15. Mai 2008 – Passwortschutz muss in vielen Fällen reichen, um Hacker vom Zugriff auf die unterwegs abgerufenen Unternehmensdaten abzuhalten. Das ergab eine Umfrage des Informationssicherheits-Experten SafeNet auf der diesjährigen Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Unternehmen, die den Fernzugriff ermöglichen, verlassen sich auf Passwörter als gängige Sicherheitsmaßnahme.
150 Führungskräfte befragte SafeNet im Februar 2008 zum Thema mobiler Datenaustausch und Netzwerksicherheit. Der Fernzugriff auf Unternehmensdaten ist den Ergebnissen nach zu urteilen in vielen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Arbeit: Ein Drittel der Befragten greift mindestens einmal wöchentlich mobil auf den Firmenserver zu. Rund acht Prozent der Befragten tun dies sogar täglich. 92 Prozent der Auskunftgeber mussten in den vergangenen sechs Monaten wenigstens einmal auf streng vertrauliche Firmendaten von unterwegs aus zugreifen.
Obwohl die Nachfrage nach mobilem Datenaustausch in vielen Unternehmen groß ist, hinken die Sicherheitsmaßnahmen bislang oft hinterher: Nur knapp die Hälfte der Unternehmen (45 Prozent) informiert ihre Mitarbeiter durch Sicherheitsrichtlinien über wichtige Maßnahmen beim mobilen Datenzugriff. Rund 30 Prozent der Betriebe haben keine entsprechenden Richtlinien. 20 Prozent der Befragten wussten nicht, ob in ihrem Unternehmen derartige Vorschriften existieren.
Zwar nutzen immerhin 48 Prozent der Befragten sichere VPN-Verbindungen für den Zugriff auf den Firmenserver. Von diesen verlassen sich jedoch 56 Prozent auf Passwörter als gängige Schutzmaßnahme. Nach Ansicht von Experten bietet diese Methode jedoch im Vergleich mit Smartcards oder Token keinen wirkungsvollen Schutz vor Eindringlingen.
„Jede Sicherheitsarchitektur ist nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette. Durch schlechte IT-Infrastrukturen außerhalb der Büromauern führen viele Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen ad absurdum”, sagt Ansgar Dodt, Director of Sales Embedded Systems EMEA bei SafeNet. „Nur durch gut informierte Mitarbeiter in Verbindung mit leistungsfähigen Sicherheitssystemen – auch zur Absicherung von Telearbeitsplätzen und mobilen Geräte – bleiben vertrauliche Daten sicher,” erklärt Ansgar Dodt weiter.
Über SafeNet
SafeNet, Inc. ist ein führender Anbieter im Bereich Informationssicherheit. Das Unternehmen wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet und stattet seine Kunden mit umfassenden Sicherheitslösungen aus. Die Verschlüsselungs-Technologien von SafeNet schützen Kommunikation, geistiges Eigentum und digitale Identitäten. SafeNet bietet ein breites Produktspektrum an, bestehend aus Hardware, Software und Chips. UBS, Nokia, Fujitsu, Hitachi, Bank of America, Adobe, Cisco Systems, Microsoft, Samsung, Texas Instruments, das U.S. Ministerium für Verteidigung und Homeland Security sowie U.S. Internal Revenue Service und viele andere Kunden vertrauen auf die Sicherheitslösungen von SafeNet. Im Jahr 2007 privatisierte Vector Capital SafeNet. Weitere Informationen stehen bereit unter: http://www.safenet-inc.com
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