Galerie Time: Ausstellung „NIGHTLINES“ von Peter Seelig
18.März – 28.März.2009
Vernissage, Dienstag 17. März 2009, 19 Uhr
Peter Seelig präsentiert eine Grafik-Installation und Malerei vom 17. März bis 28. März 2009 im Rahmen der Ausstellung ‘NIGHTLINES’ in der Wiener Galerie Time (black room and white room). Gezeigt werden Arbeiten der letzten drei Jahre, die aus den Skizzen durchlebter Nächte in durchwachten Nächten entstanden sind
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| Deja Vu, Acryl auf Leinwand, 80*60 |
Vollmond in Luzern , Acryl auf Leinwand 80*100 |
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Vernissage: Dienstag, 17 März 2009, 19 Uhr
Einleitende Worte: Frau Mag. Art Maja Klapper,
Esther Hatzi singt Chansons
Felix Fraberger, Klavier
Ausstellungsdauer: 18.März – 28.März.2009
Events zur Ausstellung
Donnerstag, 26. März, 19 Uhr
Eva Novak, the ultimate voice
Höre dein Blut Rauschen
Texte. Charles Bukowski, Peter Seelig
http://www.evanovak.at/
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Wollzeile 1-3, 1010 Wien
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Öffnungszeiten:
Dienstag: 14-22h (Nachtgalerie),
Mittwoch – Freitag: 14-19h,
Samstag: 11-13 h
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Prof. Ulrich Gansert: Zur Arbeit Peter Seeligs
Die Entäußerung des Menschen in Musik und Tanz, in Farbe und Malerei, in rhythmischer Bewegung und schwingenden Linien bildet die Thematik der Arbeit von Peter Seelig. In Zeichnungen und Bildern umkreist er obsessiv sein Thema, Figuren und Gesichter gewinnen in einer expressiven und dezidiert modernen Bildsprache Präsenz.
In vielen Skizzenbüchern sind die zugleich meditativen und dynamischen zeichnerischen Exerzitien festgehalten, menschliche Körper und menschliche Gesichter werden in Situationen und „Conjugationen“ fixiert und zu einem lebendig oszillierenden Geflecht. Dabei werden viele dieser Blätter mit der Methode der „Blindzeichnung“ angefertigt. Während der Aufführung von Balletten, Opern oder Dramen im Publikum sitzend,
zeichnet der Künstler ohne auf das Resultat zu schauen, diskret und mit speziell dafür geeigneten Werkzeugen. Wenn diese Blätter, aus den Skizzenbüchern herausgelöst, in Ausstellungen ganze Wände bedecken, reproduziert sich in der dichten Dynamik der Linien das Erlebnis der Bewegung, des Tanzes.
In seiner Malerei bekommt die menschlichen Figur eine zeichenhafte Eindringlichkeit. In einer Bildgruppe dominiert eine lineare Formulierung auf schwarzem Grund. Es entstehen Symbole von elementarer Einfachheit. Die Linien sind wie zugleich die in einer Versuchsanordnung sichtbar werdenden Spuren von rasenden Elektronen in einer schwarzen Unendlichkeit und reale Gestalten wie Lilith oder die Blume für Alice. Seltsame Spiralen oder die Figur eines Engels fliegen durch den dunklen Raum.
In anderen Bildern dominiert der Zusammenklang aus Farbe und Gestalt. Eine Frauengruppe wendet sich mit unheimlicher Fröhlichkeit dem Betrachter zu oder eine eindeutig erotisch betonte Pose wird eingenommen. Die Farbe gewinnt hier größte Kontraststärke und Leuchtkraft und das Augenmotiv ist betont. In anderen Bilder mildert sich der Appell, die Farbe vertieft sich und der Umriss der ganzen Gestalt bestimmt die Komposition.
Peter Seeligs künstlerische Arbeit erwächst aus einer intensiven Auseinandersetzung mit der Malerei der Moderne und einem breiten Interessenkreis aus Musik, Theater, Ballett und Lektüre. Seine schöne Wiener Atelierwohnung ist voll gestopft mit Büchern und zahlreiche Aufenthalte in der Schweiz und in Frankreich, wo er 1968 den Enthusiasmus der Studenten auf den Straßen von Paris erlebte, gehören zu seiner persönlichen Biographie. In der Philosophie wurde diese Sphäre der lebensbejahenden Energie mit dem Begriff des Dionysischen bezeichnet und die Darstellung dieser Möglichkeit des Menschen ist das Programm seiner künstlerischen Arbeit.
Prof. Ulrich Gansert, Wien, am 15.2.2009
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Zu Person von Peter Seelig:
1948 in Wien geboren, wo er heute lebt und arbeitet. 1968 -1970 wiederholte längere Aufenthalte in Paris, erste Auseinandersetzung mit Theater, Literatur und bildender Kunst. Diese Auseinandersetzungen haben mein Leben neu geprägt und bis heute kein Ende gefunden. 1970 begann er, Mathematik und Physik zu studieren und gab damit seinen ursprünglichen Plan, Künstler zu werden, auf Drängen seiner Eltern auf. Anschließend, als Software-Entwickler im AKH. 1975 – 1990 wiederholte Male Aktzeichnen bei Prof. Fritz Martinz in Wien. 1999, als die Schweiz zu seiner inneren Drehscheibe wurde, schreibt er: “Erde, Wasser, Raum und Quantenphysik werden greifbar, zum Erlebnis. Die Entdeckung Paul Klee’s bestimmt meinen Entschluss wieder zu malen”. Seit 2000 widmet er sich mehr und mehr der Malerei und seiner sogenannten ‘Blindzeichnungen’ während Theater und Ballettaufführungen.
Seit 2005 bestreitet er in Österreich und Italien kontinuierlich Ausstellungen:
2008 November, Ausstellung „Credo”, Lutherischen Stadtkirche, Wien
2008 April, Ausstellung „If Lines are walking”, Galerie Times, Wien
2007 November, Ausstellung „Intensity”, Lutherischen Stadtkirche, Wien
2007 Mai, Ausstellung, Peter Seelig, Viareggio (Italien)
2007 März, Ausstellung, Peter Seelig, Massa (Italien)
2005 Ausstellung „Beziehungen”, Palais Helfert, Wien

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Kontakt:
Peter Seelig.
Salesianergasse 1b
A-1030 Wien
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