„Das perfekte Promi Dinner“ aus Hamburg – Sonntag, 28. Dezember 2008 um 20.15 Uhr bei VOX

Babyhektik, italienische Soforthilfe und peinliche Fehler – bei dieser Promirunde ist alles erlaubt!
 
Köln, 23. Dezember 2008: Schauspielerin Claudine Wilde, Schwimmweltmeisterin Sandra Völker, TV-Moderator Arne Jessen und Schauspieler Moritz Lindbergh treten am kommenden Sonntag in der Hansestadt Hamburg mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen an die heimischen Herde des perfekten Promi Dinners. Claudine ist als frisch gebackene Mama einer nervenaufreibenden Doppelbelastung ausgesetzt. Sandra nutzt ihren Wissensvorteil aus alten Schwimmzeiten und ist der festen Überzeugung, „wer es zu perfekt macht“ verliert am Ende. Moritz geht zwar mit detailgetreuen Plänen und Motivation an das Kochvorhaben heran, vergisst aber leider, entscheidende Dinge auf seiner Einkaufsliste zu notieren. Arne ist der Glückspilz der Promi-Runde. Durch die Adern seiner rassigen Ehefrau Angela fließt italienisches Blut. Und was die Italiener anfassen, das machen sie – zumindest in der Küche – perfekt. Wer am Ende „den Kochlöffel vorne hat“, sehen Sie am kommenden Sonntag um 20.15 Uhr bei VOX!
 
Der erste Abend bei Sandra Völker: Zu perfekt ist auch nicht gut!
Sandra wohnt in einem alten typisch nordfriesischen Landhaus mitten im Grünen. Ein rotes, von afrikanischen Einflüssen geziertes Sofa und weitere individuelle Möbel lassen das Wohnzimmer in gehobenem Ambiente erstrahlen. Den Druck, den sie als erste Gastgeberin ertragen muss, kennt sie sehr gut aus ihren Zeiten als Profi-Schwimmerin. Ihre daraus resultierende Weisheit: „Wenn man versucht, perfekt zu sein, dann misslingt es!“ Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass die 34-Jährige jedem ihrer Gäste absichtlich ein anderes Gedeck auftischt. Und auch die Stühle sind mit zwei Holzstühlen und zwei Stühlen im Zebra-Design alles andere als einheitlich. Ein etwas ungewöhnlicher Abend nimmt seinen Lauf. Ein Überraschungsgast erweitert die Runde auf fünf Personen. Das wenige Monate alte Baby von Claudine Wilde lässt es sich nicht nehmen dabei zu sein. Der Aperitif fällt am heutigen Abend sehr speziell aus: Wasser – wahlweise im „Normalzustand“ oder „mit Liebe und Dankbarkeit beschallt“. Ob die neugierigen Promis den Geschmacksunterschied feststellen werden? Nach der viel versprechenden Vorspeise entdeckt die Gäste-Meute in einer Kommode mit vergoldeten Schubladen einen Karton voller Medaillen aus Sandras Sportlerkarriere. Einmal „wie im Film“ den ultimativen Beißtest machen – das lässt sich keiner entgehen. Das Ergebnis: Verzogene Gesichter! „Die haben widerlich geschmeckt!“ stellt Moritz voller Enttäuschung fest. Umso besser, dass das restliche Menü appetitlich ausfällt, auch wenn Sandras Koch-Erfolg Moritz eher einschüchtert: „Ich weiß nicht, ob ich das besser hinkriege!“
 
Der zweite Abend bei Moritz Lindbergh: In der Hektik passieren die Fehler!
Schauspieler Moritz Lindbergh wohnt in einem Hamburger Villenviertel. Edler Parkettboden, geschnitzte Holzfiguren und Snoopy-Bilder schmücken die Altbauwohnung mit den hohen Stuckdecken. Ein wenig mulmig ist Moritz’ vor seinem Gastgeber-Abend schon. Und damit er auf keinen Fall etwas vergisst, greift er beherzt zu Zettel und Stift und schreibt eine Einkaufsliste nieder. Man könnte meinen, dass bei so viel Organisation eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Aber die Realität sieht anders aus: Prompt vergisst der 48-Jährige, genügend Eier für die Nachspeise zu besorgen. Aber Herr Lindbergh weiß sich zu helfen und klingelt sich durch die Nachbarschaft, bis er bekommt, was er braucht. Endlich kann es mit der „Low-Fat-Cuisine“, wie der 48-Jährige seine kalorienreiche Nachspeise ironisch nennt, losgehen. Als die Gäste endlich da sind, versucht Spaßvogel Moritz, sein Kochvorhaben, gegen einen DVD-Abend einzutauschen, aber die hungrigen Promis lassen sich nicht auf das unmoralische Angebot ein. Während am Tisch sehnsüchtig aufs Essen gewartet wird, interessiert sich Mama Claudine, wie es mit Moritz Kinderplanung aussieht. Schließlich ist er der einzige in der Runde, der noch keinen Nachwuchs vorzuweisen hat. Doch der schmettert die Frage ab: „Heute wird da wohl nichts mehr passieren!“! Und wieder versucht sich der gestresste Gastgeber vor dem Fortfahren in der Küche zu drücken: „Habt Ihr noch Hunger, oder wollen wir das Ganze abblasen?!“ Vielleicht ahnt Moritz bereits, dass es bei der Nachspeise Probleme geben wird. Aber auf Gnade kann der Gastgeber lange warten. Zu guter Letzt vergisst er in der Eile auch noch Löffel mitzubringen. „Wie das so ist: In der Hektik passieren die Fehler!“ lautet die Rechtfertigung. Bleibt für Moritz nur zu hoffen, dass die Gäste seine Ausrede gelten lassen.
 
Der dritte Abend bei Claudine Wilde: Ein bisschen „scharf“ muss sein…!
„Ich hoffe, meine Gäste lieben es ein bisschen scharf!“ kündigt die quirlige Blondine Claudine Wilde an. Die Schauspielerin wohnt in einem schnuckeligen Einfamilienhaus direkt an der Alster. Im großen, offenen Wohnzimmer mit Blick in den Garten und guter Sicht auf die Küche soll das abendliche Geschehen seinen Lauf nehmen. Die junge Mutter ist an diesem Tag jedoch einer doppelten Herausforderung ausgesetzt: Sie muss nicht nur das Essen und die Tischdeko vorbereiten, sondern auch ihr Baby bei Laune halten. Zwischen Gemüseschneiden und Teig anrühren, muss die 41-Jährige immer wieder zu ihrem schreienden Sohnemann laufen, um ihn zu beruhigen – leider ohne Erfolg. Und so  schnallt sich die Gastgeberin den Kleinen kurzerhand vor den Bauch und kann so in aller Ruhe die umfangreichen Vorbereitungen doch noch beenden. Eilig noch in „das kleine Schwarze“ gesprungen und weiter geht’s! Auch die Gäste bekommen Claudines Unermüdlichkeit zu spüren. Den Aperitif gerade mal angenippt, fordert die Gastgeberin zu einer spontanen „Ententanz-Runde“ auf. Doch die anfängliche Zurückhaltung aller weicht sogleich schallendem Gelächter. Kurze Zeit später geht’s schon mit der Vorspeise los. Sandra gesteht, dass sie „eine Mimose“ in Sachen scharfes Essen ist und probiert nur zaghaft den ersten Gang. Zu dem Zeitpunkt ahnt Sandra noch nicht, dass der Hauptgang wesentlich mehr Feuer hat. Da stoßen sogar die sonst so hart gesottenen Männer an ihre Grenzen. Den Wettstreit, wer die beste „Mousse au Chocolat“ zubereitet hat, kann Claudine zu Moritz Freude leider nicht für sich entscheiden, denn auch ihr Dessert weist eine undefinierbare Konsistenz auf. Für Sandra steht fest: „Das war der bisher ungewöhnlichste Dinner-Abend.“ Ob Claudine das ähnlich sieht, kann man nur erahnen. Denn kaum sind die Gäste aus dem Haus, fallen der Gastgeberin auf der heimischen Couch auch schon die  Augen zu. Na dann: Gute Nacht!
 
Der vierte Abend: Viva Italia – Südländisches Temperament in Arne Jessens Küche!
Moderator Arne Jessen hat sich einiges vorgenommen – schließlich haben seine drei Konkurrenten kräftig vorgelegt. Mit seiner süditalienischen Frau im Rücken geht er mit einem uritalienischen Menü an den Start. Ein detaillierter Fahrplan soll ihm helfen, bloß nicht den Koch-Faden zu verlieren. Und um zusätzlich auf Nummer sicher zu gehen, holt er sich seine geliebte Angela sogar noch mit in die Küche. Die arbeitet ihm, entgegen dem sonst so gefürchteten italienischen Temperament, zu und erinnert den Hobbykoch an das ein oder andere Vorhaben, zum Beispiel an die Tischdeko . Denn Arne will die Teller bereits auf den Tisch stellen, obwohl sie doch in der Küche angerichtet werden sollen. „Den hab ich mir doch gut erzogen!“, freut sich Angela, als Arne die Teller wieder vom Tisch räumt. Sieht aus, als könnte nichts mehr schief gehen! Als die Promis sich auf Arnes brauner Ledercouch mit Blick auf das Heimkino niederlassen, gesteht Arne trotz guter Vorbereitung und Angelas Unterstützung: „Ich kann Euch ja so verstehen!“, und meint damit die Angst, es könne etwas schief gehen. Während der Koch wieder in die Küche entschwindet, entdecken Moritz, Claudine und Sandra ein Kinderfoto von Arne und rätseln angeregt „Ist das nicht dasselbe Kind, wie auf der Kinderschokolade?“ Zugegeben, eine Ähnlichkeit kann man ohne Zweifel erkennen, aber man wüsste doch sicherlich, wenn das wirklich Arne wäre, oder? Schokolade-Model hin oder her – fest steht: die Kochwoche endet mit einem gelungenen Dinner Abend. Ende gut – alles gut!
 
Am Sonntag, den 28. Dezember 2009 ist es so weit! Um 20.15 Uhr wird bei VOX der beste Promi-Koch- und Gastgeber gekürt. Der Gewinn von 5.000 Euro wird für einen guten Zweck gespendet.
 
Und das sind die Vitae und Menüs unserer Promis:
Sandra Völker (34):
Sandra ist 1974 in Lübeck, Schleswig-Holstein geboren. Sie erreicht in ihrer Karriere 44 Titel bei Deutschen Meisterschaften, über 60 Medaillen bei Europameisterschaften (Kurz- und Langbahn) und sie stellt mehrfache Welt- und Europarekorde auf. Bei der Schwimmerin des Jahres 1997, 1998 und 1999 wird Asthma diagnostiziert. Und so gründet die junge Frau die Sandra-Völker-Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder. Die Mutter einer Tochter namens Lotta Sophie beendet am 20. März 2008 ihre aktive Laufbahn.
„Multikulturelles 3-Gänge-Menü“
Vorspeise: Europäische Vorspeise – Schafskäse im Strudelteig auf Frisée-Salat
Hauptspeise: Triologie der Kontinente – Straußenfilet mit Kürbis-Chutney und Zuckerschoten
Nachspeise: Herrnburger Überaschungsteller – Pflaumensorbet mit Walnusscrunch, Crêpes mit Quarkfüllung und kleiner Obstsalat
 
Moritz Lindbergh (48):
Moritz wird 1964 in Berlin geboren. An der Staatlichen Hochschule in Stuttgart absolviert er eine Schauspielausbildung und erhält daraufhin feste Theater-Engagements (u.a. im Theater am Kurfürstendamm 2004, Berlin) und TV-Rollen (u. a. Ritas Welt, 2000 RTL, Der Bulle von Tölz, 2005 Sat.1 oder Unser Charly, 2008 ZDF). Der junge Mann entscheidet sich, zudem Filmproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg zu studieren. Für die Sat.1-Serie alphateam schrieb er für eine Folge das Drehbuch. Der 48-Jährige ist seit August 2006 mit der Schauspielerin Nicola Ransom verheiratet.
Vorspeise: „3 mal L“ – Lobster Linguini und Limonenpesto
Hauptspeise: „3 mal S“ – Sandre sur Sauerkraut (Zander auf Champagnerkraut mit lauwarmem Kartoffelsalat)
Nachspeise: „3 mal V“ – Variation von Valrhonaschokolade (Valrhona = Bekannte Schokolade; die Variation: Schoko-Küchlein, Crème Brûlée, Mousse in Törtchen)
 
Claudine Wilde (41):
Claudia wird 1967 in Berlin geboren. In Südfrankreich aufgewachsen, spricht sie fließend Deutsch, Englisch und Französisch. Nach einer Schauspielausbildung am Conservatoire d’Art Dramatique in Saint-Étienne, sowie an der James Logan School in San Francisco, tritt die junge Frau in einigen Kinofilmen in Haupt- und Nebenrollen auf (u. a. Room Service, 1991 oder Das rote Strumpfband, 1999) und ist in einigen Fernsehfilmen (u. a. Mein Mann, mein Leben und du und Das Papst-Attentat) und Serien (u. a. Der Alte, Siska, Tatort) zu sehen. Parallel wird sie für französische Theaterinszenierungen wie Les Misérables in St. Etienne engagiert. Seit 2001 ist die Schauspielerin mit dem Toningenieur Tomás Kanok verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne.
Vorspeise: Scharfe Gemüseplätzchen mit süßem Chili-Dip
Hauptspeise: Hähnchenpfanne in Kokos mit Mango
Nachspeise: Mousse au Chocolat
 
Arne Jessen (36):
1972 wird der TV-Moderator in Hamburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann bei Gruner + Jahr geht der junge Mann zum Radio und absolviert zwei Langzeitpraktika bei OK Radio und Radio Schleswig-Holstein. Nach dem Volontariat bei Radio Hamburg bleibt Arne dem Sender als freier Moderator erhalten, bis er 1998 zum TV gerufen wird. Für SAT.1 ist er Nachrichtenmoderator für das Regionalprogramm Hamburg und Bremen. 1999 ist er beim Aufbau des Nachrichtensenders N24  dabei und arbeitet vier Jahre als Moderator und Redakteur. Für die Formate Bachelor und Bachelorette wechselt der Moderator zu RTL. In München baut Arne den Sender Kabel Deutschland mit auf. Mit der Rückkehr nach Hamburg moderiert er 2006 die Tchibo-Show an der Seite von Miriam Pielhau. Seit kurzem ist der TV-Moderator bei dem NDR-Magazin Mein Nachmittag zu sehen. Jessen ist mit einer Italienerin verheiratet.
Vorspeise: Antipasto „Bella Vista“ (Büffelmozzarella, Bruschetta, Scampis, Flusskrebse mit Rucola, Melone mit Parmaschinken)
Hauptspeise: Saltimbocca „Alla Romana“ Tortino di Melanzane (Kalbsschnitzel mit Parmaschinken und Salbeiblättern, dazu Rosmarinkartoffeln und Auberginen)
Nachspeise: Bacio dolce con caffè e biscotti (Tiramisu)
 
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