Effizientes Verhalten gegen sexuelle Gewalt

von MentalLeis Dienstleistungen

Jedes Jahr am 25. November findet der, von den Vereinten Nationen ausgesprochene, Internationale Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen statt.

So wird nach Auskünften von UNIFEM jede dritte Frau in ihrem Leben einmal vergewaltigt, geschlagen, zum Sex gezwungen oder auf andere Weise misshandelt.

Häusliche Gewalt ist nach einer vom Europarat zitierten Statistik die Hauptursache für den Tod oder die Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit noch vor den Gesundheitsschädigungen von Krebs oder durch Verkehrsunfälle.

Leider haben rund 25 Prozent aller Mädchen und Frauen in Deutschland bereits Formen körperlicher oder sexueller Gewalt oder beides durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erleben müssen.

Sexualisierte Gewalttaten sind deshalb ein für viele Frauen, Mädchen aber auch Jungen fast alltägliches Problem. Ob es nur (?) eine verbale, sexistische Wortattacke, ein Begrabschen oder tatsächlich eine Gewalttat gegen die freie Selbstbestimmung ist, ist dabei unerheblich.
Sexuelle Gewalt umfasst jede Form einer sexuellen Handlung, deren Ausübung gegen den Willen einer Person verstößt und die der Betroffenen die Verfügungsmacht über ihren Köper nimmt. Dazu zählt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, sexuelle Nötigung, sexueller Kindesmissbrauch und Vergewaltigung.

Wir Menschen nehmen solche Übergriffe meist nur bei spektakulären und verheerenden Fällen zur Kenntnis. So erinnern wir uns sofort an die Gewalttaten vom Inzest „Vater“ Josef Fritzl der seine Tochter über 24 Jahre im Keller eingesperrt und missbraucht hat. Bei solchen, durch die Medien bekannten, Greueltaten ist das Entsetzen, aber auch die Wut, enorm groß.
Sobald aber die tägliche Berichterstattung in den Medien ausbleibt, geraten diese Fälle sofort wieder in Vergessenheit. Leider werden sehr viel mehr Menschen Opfer solcher Übergriffe, als allgemein bekannt wird. Die Dunkelziffer –also die den Staatsorganen nicht bekannt gewordenen Fälle- wird dabei auf 50 % bis 90 % geschätzt.

Die meisten Opfer erleben die sexualisierte Gewalt dort, wo diese am wenigsten vermutet wird. In der Familie, im „Freundes“- oder Bekanntenkreis. Die Opfer sind meist voller Scham, Angst und Entsetzen. Die Hilflosigkeit, aber auch die Wut über das Vorgefallene ist entsetzlich.

Die Gesellschaft, also wir alle müssen Maßnahmen treffen um solche entsetzliche Taten gegen Frauen, Mädchen und Jungen möglichst zu verhindern. Die sexuell missbrauchten Menschen dürfen nicht erst unsere Hilfe erhalten, wenn es zu spät ist.

Aus diesem Grund entwickelten die Expertinnen und Experten von MentalLeis Dienstleistungen ein Verhaltenstraining gegen sexuelle Gewalt. Es geht dabei nicht in erster Linie um das Wehren bei einer solchen Straftat, sondern viel mehr um das Verhalten im Vorfeld, also im Präventiven Bereich.
Die Psychologinnen/Psychologen und Kriminologinnen/Kriminologen gehen dabei auch auf folgende Fragen ein:

– Wie gehen Sexualstraftäter vor?
– Was sind das für „Menschen“?
– Wie nehme ich mein Gegenüber richtig wahr?
– Wie werde ich von meiner Umgebung wahrgenommen?
– Wie verhalte ich mich in einer Situation die mir unangenehm ist?
– Habe ich gegenüber einem Sexualstraftäter überhaupt eine Chance?
– Ab welchem Zeitpunkt kann ich mich wehren?
– Was passiert bei einer Strafanzeige bei der Polizei?
– Wie verhält es sich vor Gericht?

Diese und noch weit heiklere Fragen beantworten unsere beiden kompetenten Trainer/innen im Verhaltenstraining. Gemeinsam mit den Verhaltens-Expertinnen und -Experten erarbeiten Sie eine effiziente Strategie und Maßnahme auch im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zur Vermeidung und Bewältigung eines Übergriffes.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.mentalleis.de

Autorin:
Annette Leis