Gemeinsam mit dem Lektor vor Ort korrekturlesen

 

Berlin/Zürich/Wien. – Lektor und Ghostwriter Karl-Heinz Smuda empfiehlt gerade unerfahrenen Autorinnen und Autoren die engere Zusammenarbeit beim Lektorat von Buchmanuskripten.

Karl-Heinz Smuda.Lektor.Ghostwriter„Die Zusammenarbeit könne sehr intensiv, wenn nicht sehr anstrengend sein.“ Doch seien viele Autoren nicht mit Korrekturen einverstanden, wenn die Urheber nicht ausdrücklich bei allen Änderungen unmittelbar einbezogen werden. Die notwendigen Korrekturen seien zwar für den Lektor und den Autor bzw. die Autoin schlüssig, bedürften oftmals der Erläuterung, auch der Diskussion. Die Notwendigkeit der korrekten Rechtschreibung sei kein Diskussionspunkt. Hier bestehe Einvernehmen.

Deshalb biete es sich an, sich einige Tage lang zusammen an einen Tisch zu setzen, Wort für Wort, Satz für Satz durchzugehen, zu besprechen. Nachdem sich beide, Lektor und Autor, gewissermaßen synchronisiert hätten, würde die Arbeit nach einigen Stunden reibungsloser erfolgen können. Zu achten sei auf die kosten. Doch Hotels wären günstig, Flüge billig.

Zum Honorar für die Zusammenarbeit käme das für das Korrektorat hinzu, also für die Bearbeitung der Rechtschreibung, der Entfernung unnötiger Füllwörter, überzähliger Leeranschläge. Diese Arbeit müsse nicht besprochen werden. Sie kostete ebenfalls Zeit, weil das Manuskript fehlerlos sein müsse. Gleichwohl sei diese Vorarbeit wichtig, um das Manuskript gut zu kennen. Smuda selbst arbeite als Lektor für dieser Art der Kooperation im gemeinsamen Sprachraum: für Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ostbelgien und Südtirol.

Zusammenarbeiten beim Lektorieren