Die STARMANIA-Show vom 31. Oktober 2008 startete mit einem „Let’s fetz“-Medley aus powervollen Titeln, darunter auch die klare Ansage „You’re not the boss of me now“ aus der TV-Serie “Malcolm mittendrin”. Die zweiten zehn Kandidaten für das Rennen rund um den Titel “Popstar des Jahres” stellten sich vor und mussten beweisen, wer das Zeug für den Einzug ins Finale hat.
Roman Gregory war gut gelaunt und prophezeite gänzlich andere Kandidaten als bisher. Aufgrund der Publikumsentscheidung gab es sogar zwei hinterfragenswerte Rauswürfe aus der Show, denn der stimmlich enorm talentierte Lee wurde nachhause geschickt. Nicht anders war es bei den jungen Damen, wo Salka ausschied.

Starmania - Die Songs: Die 3. Show brachte neue Überraschung!
Hier der Rückblick auf die dritte Show der aktuell vierten STARMANIA-Staffel:
Die 26 Jahre alte Evelyn aus dem Raum Linz zeigte beim Hit “I’m Every Woman” von Whitney Houston welches beachtliche stimmliche Volumen in ihr steckt. Sie kam durch ihre Mutter im Alter von 15, 16 zur Musik, denn sie wollte ihre hohen Handyrechnungen nicht mehr bezahlen und riet ihr zu einem Job in einer Band als Einnahmequelle. Roman Gregory riet ihr den Job im Nagelstudio an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen. Ihr Saalvoting: 7.2
Sebastian versuchte sie an dem Happy-Song von Schmusesänger Sasha. Sein „Lucky Day“ brachte ihm die Kritik des Jurors, dass er es vielleicht nicht ganz geschafft hatte, die richtigen Töne zu treffen. Seine Unsicherheit sollte er ausblenden und dann werde es schon … Da Sebastian zuhause im Salzburger Land quasi in einem Tonstudio wohnt, spielt natürlich die Musik eine große Rolle in seinem Leben. Das Saalvoting für den Single, der offenbar die richtige Partnerin noch nicht gefunden hat: 6.7
Die 18 Jahre alte Silvia machte auf Rock-Röhre und probierte “Since U Been Gone” von Kelly Clarkson über die STARMANIA-Bühne zu schmettern. Ihre Arbeitskollegen in Niederösterreich haben sie übrigens sehr unterstützt, bei der Show mitzumachen und malten für sie Transparente und verteilten Flyer. Roman Gregory konnte der Kandidatin keine Blumen streuen, denn die Nummer war seiner Meinung nach für Silvia viel zu hoch. Im Vergleich zum Casting passte hier die Stimmlage einfach nicht, da ein großes Potenzial in ihr steckt. Saalvoting: 6.7
Andreas aus Niederösterreich brachte eine vergleichsweise coole Interpretation von „Penny Lane“ auf den Bildschirm. Der als Hut-Träger bekannte 25jährige hatte natürlich auch einen passend gestylten Fanclub im Publikum. Roman Gregory begrüßte den Kandidaten im „Beatles-Club“ und lobte den Auftritt, der ohnehin schwierig zu singenden Nummer. Das Saalvoting von 7.3 bestätigte diesen Eindruck.
Salka aus Wien kam als 5. auf die Bühne. Die 19jährige kommt aus einer musikalischen Familie und konnte mit dem Smashit „Mercy“ von Newcomerin Duffy nicht nur ihre Stimme, sondern auch ihre lasziven Moves präsentieren. Die Qualiät ihrer Darbietung war von hohem Niveau, was sich auch in der Bewertung durch das Publikum im ORF-Zentrum zeigte: 7.7. Alkbottle-Mann Roman Gregory attestierte der Sängerin eine „Augenweide“ zu sein, kritisierte jedoch die fehlende Dynamik in dem Song. Trotzdem gab es von ihm das Fazit eines „guten Auftritts“.
Anna aus Innsbruck bezeichnet sich selbst als „bodenständig“ und als „Frohnatur“, wobei sie auch die Frontfrau einer Band ist. Sie freut sich auf die Erfahrung, die bei STARMANIA machen kann und präsentierte den Queen-Hit „The show must go on“. Die 17 Jahre alte Blondine brillierte mit viel Stimme in dem Rock-Klassiker und erntete mit 7.8 ein adäquates Saalvoting. Arabella Kiesbauer zeigte sich von der „Röhre“ begeistert und stellte eine Verbindung zu den drei bisherigen STARMANIA-Siegern her, die alle aus Tirol kommen. Roman Gregory sprach in seinem Kommentar von einer „großen Stimme“ und bekrittelte lediglich die etwas zu verhaltene Bühnenpräsenz.
Mit Startnummer sieben ging Oliver aus dem Burgenland an den Start. Der 17jährige Schüler wollte eigentlich mehr zum Spaß beim Casting mitmachen. Er bezeichnet sich selbst als recht zurückhaltend, geigt auf der Bühne aber mehr auf. Beim Song „Angels“ von Robbie Williams wirkte er zwar etwas hölzern, brachte aber den Hit in bester Manier dar. Nach seinem Auftritt erklärte er auch, dass er im Vorfeld der Sendung gerade das Gehen „on stage“ trainieren musste. Der gestrenge Juror kommentierte pointiert mit: „Nicht jeder der Robbie Williams singen will, kann das auch … Du schon!“. Großes Lob erntete Oliver für den Einsatz seiner Stimme und erhielt eine Saalvoting von 7.4.
Lee aus Wien ist mit 34 der älteste STARMANIA-Teilnehmer und kann auf jede Menge Auslandserfahrung bauen. Er möchte das Leben nicht zu ernst nehmen und stand mit dem „Anastacia“-Song „One Day In Your Life“ auf der Bühne. Der Titel, der im Original ja von einer Frau gesungen wird, klang im Vergleich zum Vorbild recht authentisch. Die Herausforderung meisterte er und zeigte auch noch artistische Verrenkungen. Juror Gregory bezeichnete die Stimme von Lee als „überwältigend“ und erwähnte auch die Brigitte Xander-like Frisur. Das überraschend schlechte Saalvoting: 6.7
Daniel (20) aus der Steiermark entstammt einer musikalischen Familie und schreibt auch eigene Songs, worin er „völlig aufgeht“. Der Rock-Hit „Join me“ von HIM wurde von dem ehemaligen Klassenkasper und selbstbezeichneten „Kotzbrocken“ auf eigene Art und Weise interpretiert. Einer Hymne gleich brachte er eine neue Seite an dem Titel zum Vorschein. Sein mit angereister Fanclub applaudierte nach der Performance heftig. Roman Gregory zeigte sich von der Darbietung durchaus begeistert, denn die eigene Linie im Stück kam bei dem Alkbottle-Mann gut an. Das Saalvoting: 6.7
Kimberly aus St. Pölten verfügt über jede Menge Bühnenerfahrung, weil sich schon bei Musicals mitgemacht hat. Besonders auch das Tanzen im Zusammenhang mit der Musik liegt ihr am Herzen. Aus der Nostaliga-Kategorie sang sie “I Got Rhythm” von Ethel Merman. Fast schon an die Präsenz von Marilyn Monroe erinnernd, schwebte die junge Dame durchs STARMANIA-Studio und überzeugte durch einen enormen stimmlichen Umfang. „Kimi“ kam natürlich auch beim Publikum an und erhielt ein Saalvoting von 7.5, obwohl es sich gerade für jüngere Zuhörer um einen weniger bekannten Song abseits der aktuellen Charts handelte. Juror Roman hatte viel Lob für die Songauswahl übrig und bezeichnete die Broadway-reife Darbietung als „sehr gut“.
In der „Leider nein“-Rubrik reichten die Songs von der „Schlümpfe“-Hymne bis zu Austropop, auch ein als Spiderman verkleideter Casting-Teilnehmer war dabei. Letzterer war sogar als Gast im Publikum der Show.
Musikexperte Markus Spiegel nahm in seinem Kommentar natürlich Bezug auf das Ausscheiden von Lia in der Vorwoche und erklärte, dass er sich gerne von den Entscheidungen der Zuschauer aka CD-Käufer überraschen lässt.
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(c) pressemeldungen.at-Redaktion - 31.10.2008



