Sterbegeldversicherung – Die eigene Beerdigung finanziell absichern

Eine private Sterbegeldversicherung zahlt beim Tod des Versicherungsnehmers. Sie funktioniert ähnlich wie eine Risikolebensversicherung. Jedoch ist die Versicherungssumme nur so gewählt, dass sie die Kosten für die eigene Beerdigung abdeckt. Gerade für Personen, die keine Risikolebensversicherung mehr abschließen können oder sich diese nicht leisten können, stellt die Sterbegeldversicherung eine kleine Alternative dar.

Warum sollte man eine private Sterbegeldversicherung abschließen?

Bis Ende 2003 bekamen Hinterbliebene von den gesetzlichen Krankenversicherungen noch ein Sterbegeld ausgezahlt. Dieses wurde jedoch abgeschafft. Im letzten Jahr vor der Abschaffung betrug das gesetzliche Sterbegeld noch 525 Euro beim Tod eines GKV-Mitglieds, für Familienversicherte wurden 262,50 Euro Sterbegeld gezahlt. Nun erhalten die Hinterbliebenen jedoch kein Sterbegeld mehr. Daher rückt die private Sterbegeldversicherung immer mehr in den Focus.

Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist eine spezielle Art der Kapitallebensversicherung, wie auf http://bestattungsvorsorge-heute.de/sterbegeldversicherung/ berichtet wird. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung wird jedoch nicht auf den Lebensabend gespart, sondern der Tod des Versicherungsnehmers finanziell abgesichert wird.

Die Versicherungssumme liegt bei einer Sterbegeldversicherung häufig zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Je nachdem welche Art der Beerdigung vom Versicherungsnehmer gewünscht wird. Die Beiträge berechnen sich dann natürlich nach der Höhe der Versicherungssumme, aber auch nach Kriterien wie dem Eintrittsalter des Versicherten und dem Gesundheitszustand. Die Beiträge können dann monatlich oder jährlich gezahlt werden.

Sterbegeldversicherung – Besonderheiten beachten

Bei einer Sterbegeldversicherung müssen häufig Gesundheitsfragen beantwortet werden. Anhand dieser Fragen kann die Versicherungsgesellschaft die voraussichtliche Lebenserwartung des Versicherten und die Höhe der Beiträge berechnen. Folglich müssen Verbraucher mit Vorerkrankungen meistens Risikozuschläge in Kauf nehmen oder erhalten erst gar keinen Vertrag.

Zu der Gesundheitsprüfung kommt meistens noch eine Wartezeit hinzu. Diese liegt bei den meisten Sterbegeldversicherungen zwischen 1 und 3 Jahren. Verstirbt der Versicherte jedoch in dieser Zeit, wird an die Hinterbliebenen kein Sterbegeld ausgezahlt. Die meisten Versicherer leisten in der Wartezeit nur bei Unfalltod.

Fazit zur Sterbegeldversicherung – Sinnvoll oder eher nicht?

Pauschal sagen, ob eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist, kann man natürlich nicht. Wer jedoch seine Hinterbliebenen nicht mit den finanziellen Belastungen der Beerdigung zurück lassen möchte, sollte den Abschluss in Betracht ziehen.