort wahrlich nichts zu suchen haben. So mancher Auftrag könnte verloren gehen, würde der Spam-Ordner nicht gesichtet werden. Das kostet Zeit und birgt weitere Risiken, denn an unerwünschten Mails haften nur allzu oft Viren oder Trojaner, die das Netzwerk bedrohen. ETHA war es leid, Quarantäneordner zu sichten, Risiken einzugehen und vielleicht Mails, die wirklich wichtig waren aus den Müllbergen der Spams herauszusuchen. Also hat sich die Firma ganz egoistisch überlegt, wie man vorgehen müsste um solche Probleme zu vermeiden. Und sie sind zu der Einsicht gekommen, dass wenn eine Mail, nicht angenommen wird, beim Absender eine Nachricht erscheint. Weiter war bewusst, dass kein Ordner weniger Platz verbraucht, als einer, den es eigentlich nicht gibt. Daraus ist 2008 die geniale Idee und das absolut neue Produkt Spam-Sperre.de entstanden.

Spam-Sperre.de filtert nicht nach Schlagworten, sondern geht über eine Kontrolle der Absenderdaten. Spam-Sperre.de blockiert Spam-Mails und steckt sie nicht in Quarantäne. Das Produkt ist so konzipiert, dass es immer neu lernt und sich somit den Grundsätzen der Spams anpasst. Spam-Sperre.de erkennt Spams schon im Internet, bevor sie im E-Mail-Korb des Empfängers landen und blockt den Eingang ab. Der Absender bekommt eine Nachricht, dass der Empfang der Mail abgelehnt wurde. Enthält eine Nachricht, die nicht als Spam abgeschickt wurde, Spam-verdächtige Inhalte (Virenverdacht, Spamsignaturen etc) so bekommt der Absender die entsprechende Mitteilung, dass die Annahme verweigert wurde. Ein Auftrag kann nicht verloren gehen, weil der Absender darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine Post unkorrekte Inhalte aufweist und bekommt die Möglichkeit der Nachbesserung.

Spam-Versender haben dank diesem innovativen Produkt schlechte Karten, bekommen sie doch jetzt jede Menge Mails zurück, ohne die Chance dem Empfänger Ordner voll zu müllen oder Viren anzuhängen. Dieser Egoismus von ETHA ist wahrlich alles andere als negativ, höchstens für die Spam-Versender.