Sarkom-Awareness-Radtour. Am 18. Juli wird von Greifenstein zur Donauinsel nach Wien geradelt, um ein Signal für die Kinder-Krebs-Forschung zu setzen.
(Wien, 2008-06-16). Radfahren und sich für Kinder und Jugendliche mit Krebs, insbesondere mit einer bösartigen Sarkom-Erkrankung, engagieren, so lautet das Motto am Freitag, 18. Juli, bei der Sarkom-Awareness-Radtour von Greifenstein zur Donauinsel nach Wien.
Kostenloses Rad-Event
Das Event schreibt Wellness, Spaß, Teamgeist und das gemeinsame Engagement für krebskranke Kinder und Jugendliche ganz groß. Mitmachen können Radbegeisterte jeden Alters, Familien mit Kindern und gemütliche Freizeit-Sportler bei der Relax-Tour von 38 Kilometern. Die 84 Kilometer lange Vital-Tour richtet sich an die sportlich Ambitionierten.
Eines ist jedoch gewiss: Jeder Teilnehmer ist Sieger des Events und unterstützt aktiv die globale Sarkom-Initiative, eine Informationsoffensive, die auf die Bedeutung der Erforschung dieser heimtückischen Krebsart aufmerksam macht.
Elf Nationen bilden ein Team
Ein internationales Kernteam der Initiative, bestehend aus elf Nationen – Österreich, Belgien, Kanada, China, Dänemark, Deutschland, Japan, Polen, Holland, Großbritannien und USA -, ist ab dem 12. Juli im Zeichen des Engagements für Sarkom-Patienten mit dem Fahrrad von Passau nach Wien unterwegs. Sobald die Gruppe am 18. Juli am Bahnhof von Greifenstein eingetroffen ist, fällt der Startschuss zum gemeinsamen Radeln bis zur Wiener Donauinsel, wo alle Aktiven ein gemeinsames Picknick erwartet. Das Kernteam setzt sich aus Sarkom-Patienten, Geheilten, Familienangehörigen und Unterstützern der Initiative zusammen.
Hintergrund der Sarkom-Initiative
Die Sarkom-Initiative mit Sitz in New York, USA, veranstaltet vom 12. bis 19. Juli 2008 auch heuer wieder die „Internationale Sarkom Bewusstseins-Woche“, während der weltweit vernetzte Sport-Events mit dem Ziel stattfinden, auf Sarkome aufmerksam zu machen und Forschungs-Gelder zu sammeln. Im Vorjahr beteiligten sich elf Nationen und insgesamt 3.400 Menschen.
Heimtückische Sarkome
Sarkome sowie alle anderen Kinder-Krebsformen sind sehr selten. In Österreich erkranken jährlich rund 250 Kinder und Jugendliche an Krebs. Sarkome sind eine Krebsart im Bindegewebe und kommen in den Nerven, Muskeln, Bändern, Knochen oder Blutgefäßen vor. Sie machen 15-20 Prozent aller Krebserkrankungen bei Kindern aus.
Das Heimtückische an Sarkomen ist, dass sie häufig falsch oder sehr spät diagnostiziert und mitunter auch mit Sportverletzungen verwechselt werden. Kontinuierliche Anstrengungen der Forschung sind unerlässlich, um die Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Krebs weiterhin zu verbessern.
“Forschen heilt Krebs” – ein EU-Projekt mobilisiert
Die Kinder-Krebs-Forschung wird in Europa primär aus Spenden finanziert. Hier mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, wie der Sarkom-Awareness-Radtour, Aufklärung zu schaffen, ist Ziel der EU- Informationsoffensive „Forschen heilt Krebs“, die von der St. Anna Kinderkrebsforschung und dem St. Anna Kinderspital mit Sitz in Wien sowie der in Bonn ansässigen Deutschen Kinderkrebsstiftung für zwei Jahre koordiniert wird.
Voranmeldung per E-Mail erforderlich an:
sandra.brezina@ccri.at oder unter Tel.: 404-70-4450
St. Anna Kinderkrebsforschung)
Anmeldeschluss: 11. Juli 2008
Weitere Infos unter: http://www.forschenheiltkrebs.eu
Medien-Rückfragehinweis:
Sandra Brezina-Krivda, St. Anna Kinderkrebsforschung, Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien, sandra.brezina@ccri.at, Tel.: 00431/404-70-4450


