Randale im Wohnzimmer und dubiose Rauchwaren
(Sonntag, 13. April um 20.15 Uhr bei VOX)
Köln, 10. April 2008 – Erneut wird beim „Perfekten Promi Dinner“ in München gekocht. An die Töpfe wagen sich diesmal Florian Simbeck (Schauspieler, vor allem bekannt als Stefan des Comedy-Duo „Erkan und Stefan“), Monika Lundi (Schauspielerin), Diana Herold (Schauspielerin und Moderatorin, bekannt aus der „Bullyparade“) und Carlo Thränhardt (Weltrekordhalter im Hochsprung).
Nicht nur die Menüs klingen viel versprechend. Auch die Gäste haben so einiges zu bieten. Langjährige Sportlerkarriere trifft auf erfolgreiche Schauspielerlaufbahn. Comedian auf Schauspiel- und Gesangstalent. Dabei geht es nicht nur am Herd wild zur Sache. Man darf gespannt sein auf den Einblick in die privaten Seiten der vier Promis und deren Kochkünste. Alle Details sehen Sie am Sonntag, 13. April um 20.15 Uhr bei VOX.
Carlo Thränhardt
„Jede körperliche Überwindung ist in Wirklichkeit eine geistige Überwindung“, ist das Motto des ehemaligen Weltklasse-Hochspringers. Schon neben seiner Lehre zum Industriekaufmann und dem späteren Studium der Publizistik und Kunstgeschichte verfolgte er seine Karriere als Leichtathlet. 1981 machte Carlo bei der Hallen-EM in Grenoble mit der Silbermedaille das erste Mal auf sich aufmerksam. Schon zwei Jahre später sprang er mit 2 Metern 37 seinen ersten Weltrekord. Insgesamt ist er im Hochsprung sechzehnfacher deutscher Meister, amtierender Europarekordhalter und dreifacher Weltrekordhalter. Seit seinem Karriereende arbeitet er unter anderem als Sportkommentator (Premiere), veranstaltet regelmäßig Motivationsseminare mit Themen wie: „Ziele definieren – Rekorde erreichen“ oder „Die Formel des Erfolgs!“ und drehte mit seinem Bruder Bernd Sportler-Porträts für den MDR.
Sollte Carlo nicht mit seinem Menü überzeugen können, mit dem Ort seines Dinners sammelt er auf jeden Fall schon erste Punkte bei den Gästen. Prunkvoll von außen, wie von innen. Springbrunnen im Flur und das Wohnzimmer ist eine offene Galerie. Bei diesem Ambiente darf natürlich die Küche an Exklusivität an nichts nachstehen. Der ehemalige Spitzensportler zeigt auch am Herd wahre Größe. „Eine geschmackliche Offenbarung“, wie Florian findet. Der Schauspieler kennt Carlos Vorlieben und hatte befürchtet, dass alle Gänge nur aus Knoblauch bestehen. Bei der Hauptspeise „Bouillabaisse à la Carlo“ kamen in ihm böse Erinnerungen an seinen Französisch-Unterricht. Auch die anderen Gäste, und besonders Diana, sind begeistert: „Endlich mal etwas leichtes ohne Fleisch!“ Als Highlight serviert Carlo die Suppe in Einweckgläsern. Ob das bei den Promi-Kollegen ankommt? Und warum bekommt Monika ganz ungefragt eine Extrawurst?
Florian Simbeck
Bekannt wurde der Münchner unter dem Pseudonym „Stefan Lust“ als Partner von John Friedmann in dem Comedyduo „Erkan und Stefan“. 1999 kam sein erster Film „Erkan & Stefan“ in die Kinos. Zwei weitere Kinofilme folgten wenige Jahre später (2002 „Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis“; 2004 Erkan & Stefan – Der Tod kommt krass). Seit mehreren Jahren ist der ehemalige Jurastudent mit dem amerikanischen Model Stephanie Simbeck verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Neben den Erfolgen als Comedian, spielte Florian verschiedene Rollen in TV-Serien wie z.B. „Soko 5113“ (ZDF) oder „R.I.S. – Die Sprache der Toten“ (Sat.1) und produzierte 2007 den Fernsehfilm „Ich Chef Du Nix“.
Gegen alle Erwartungen serviert der Mitgründer der Dönertier AG seinen Gästen keine anatolische Spezialität im Fladenbrot. Zur Hauptspeise gibt es „Rinderfilet in Zwiebel-Rotweinsoße mit Süßkartoffeln“. Bei den Vorbereitungen beweist er viel Geschick. Doch dann passiert ihm ein folgenschwerer Fehler: Über die ganze Kochhektik hinweg vergisst Florian seinen Kuchenboden im Ofen. Den braucht er für die Nachspeise „Peach-Cobbler“ (Gedeckter Pfirsichkuchen). Schreckenssekunde in der Münchener Küche? „Egal, ist ja nur der Rand verbrannt“, murmelt er vollkommen gelassen vor sich hin.
Mut zur Gelassenheit beweist der Gastgeber auch noch zu späterer Stunde: An der Haustür erscheint er stilecht in Addiletten, dafür trumpft er mit seiner Herzlichkeit. „Als hätte man sich schon in einem anderen Leben getroffen“, ist Monika entzückt. Nach dem ultimativen Spaghetti-Gar-Test, „wenn sie an der Wand kleben bleiben, sind sie gut“, kann es losgehen mit dem Dinner. Zwischen den Gängen ist Ballsport angesagt. Zunächst wird auf einer Spielekonsole gebowlt, dann wird im Wohnzimmer gekickt. Und dem sonst so gelassenen Florian steht die Angst ins Gesicht geschrieben – die schöne Einrichtung!!! Ob er deshalb zum zweiten Mal den Kuchen im Ofen vergisst?
Diana Herold
Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung ist die 32-Jährige 1997 für die „Bullyparade“ (Pro7) entdeckt worden. Dort wurde sie durch ihre legendären Tanzeinlagen und Kurz-Auftritte bekannt. Seither nimmt das Fotomodell privaten Schauspielunterricht (unter anderem in New York), macht eine Sprecher-Ausbildung und besucht Schauspiel-Workshops. 2002 und 2004 übernahm sie jeweils eine Rolle in „Bullys“ Filmen „Der Schuh des Manitu“ und „Traumschiff Surprise“. Seit 2006 arbeitet sie als Quizshow-Moderatorin bei verschiedenen Sendern. Daneben liegt ihr vor allem ihre eigene Musik und soziales Engagement am Herzen. An allererster Stelle aber steht ihre Tochter Vanessa.
Mit scheinbarer Geheimsprache „zack zack zack, tsch und arg“ geht es bei Diana eifrig los. „Erst Mehl oder doch die Eier? Egal.“ Etwas chaotisch aber doch erfolgreich bereitet die Schauspielerin ihr Menü zu. Alte Geheimtipps von der Großmama dürfen nicht fehlen: Das fertige Kartoffelpüree darf sich im Topf unter die Bettdecke kuscheln, damit es schön warm bleibt. Zur Vorspeise serviert Diana „Tomaten-Carpaccio auf Rucolabett“. Carlo schmeckt es wirklich gut. Zumindest nachdem er, auf Anfrage, noch Brot, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Knoblauch bekommt. Während die Gastgeberin die Hauptspeise zubereitet dürfen die Gäste Shisha rauchen. “Davon ist mir ganz schwindlig geworden!“, stellt Carlo fest. War da doch mehr drin als nur Tabak? Ein weiteres Highlight des Abends: Dianas Gesangseinlage. Florian zeigt ein ‚fettes Respekt’: “Ich hätte mich das nicht getraut!“. Carlo dagegen sieht das anders, ob Diana ihm das übel nimmt?
Monika Lundi
Das ehemalige Fotomodell ist vor allem durch verschiedene Fernsehserien wie z.B. „Der Bastian“, „Von Liebe keine Rede“ oder „Ein Fall für Zwei“ bekannt. Ihren Durchbruch schaffte die gelernte Grafikerin 1968 mit der Hauptrolle in der Erotikkomödie „Ich betone – oben ohne“. 1972 spielte sie an der Seite von Roy Black in „Grün ist die Heide“. Aufsehen erregte sie unter anderem, als sie ihren Kollegen Burkhard Driest wegen Vergewaltigung anzeigte. Die Vorwürfe überzeugten das amerikanische Gericht nicht, so dass Driest nur eine Geldstrafe wegen Körperverletzung zahlen musste. Nach Ehen mit Schauspieler Horst Janson und Regisseur Hartmut Griesmayr ist sie 1989 mit ihrem dritten Ehemann Hans Stetter, ebenfalls Schauspieler, glücklich verheiratet.
Monika schwört auf gute alte Hausmannskost. Es gibt „Königsberger Klopse“. Die Gäste freuen sich:„Futtern wie bei Muttern!“ Sogar Monika vergleicht sich selbst mit ihrer Großmutter. Die passende Tischdeko hat sie in jedem Fall. Auf der rot-weiß karierten Decke platziert sie „Tortenspitze“ als Platzdeckchen. Ihre Gäste schauen sich fragend an. Ist das jetzt hübsch? Die Hauptspeise hingegen kommt super an. „Das waren die besten Klopse die ich je gegessen hab“, schwärmt Florian. Auch beim Service geht es bei Monika eher rustikal zu. Die Gäste organisieren sich selbst ihre Gläser in der Küche. Carlo öffnet den Wein und versorgt seine „Mitstreiter“. Dieses traute Beieinander kommt auch bei Florian gut an. Diana ist das Ganze allerdings zu familiär. Als Gast eines „perfekten Promi Dinners“ möchte man doch lieber bedient werden…
Das sehen Sie am Sonntag, 13. April um 20.15 Uhr bei VOX, wenn der beste Koch und Gastgeber gekürt wird. Der Gewinn von 5.000 Euro wird für einen guten Zweck gespendet.
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Medienkontor Mahkorn
Rebecca Hermann
Tel.: 0221-250 1151
E-mail: rebecca.hermann@rtl.de
„Das perfekte Promi Dinner“ in München
Autor: pressemeldungen.at Datum: Apr 2008


