Der Nagelberg ~ Hexentanzplatz bei Treuchtlingen ~ Dettenheim ~ Weißenburg in Bayern ~ Deutschland

Zwischen dem Nagelberg und dem Viersteinberg bei Treuchtlingen fließt der Karlsgraben und befindet sich eine Art kleiner "Tümpel", der wiederum mit dem Karlsgraben Verbindung hat. Aus diesem Tümpel, umgeben von einer Art Schilf-Pflanzen, ragen 4 verschieden formige Steine heraus. Mich erinnerte diese Anzahl, aber auch die besonderen Formen dieser Steine, sofort an den Viersteinberg, in Verbindung mit dem Hexentanzplatz auf dem Nagelberg. Dieser Tümpel könnte entweder bereits vor dem Vorbei-Bau des Karlsgrabens existiert haben oder aber auch ein trockener Platz mit 4 hoch ragenden Steinen gewesen sein. Mir erschien diese Stelle, als wäre diese früher als Kultplatz, etwa als ein Opferplatz genutzt oder gar angelegt worden. Von dort führte mein Weg zum Nagelberg erstmal zur Kriegsgräberstätte, die irgendwann um 1945 errichtet wurde. Die bereits entlang des Weges bis zur Kriegsgräberstätte aufgestellten großen "Kreuzsteine" haben eine sehr natürlich belassene, vor allem aber ungleichmäßige (Kreuz)-Form und lassen daher die wage Vermutung zu, dass diese etwa bereits zuvor verwendet worden sein könnten. Am Wegbeginn, aus Richtung Viersteinberg kommend, stehen 4 Steinkreuze, davon 3 in einer Gruppe, das vierte mit etwas Abstand. Dazwischen verläuft eine Verkehrsstraße. Eine Vielzahl solcher Steinkreuze sind entlang des Weges von der unteren Tal-Straße bis zur Kriegsgräberstätte hinauf, direkt unterhalb des Nagelberges, aufgestellt. In der Stätte selbst stehen 3 Steinkreuze. Alle Steinkreuze erscheinen, insbesondere in Gruppen, einzeln verschieden ausgerichtet aufgestellt worden zu sein. Das letzte oberste Steinkreuz steht knapp außerhalb der Stätte, am Weg-Eck, Richtung Hexentanzplatz. In der Kriegsgräberstätte entspringt unweit der dortigen 3 Steinkreuze eine Quelle, die sich durch die Stätte schlängelt. Das sieht beinahe mystisch aus. Ob diese Stätte (Stelle) bereits früher eine besondere Bedeutung hatte, kann eventuell vermutet werden. Von der Kriegsgräberstätte folgte ich dann weiter intuitiv Wege zum Nagelberg hinauf. (Hinweisschilder zum Hexentanzplatz waren ab Treuchtlingen weiterhin keine zu entdecken.) Auf den Wegen durch Buchenwald hindurch befanden sich an drei Stellen mit Farben bemalte "Stolpersteine". Von denen hatte einer etwa die obere runde "Kopf"-Form eines Grenzsteines. Von denen gab es am Wegesrand viele, mit dem Buchstaben "G" gekennzeichnet. An den Bäumen angebrachte Pflanzen-Informationstafeln kündeten von Waldmeister, Enzian und wenn ich mich richtig entsinne > Quellwendel. An einigen Stellen des Weges waren offene "Bergstein-Nischen". Das weiße Juragestein lag frei, fest in flachen Schichten (je etwa ein bis vier handbreit). Die weiße Farbe des Nagelberg-Gesteins gleicht "überraschend" dem Weiß des hinteren heraus wachsenden Teils der Finger- und Fußnägel. Dabei erinnerte ich mich an frühere Göttlichkeiten, auch der Mutter Erde, an die Magie, die insbesondere vormals verschiedenem Gestein zugeordnet wurde und an die angeblich langen Fingernägel der Hexen. Ich sah einen umgestürzten Baum (Buche) liegen. An dessen senkrecht aufragenden Wurzel klebte vollständig eine nahezu perfekt glatte weiße Steinschichtwand. Der Boden war aber insbesondere auch fest gefroren. So was habe ich noch nie zuvor gesehen. Ich dachte sogleich, dies könnte vormals gut als die erste Wand zum Bau einer Behausung genutzt worden sein; hier lebten mindestens bereits die Kelten. Der erste lange Teil der Wege, denen ich intuitiv folgte, stellte sich als "Irrweg" heraus. Ich war auf einem Rundweg um das oberste Plateau gelaufen. Es schien mir (so nahm ich es wahr), als nahm ich den Weg einer großen 6, an deren Spitze ich plateau-abwärts des Weges auf die Spitzte einer umgedreht kleineren 6 stieß. In "deren Bauch" (auf kleinerem Plateau) fand ich den Hexentanzplatz. Der Hexentanzplatz erscheint nahezu ideal, plan (eben), eher oval bis rund, nur mit Gras bewachsen und misst einen Radius von etwa 1000 Schritt. Darauf sind nur am Rande wenige kleine Bäume, eine Feuerstelle, eine Hütte und ein Kinderspielplatz. Mich würde u.a. besonders untergründig interessieren, weshalb der verhältnismäßig sehr große Platz (mindestens etwa 10 Fußballfelder groß) so plan und nur mit Gras bewachsen ist. Drei weitere scheinbare Zusammenhänge sind mir insgesamt noch dazu, rein von den erlebten Wahrnehmungen her, durch die Sinne gekommen: Die zwei gelaufenen 6`en erinnerten mich tatsächlich an den Hexenspruch "Hex, hex". Da mir schien, dass ich irrtümlich über das höher große Plateau ("der großen gelaufenen 6") leicht hangabwärts zum kleineren Plateau ("der umgedreht kleineren gelaufenen 6") zum Hexentanzplatz fand, bekam für mich das bekannte Wort "abhängig", auch in Bezug auf etwaige Zauberkräfte früherer Hexen in Verbindung mit Mächten, noch andere mögliche Bedeutungen. Dann stellte ich mir vor, Menschen wurden vielleicht früher an einer Opferstelle, etwa seitlich im Tal des Berges, an einer Stätte geopfert. Sie blickten etwa verzweifelt nach oben, riefen "nein" ! Die umgedrehte 6, die Zahl 9 wird in der heutigen englischen Sprache, gleich lautend mit "nein", als "nine" ausgesprochen und wird ähnlich dem deutschen "Ne! Ne!" ausgeschrieben. Oh oh, das ließt sich schon sehr "verhext" oder ? Familien – Namen, die (vielleicht bemerkenswert) unweit des Nagelberges anzutreffen sind (Kleiner Ausschnitt): Fegert, Bössenecker, Viertel, Grosskopf, Schwarz, Heller, Breternitz, Rohm, Hagenbring, Warthemann, Dengel, Amler, Rückrich, Grimm, Somoff, Bröcker, Orthbandt, Fuchs, Stumph, Schneemann, Hacker, Knickrehm, Steindel, Arbogast, Afterhuber, Eder, Burok, Rehm, Schiller, Klocker, Rentsch, Barton, Laabs, Peinsipp , Dornbusch, Eichholz, Sommer, Doringer, Gaede, Wiesenborn, Krempholtz, Diemer, Chauer, Tänzer, Edbauer, Klinkhammer, Hollederer, Goldmann, Phuhl, Witt, Sohmen, Födisch, Preisel, Kneidinger, Adämmer, Behnert, Kosel, Zwicker, Stammer, Niestegge, Bähr, Hiller, Attenbrunner, Hüttner, Gellerich, Bartsch, Menk Gruß, Homepage: http://alaric.de.tl Alarich Sonntag, den 01. Februar 2009

Der Nagelberg - Hexentanzplatz bei Treuchtlingen - Dettenheim - Weißenburg in Bayern - Deutschland 1
Der Nagelberg - Hexentanzplatz bei Treuchtlingen - Dettenheim - Weißenburg in Bayern - Deutschland 2
Der Nagelberg - Hexentanzplatz bei Treuchtlingen - Dettenheim - Weißenburg in Bayern - Deutschland 3

1 Nagelberg bei Treuchtlingen
2 Treuchtlingen- weit und breit keine Hinweisschilder zum Hexentanzplatz
3 Karlsgrabenbrücke zum Nagelberg
4 Die Birke als einziger Wegweiser zum Hexentanzplatz des Nagelberges
5 zum Nagelberg 1
6 zum Nagelberg 2
7 nahe Karlsgraben das empfahl sich zum näher Anschauen
8 Blick zum Nagelberg
9 links Karlsgraben rechts kleine Umleitung über kleinen Tümpel
10 handbearbeitetes Stammende als Haltegriff über vereiste Quelle
11 Tümpel vielleicht ehem. Opfer-Kult Stätte
12 Gewächs am Tümpel Richtung Nagelberg
13 zwei von 4 Steine im Tümpel
14 ein Stein von 4 im Tümpel 1
15 ein Stein von 4 im Tümpel 2
16 vereiste Quelle nach rechts in Tümpel, links zum Nagelberg
17 vereiste Quelle nach links in Tümpel mit zwei von 4 Steinen
18 weiter zum Nagelberge
19 Geologische Karte Treuchtlingen
20 Geologische Übersicht Treuchtlingen
21 zwei Kreuze von mehreren des Weges
22 Seitenansicht eines Kreuzese
23 Kriegsgräberfürsorge
24 vor dem Nagelberg Kriegsgräberstätte
25 schlängelnde Quelle
26 Mitten in der Gräberstätte entspringt und schlängelt sich eine Quelle
27 Blick von Mauer der Kriegsgräberstätte am Fuße des Nagelberges zum Karlsgraben bzw. zur Bahnlinie, Treuchtlingen
28 Zeichen im Eckstein 1
29 Zeichen im Eckstein 2
30 Nagelberg freier, ebener, nur grasbewachsener Hexentanzplatz (Radius etwa 1000 Schritte), dieser Baum nur am Rande
31 Nagelberg Hexentanzplatz quer mit Hütte
32 Nagelberg Hexentanzplatz mit Hütte und Feuerstelle
33 Nagelberg Hexentanzplatz Spielplatz
34 Malmgesteine am Nagelberg
35 Geologisches Profil Nagelberg 1
36 Geologisches Profil Nagelberg 2
39 Geologisches Profil Nagelberg 3

Zur Homepage des Autors: http://alaric.de.tl

Liebe Lebendige

Der Nagelberg – Hexentanzplatz – Teil 1

Der Nagelberg – Hexentanzplatz – Teil 2

Der Nagelberg – Hexentanzplatz – Teil 3

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