
Schornsteinfeger – Kosten ohne Nutzen?
Von Dipl. Ing. Adolf Thurnwald, Ingolstadt, Bayern
Alle Jahre wieder kehrt der Schornsteinfeger blitzblankes Edelstahlrohr.
Die Verhaltensweise des Kaminkehrers ist meiner fachlichen Meinung nach unsachgemäß und eine unverschämte Ausbeutung.
Ich habe ein Einfamilienhaus und messe die Abgastemperatur des sogenannten Blaubrenners regelmäßig mindestens zweimal im Jahr mit einem geeichten Digital-Thermometer.
Das Abgasrohr vom Brenner zum Kamin ( 0,5 m ) wird von mir gereinigt. Außerdem kontrolliere ich das Flammenbild im Brennerraum visuell ( blaue Flamme bis kurz vor Brennraumende ) und lasse gegebenenfalls vom Fachbetrieb eine Einstellung vornehmen.
Der Kaminkehrer “reinigt” das Abgasrohr, obwohl kein Fingerhut Schlacke mehr vorhanden ist.
Das Kaminrohr aus V4A-Stahl (Edelstahl) “reinigt” er ebenfalls, obwohl das Rohr blitzblank ist.
Seine „Tätigkeit“ lässt sich der Kaminkehrer mit über 60 Euro vergüten! Bezogen auf die Zeit beträgt damit sein Stundenlohn über 200 Euro!
Meiner Meinung nach ist die „Arbeit“ des Schornsteinfegers nutzlos, sauberer als sauber geht nicht!
Bilder:
Vor der Schornsteinfegertätigkeit:
http://www.monopole.de/Abgasrohr_vor_dem_Kehren_31.03.2009_09.32.39.jpg
Nach der Schornsteinfegertätigkeit:
http://www.monopole.de/Abgasrohr_nach_dem_Kehren_31.03.2009_09.33.31.jpg
Dipl. Ing. Thurnwald
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