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(LCG8079 – Wien, 08.05.2008) Bundespräsident Heinz Fischer stellte am Mittwochvormittag aus Anlass des europäischen Jahres des Interkulturellen Dialogs eine unter anderem von der Bank Austria unterstützte künstlerische Intervention von Eva Schlegel vor: Die aus Tirol gebürtige Künstlerin ließ die Bezeichnung „Österreichische Präsidentschaftskanzlei“ als Bodenbeschriftung in Form eines „Sicherheit bietenden“ Zebrastreifens auf Deutsch, sowie in den Sprachen der gesetzlich anerkannten autochthonen Volksgruppen (Ungarn, Slowenen, Kroaten, Tschechen, Slowaken und Roma) anbringen und betitelte ihre Arbeit mit dem Postulat: „Wir stehen auf Sprachen!“
Das fand denn auch der Herr Bundespräsident: „In Zeiten, in denen sich Menschen noch immer an zweisprachigen topologischen Bezeichnungen stoßen, soll dieses Kunstwerk vor dem Eingang zur Präsidentschaftskanzlei symbolisieren, dass Sprachen eine unverzichtbare Grundlage unseres Zusammenlebens darstellen, und Mehrsprachigkeit keine Gefährdung, sondern eine Bereicherung ist“, erklärte Fischer. Bank Austria-Vorstand Regina Prehofer konnte diesem Ansatz aus ihrem Alltag heraus beipflichten: „Als europäischer Finanzdienstleister, der für Kunden und Mitarbeiter in 20 Ländern Zentral- und Mitteleuropas verantwortlich ist, ist Mehrsprachigkeit selbstverständlich. Sie ist Basis für Kommunikation und für ein friedliches Miteinander.“ – Applaus für Plastik und Initiative spendete dafür eine illustre Runde unter anderem mit Kontrollbank-Chef Rudolf Scholten, Art-For-Art Geschäftsführer Josef Kirchberger, den MuseumsdirektorInnen Ingried Brugger (Bank Austria Kunstforum), Agnes Husslein (Belvedere), Gerald Matt (Kunsthalle Wien), Peter Noever (MAK), Edelbert Köb (MUMOK), Jazzimpressario Johannes Kunz, Sylvia Eisenburger (Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste), sowie Stararchitekt Carl Pruscha.
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