(Sonntag, 18. Mai um 20.15 Uhr bei VOX)
Köln, 14. Mai 2008 – „Das perfekte Promi Dinner“ ist diesmal zu Gast in der Bankermetropole Frankfurt.
An den Herd wagen sich Jessica Wahls (Sängerin der No Angels), Ulrich Wetzel (TV-Richter beim „Strafgericht“), Joachim Llambi (Jurymitglied „Let’s dance“) und Alexander Leipold (dreifacher Weltmeister im Freistil-Ringen).
An Unterhaltungsmöglichkeiten dürfte es den vier Promis diesmal nicht fehlen. Alexander weiß wie man seine Gegner gekonnt auf die Matte zwingt. Jessica könnte Gesangsunterricht und Joachim Tanzstunden geben. Ja und Ulrich trumpft nicht nur mit Rechtskunde sondern auch mit Rätseln auf. Werden die Promis beim Kochen genauso viel Talent beweisen?
Man darf gespannt sein auf den Einblick in die privaten Seiten der vier Promis und deren Kochkünste. Alle Details sehen Sie am Sonntag, 18. Mai um 20.15 Uhr bei VOX.
Jessica Wahls
Sie haben die deutsche Musikgeschichte grundlegend verändert: Die „NO ANGELS“.
Im Jahr 2000 gewann Jessica mit vier weiteren Konkurrentinnen gegen 4.500 Bewerber das erste „Popstars“-Duell (RTL 2). Sie wurden auf Anhieb die erfolgreichste Casting-Band. Renommierte Preise wie „Bambi“ (2001), „Echo“ (2002 u. 2003), „Comet“ (2001 bis 2003), World Music Award (2001) heimsten die Anfangs belächelten Damen ein. 2002 verließ Jessica wegen einer Babypause die Band und startete 2003 ihre Solokarriere. Seit 2007 ist sie beim Comeback wieder mit dabei. Am 24. Mai 2008 vertreten die „NO ANGELS“ Deutschland beim „Eurovision Song Contest“ in Belgrad. Die heute 31-Jährige hat sich neben ihrer Musikleidenschaft noch ein zweites Standbein aufgebaut: Für ein großes Versandhaus entwirft sie seit 2007 eine eigene Kindermodelinie. Ihre Tochter Cheyenne steht dafür natürlich Model.
Sie kann singen wie ein Engel. Aber ob sie auch genauso gut kochen kann? Die Hauptspeise „Gefüllte Putenröllchen mit Kräuterspätzle an Rotwein-Pflaumensoße mit verschiedenem Gemüse“ klingt zumindest himmlisch. Der Meinung ist auch Alexander, bis er erfährt, dass die Füllung aus Pilzen besteht. Die hält er nämlich eher für Teufelszeug. Da Jessica aber weiß, dass Alexander Pilze verabscheut, zerhackt die Sängerin diese extra in winzige Stücke. So werden sie ihm bestimmt viel besser schmecken!? Der Aperitif ist schon eher sein Ding. Ullrich aber findet das Bild von „drei Männer, die mit rosa Sekt anstoßen“ etwas zu sehr „Puderrosa Ranch“-mäßig. Dass Joachim nach dem Glas Blubberbrause plötzlich glaubt die Sprache der Vögel zu sprechen, wundert auch keinen mehr. Nur die Riesensittiche von Jessica schauen verdutzt aus den Federn. Die Nachspeise „Kartoffel-Quark-Klöße mit heißem Pralinenkern serviert mit Pflaumen- und Feigeneis an Vanillesoße“ hat es in sich. Kurz vor der „Platzgrenze“ kämpfen die Promis verbissen mit den Riesen-Klößen. „Erst esse ich den Kloß, dann fühl ich mich wie einer“, meint Joachim und tätschelt seinen Bauch.
Ulrich Wetzel
Dem deutschen TV-Publikum ist der smarte 51-Jährige Richter seit 2002 aus der beliebten RTL-Show „Das Strafgericht“ bekannt. Mehr als 1000 Urteile fällte er bis heute im Fernsehen. Sein Jurastudium absolvierte er in Würzburg und Frankfurt a.M.. 1987 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen, dann 1990 vom Hessischen Justizministerium zum „Richter auf Probe“ ernannt. Zuerst richtete er am Amtsgericht in Wetzlar. 1992 wechselte er an das Amtsgericht Frankfurt a.M. Rauschgiftverfahren, Umweltschutz, Steuer- und Zollstrafsachen sowie sogenannte Sonderordnungswidrigkeiten gehörten zu seinem Metier. 1993 wurde er zum Richter auf Lebenszeit ernannt.
Als Richter fällt sonst er immer die Urteile. Heute dürfen seine drei Gäste über ihn bzw. über seine Qualitäten als Koch und Gastgeber richten. Ob die sich wohl von der fantasiereichen Speisekarte bestechen lassen? Zunächst sorgen Titel wie „Das Schweigen der Lämmer“, „Kleine Fische fängt man, große lässt man laufen“ und „Rache ist süß“ für große Verwirrung. Was für Gerichte stecken wohl dahinter? Als wären das nicht Rätsel genug packt der Richter zum Aperitif direkt noch eins drauf. Diesmal aber in Form einer Denksport-Aufgabe. Jessica ist wenig begeistert: “Bei der Erklärung des Rätsels sind meine Gedanken schon abgeschweift und ich dachte nur: Was ziehe ich morgen an?“ Bestimmt ist die Aufgabe einfach zu leicht für sie!? Die Urlaubsfotos auf denen Ulrich nur mit transparenter Unterhose bekleidet ist, sind doch viel interessanter. Gewisse Fotoalben hätte er vielleicht lieber wegschließen sollen. Was seine Gäste sonst noch so ans Licht bringen?
Joachim Llambi
Sein Geld verdient er hauptberuflich als Wertpapierhändler an der Frankfurter Börse.
Bekannt geworden ist er als knallharter Juror in die RTL-Erfolgsshow „Let`s Dance“. Den gebürtigen Duisburger hat die Leidenschaft zum Tanzen im Alter von 17 Jahren gepackt. 1989 wechselte er von den Amateuren zu den Profis. Er tanzte sich ins Finale von Welt- und Europameisterschaften. Er war der Einzige, der in allen drei Sektionen (Standard, Latein und 10 Tänze) im Finale der Deutschen Meisterschaft stand. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn ist der 43-Jährige als Wertungsrichter im Profi- und Amateurverband tätig und wertet Welt- und Europameisterschaften.
Bei der Hautspeise „Catalanische Hähnchenpfanne“ hofft Jessica auf feurige Flamencotänzer und ein hitziges Ambiente. Ganz spanisch halt. Doch: Nichts da! Es gibt weder Tänzer (außer Joachim selbst vielleicht) noch spanisches Ambiente. Die Wohnung des Bankers ist absolut klinisch und schwarz-weiß gehalten. „Ich dachte deine Wohnung wäre warm und herzlich“, erklärt Jessica enttäuscht. Die Garnelen zur Vorspeise stimmen sie wieder glücklich. Mit vollem Einsatz pult sie die kleinen Tierchen aus der Schale: „ Vom Finger gelutscht schmecken die doppelt so gut.“ Die Herren bedienen sich aber lieber Messer und Gabel. Sieht irgendwie auch appetitlicher aus. Bei Joachim wird ebenfalls zwischen den Gängen in den Wohnzimmerschränken gestöbert. Irgendetwas Peinliches muss man doch auch hier finden können. Fehlanzeige. Hochzeitsfotos sind das Spannendste was sich finden lässt. Dafür sehen diese aber aus wie „aus der Gala“ findet Ulrich. Na dann…
Alexander Leipold
Zwanzigfacher deutscher Meister, vierfacher Europameister, dreifacher Weltmeister und Finalsieger der olympischen Spiele in Sydney. Mehr kann ein Freistil-Ringer kaum erreichen. Der heute 39-Jährige hat immer gekämpft. Er geriet in eine Dopingaffäre. Die olympische Goldmedaille wurde ihm aberkannt. Heute darf er sich wieder „Sieger der olympischern Spiele 2000“ nennen, die Goldmedaille bleibt aber im Besitz des amerikanischen Finalgegners. 2003 erlitt er drei Schlaganfälle, von denen er sich jedoch verhältnismäßig schnell erholte. Seit 2005 ist der zweifache Familienvater Bundestrainer für den Nachwuchs im Freistil-Ringen.
Obwohl Alexander selbst keine Kapern mag, versucht er sie seinen Gäste in der Vorspeise „Vitello Tonnato“ unterzujubeln. Zunächst freuen sich alle: „Die Kapern lassen sich ganz leicht aus dem Essen fischen“. Dass die drei Sichtbaren aber nur Deko waren und ca. 30 Stück in pürierter Form noch in dem Brei sind, verschweigt Alexander dezent. Ist vielleicht auch besser so. Wenn die Gäste finden, dass es schmeckt, sollte man sie nicht mit überflüssigen Details überfordern. Für Jessica wäre die Erklärung sowieso zu lang gewesen. Sie fordert schon beim Aperitif lauthals nach „Essen!!“ Hat da jemand vor-gefastet? Wäre ja auch zu blöd, wenn die Bühnenoutfits nicht mehr passen. Bei selbst gemachtem weißem Schokoladeneis und üppiger Käseplatte zur Nachspeise kann man einfach nicht widerstehen. Als Highlight dazu bringt ein extra engagierter Tenor ein Ständchen. Ob Alexander damit das Ringen um „das perfekte Promi Dinner“ bereits für sich entscheiden konnte?
Das sehen Sie am Sonntag, 18. Mai um 20.15 Uhr bei VOX, wenn der beste Koch und Gastgeber gekürt wird. Der Gewinn von 5.000 Euro wird für einen guten Zweck verwendet.
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