Ein Mangel an Vitamin D schadet Herz und Gefäßen. Darüber haben wir in im Weblog “Sonne ist Leben” allein im Jahr 2008 (z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) häufiger berichtet. Niedrige Vitamin-D-Werte im Blut bedeuten ein doppelt so hohes Risiko für eine Herzattacke, einen Schlaganfall oder ähnliche Störungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Einen umfassenden Überlick über die Forschungen zum Zusammenhang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck etc. und dem “Sonnenschein-Vitamin D3? liefert jetzt eine Review-Studie der University of Missouri unter Mitarbeit des bekannten Vitamin D-Forschers Michael F. Holick.
“Die Vitamin-D-Werte wieder auf ein normales Maß zu bringen, ist wichtig, um die Gesundheit von Skelett- und Muskelapparat zu erhalten, aber könnte ebenso die Herzgesundheit verbessern“, so wird der Leiter der Forschungsgruppe, James H. O’Keefe, im “Wissenschaft aktuell“-Blog zitiert.
Vitamin D entsteht zu etwa 90 Prozent über die UVB-Bestrahlung der Haut durch Umwandlung von Cholesterol in Cholecalciferol (Vitamin D3, 25 (OH) D). Im “Vitamin D-Winter” von Oktober bis März reichen die Strahlen der Sonne dafür nicht aus. Nahrungsergänzung oder das Solarium (dazu hier und hier) können den Mangel ausgleichen.
Quelle: Sonne ist Leben
Studie: John H. Lee et al., Vitamin D Deficiency – An Important, Common, and Easily Treatable Cardiovascular Risk Factor? Journal of the American College of Cardiology, 2008; 52:1949-1956



