Taxmobil erhöht Mobilität von älteren Menschen

Durch „Tür zu Tür-Beförderung“ als Teil der Taxmobil-Strategie der Vereinsamung der Kampf ansagen

„Die über 50-Jährigen sind die Zielgruppe der Zukunft. Ihr Anteil am Konsum wird 2035 bei 58 Prozent liegen, während die unter 50-Jährigen nur noch auf 42 Prozent kommen. Die über 65-Jährigen haben das höchste Wachstumspotenzial. Ihr Anteil am Gesamtkonsum steigt von knapp 18 Prozent auf etwas über 26 Prozent bis 2035 und erhöht sich damit um fast die Hälfte. Bereits heute haben die über 50-Jährigen bei allen Konsumgütern einen Anteil von mindestens 45 Prozent, bei Nahrungsmitteln, Bekleidung und Reisen ist es sogar fast die Hälfte.“ So jedenfalls schreibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seinen Internetseiten. Kein Wunder also, dass Roland Berger, Deutschlands bekanntester Unternehmensberater rät, man möge die Alten mit ihren Konsumbedürfnissen ernster nehmen. Hierzu hatte er im Auftrag der Bundesregierung eine Studie erstellt. Deutschland also ein Land, der „Silver Ager“, die auf Kreuzfahrten, Anti-Aging-Kuren und in Golfclubs ihren verdienten Lebensabend verbringen.

„Wer eine derart generelle Behauptung aufstellt, übersieht die Realität“, erklärt Bert Neckermann als Gründer und Direktor der Schweizer Taxmobil AG. So hat auch der Paritätische Wohlfahrtsverband errechnet, dass Ende 2006 schon 2,5 Prozent der über 65-Jährigen auf die gesetzliche Grundsicherung, was früher einmal die Sozialhilfe war, angewiesen ist. „Menschen, die oft in die Isolation verfallen, da ihnen der Kontakt zum Umfeld zunehmend fehlt. Sie sind schlicht nicht in der Lage, Taxi und öffentliche Verkehrsmittel zu bezahlen und seitens der Sozialämter werden Gutscheine auch nur handverlesen heraus gegeben“, erklärt der Taxmobil-Gründer. Schon jetzt leben viele Taxiunternehmer von ihren älteren Kunden. Fahrten zum Einkaufen oder zum Arzt spülen Geld in die Kassen der Taxibesitzer und bieten den älteren Kunden einen willkommenen Ersatz für das oft als tröge empfundene Alltagsgeschehen. Dabei zeigt eine Erhebung von Taxmobil, dass es eine eindeutige Beziehung gibt zwischen Armut und Isolation. „Es ist erschreckend zu sehen, dass in einem hochzivilisierten Land wie Deutschland manche Menschen nur deshalb zehn Jahre oder mehr nicht mehr aus ihrem Viertel kommen, weil sie es sich schlicht nicht leisten können“, so der Taxmobil-Chef. Er ist fest davon überzeugt, dass sein Taxmobil-System hier für deutlich mehr soziale Gerechtigkeit sorgen wird. Taxmobil ist ein neuartiges Mobilitätskonzept, das seinen Nutzern für einen Preis von nur 49 Euro pro Monat volle „Tür zu Tür-Mobilität“ bietet. Hierbei werden öffentliche Verkehrsmittel ebenso genutzt wie Taxis oder Taxmobile, wie sie künftig heißen dürften. „Analog dem Handy und anderer Flatrates, die wir kennen, zahlt eine Vielzahl von Nutzern dafür, dass einer breiten Masse von Menschen mehr bezahlbare Mobilität eingeräumt wird“, so eine der Kernaussagen von Taxmobil. Einzige Einschränkung: Die Fahrten müssen kurz vorher in der Taxmobil-Telefonzentrale angekündigt werden, was jedoch auch heute schon der typischen Vorgehensweise der meisten Nutzer entspricht. Hierdurch werden die Fahrten planbar und können hinsichtlich Zeit und Wegstrecke optimiert werden.