CLASSEN: Ressourcenschonende Produktion und Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

Ressourcenschonende Produktion und Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft. Umgeben von riesigen Waldflächen stehen inmitten der Mark Brandenburg die Werke der CLASSEN Industries, als Teil eines integrierten Standortkonzeptes. „Nachhaltigkeit“ war ein Stichwort bei der Auswahl des Standortes vor nunmehr rd. 10 Jahren. Neben der Zulieferernähe war auch die unmittelbare Nähe zum Rohstoff Holz das wesentliche Standortkriterium. CLASSEN Industries und das angeschlossene MDF-Werk der Fiberboard GmbH profitieren heute vom Holz aus der nachhaltigen Forstwirtschaft der Brandenburger Wälder im nahen Umkreis.

C. Nöhren

Wald in der Mark Brandenburg – Foto: C. Nöhren

Umgeben von riesigen Waldflächen stehen inmitten der Mark Brandenburg die Werke der CLASSEN Industries, als Teil eines integrierten Standortkonzeptes. „Nachhaltigkeit“ war ein Stichwort bei der Auswahl des Standortes vor nunmehr rd. 10 Jahren. Neben der Zulieferernähe war auch die unmittelbare Nähe zum Rohstoff Holz das wesentliche Standortkriterium. CLASSEN Industries und das angeschlossene MDF-Werk der Fiberboard GmbH profitieren heute vom Holz aus der nachhaltigen Forstwirtschaft der Brandenburger Wälder im nahen Umkreis.

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wurde im Rahmen der Forstwirtschaft erstmals im Jahr 1713 von Hans Carl von Carlowitz aus der Not der Waldvernichtung heraus beschrieben. Dieser Begriff steht für eine Bewirtschaftungsweise, bei der dem Wald immer nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann. Der Wald wird nie zur Gänze abgeholzt und kann sich auf diese Weise immer wieder regenerieren. Ziel war die Schaffung einer stabilen Rohstoffversorgung vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden überregionalen Holznot.

Den umfassenderen Begriff „nachhaltige Entwicklung (sustainable development)“ definierte 1987 die Brundtland Kommission in ihrem Zukunftsbericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ („Our Common Future“) wie folgt: „Die nachhaltige Entwicklung bezeichnet eine Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“ Die Brundtland Kommission ist eine unabhängige Sachverständigenkommission der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED = World Commission on Environment and Development), bestehend aus 19 Bevollmächtigten aus 18 Staaten, mit Sekretariat in Genf.

Grund für den hohen Stellenwert der forstlichen Nachhaltigkeit sind die langen Regenerationszeiten und ein stetig steigender Holzbedarf. Die Helsinki-Resolution (1993) definiert in modernen Begriffen die nachhaltige Forstwirtschaft als „die Behandlung und Nutzung von Wäldern auf eine Weise und in einem Ausmaß, dass deren biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität sowie deren Fähigkeit, die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegenwärtig und in der Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen, gewährleistet, ohne anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen.“

Deutschlands Wälder werden bereits seit weit über 200 Jahren nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. In Deutschland können Wälder nach unterschiedlichen Systemen von unabhängigen Institutionen zertifiziert werden. Neben der Nachhaltigkeit werden insbesondere Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit der Forstbetriebe berücksichtigt. Durch das Zertifizierungssystem soll der Transport- und Bearbeitungsweg des Holzes vom Erzeuger bis zum Endverbraucher nachgewiesen werden, wobei natürlich immer die Aspekte der Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Die Einhaltung und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökologische, ökonomische und soziale Standards wird u.a. durch folgende, in Europa führende, unabhängige Zertifizierungssysteme nachgewiesen und dokumentiert:

Das PEFC, Program for Endorsement of Forest Certification Schemes (ehemals Pan-Europäische Forstzertifizierung) und das FSC, Forest Stewardship Council.

Konrad Ott vom Sachverständigenrat für Umweltfragen brachte den „etymologisch ursprünglichen Wortsinn von Nachhaltigkeit“ 1999 auf den Punkt: „Regenerierbare lebende Ressourcen dürfen nur in dem Maße genutzt werden, wie Bestände natürlich nachwachsen.“

Durch die Verwendung von PEFC-zertifizierten Rohmaterialien fördert CLASSEN die Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung. Zudem verwendet die Fiberboard GmbH bei der Herstellung der MDF-Platten in größerem Umfang Rest- und Schnitthölzer von definierter guter Qualität. Auf diese Art werden zusätzlich die natürlichen Waldressourcen geschont, das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft unterstützt. Und auch der Rohstofftransport zu den CLASSEN-Werken kann, bedingt durch die unmittelbare Nähe zum Rohstoff Holz und das integrierte Standortkonzept, ressourcen- und umweltschonend durchgeführt werden.

Die CLASSEN-Gruppe im Internet: www.classen.de

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Die CLASSEN Gruppe produziert hochwertige Holzprodukte und Produkte auf Holzbasis für den Innenausbau. Im Bereich Laminatfußböden ist CLASSEN einer der weltweit größten Anbieter. Bei Produkt-Neuentwicklungen steht der Do-It-Yourself-Anwender stets im Zentrum der Überlegungen. Der Erfolg der Produkte ist eng mit deren Qualität verbunden und steht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Ziel, den ständig steigenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Die CLASSEN Gruppe ist weltweit Partner des qualifizierten Handels!

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