Holzinvestment – Der Schlüssel zu hohen Renditen?

Wer bereit ist sein Geld langfristig anzulegen, kann mit einem Holzinvestment hohe Renditen erzielen. Die Anbieter locken mit Zinsen von mehr als zehn Prozent. Doch trotz oder gerade wegen dieser positiven Aussichten sollten sich Anleger die Angebote genau anschauen. Nur wer alle Risiken kennt, kann eine fundierte Entscheidung treffen.

Mit einem Holzinvestment zum Baumbesitzer werden

Mit einem Holzinvestment (Detaillierte Informationen unter http://holzinvestment.org/) stecken Anleger ihr Geld in den meisten Fällen direkt in den Kauf von Bäumen. Bei den besonders beliebten Teak-Holzinvestments werden sie mit ihrer Geldanlage beispielsweise Besitzer von Teakbäumen. Diese wachsen dann über einen Zeitraum von 15 oder mehr Jahren unter der Aufsicht und Pflege des entsprechenden Holzinvestment-Anbieters auf. Am Ende werden die Bäume gefällt und verkauft. Der Gewinn wird dann nach Abzug aller Kosten etwa für die Aufzucht an den Anleger ausgezahlt. Die hohen Renditen ergeben sich vor allem durch die steigende Holz-Nachfrage– nicht nur der Möbel- oder Bauindustrie, sondern auch nach Holz als Brennmaterial. Je weniger Naturwald gerodet wird bzw. werden darf, desto weiter klettert die Nachfrage nach oben.

Holzinvestment: Risiken kennen und einschätzen

Die Renditemöglichkeiten sind groß. Aussichten von mehr als zehn Prozent Zinsen sind keine Seltenheit unter den Holzinvestment Anbietern. Doch Anleger sollten dabei auch die Risiken bzw. Nachteile kennen. In den ersten Jahren sehen sie beispielsweise kaum etwas von der Rendite. Denn diese kann erst ausgezahlt werden, wenn die Bäume zum Verkauf stehen. Zudem ist das Geld je nach Unternehmen für 10, 15 oder mehr Jahre nicht verfügbar. Wer flexibel auf sein Kapital zurückgreifen will, findet mit dem Holzinvestment keine passende Geldanlage.

Feuer, Schädlinge und Co. gefährden Holzinvestment-Rendite

Zudem dürfen Anleger die Risiken wie Schädlingsbefall oder Brand nicht unterschätzen. Ist das Holz einmal einem Feuer oder Käfern zum Opfer gefallen, kann es nicht mehr verkauft werden. Manche Anbieter werben jedoch damit, aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung den Befall durch Schädlinge kontrollieren zu können bzw. entsprechende Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände ergriffen zu haben. Dennoch sollte das Risiko eines Teil- oder sogar Totalverlustes von den Anlegern berücksichtigt werden. Denn wie bei jeder Geldanlage gilt auch beim Holzinvestment die Regel: Hohe Renditen bedeuten meist ein hohes Risiko.