Frische Meeresbrise – wasserblaue Töne zaubern belebende Frische ins Bad

Zugegeben: Die Idee, ein Badezimmer in den Farben des Meeres zu streichen, ist nicht wirklich neu. Doch ist Blau eine so wunderbar atmosphärische Farbe, dass sie im Bad immer wieder überzeugt. Wählt man zwischen tiefem Meerblau, dem Blauton eisiger Fjorde oder dem Türkis der Wellen in der Karibik… Echte Wasserratten können ihrer Leidenschaft so auch im heimischen Badezimmer frönen. Um den richtigen Blauton zu finden, braucht man nichts weiter als einen Pinsel und einige Farbproben, die man anhand einer Farbkarte auswählt.

Ein Badezimmer kann man mit kobaltblauer Dispersionsfarbe zu einer geballten Ladung Meeresfrische verhelfen. Dieses Blau hebt die Stimmung: Es lässt einen schon morgens den verregneten Wintertag da draußen vergessen. Damit das viele Blau nicht erschlagend wirkt, sind Fenster- und Spiegelrahmen weiß gestrichen – so entsteht ein auflockernder Kontrast.

Ein geöffnetes Fenster lässt Luft und Sonne herein und macht das Bad optisch größer. Wer mitten in der Stadt in einer Mietwohnung lebt, wo die Bäder meist klein sind, kann mit spiegelblanken weißen Fliesen und ausgewählten Badmöbeln und Accessoires viel erreichen, etwa mit kleineren Waschbecken und Eckwaschbecken. Dazu benötigt man ein Vorwandelement für Waschbecken. Falls man selbst Hand anlegt, ist ein Vorwandelement für Waschbecken unabdingbar. Vorwandelemente sind oft in einem Badshop erhältlich. Auch flache, für die Wandmontage geeignete Heizkörper sind eine gute Wahl für kleine Bäder.

So geht’s: Nageln, Bohren, Schrauben

Mit der richtigen Befestigung kann man fast alles an die Wand hängen, teils sind Vorwandelemente nötig.
Nägel: runde oder ovale für Holz, Stahlnägel für Mauerwerk, galvanisierte Nägel ohne Eisenanteil für den Außenbereich.
Bei Harthölzern zunächst mit der Ahle ein kleines Loch vorbohren, dann den Nagel von schräg oben nach unten einschlagen.
Ein Stück Pappe oder Papier hält kleine Nägel während des Einschlagens am Platz. Für leichte Gegenstände wie kleine Bilderrahmen reichen Stahlstifte.
Schrauben: Die meisten sind aus Flussstahl, aber es gibt auch Messing- und Aluminiumschrauben sowie Schrauben aus verzinktem Stahl für den Außenbereich.
Geschraubte Verbindungen sind haltbarer als genagelte.
Kleine Schrauben lassen sich nach dem Vorbohren mit der Ahle häufig von Hand eindrehen.
Der Schraubendreher sollte genau auf den Schraubenkopf passen.
Zum Anbringen großer Spiegel, Regale oder Hängeschränke braucht man zusätzlich passende Dübel oder Schwerlastanker.
Bei Leichtbauwänden aus Span- oder Gipskartonplatten sind Hohlraum-, Feder- bzw. Gipskartondübel erforderlich.