Dyson sucht qualifizierte Ingenieure und finanziert ein Robotiklabor am Imperial College mit 5 Millionen Pfund

Mit Blick auf die Zukunft: Dyson investiert 5 Millionen Pfund in Robotertechnik

 

(Wien, 13. Februar 2014) In den nächsten fünf Jahren wird Dyson 5 Millionen Pfund (6,02 Millionen Euro) in ein Robotiklabor am Imperial College London investieren. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Maschinellem Sehen, um eine neue Robotergeneration hervorzubringen. Roboter, die die Welt um sich herum verstehen und bei Bedarf intelligent mit ihr interagieren können.

Fotocredit: Dyson

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James Dyson: „Meine Generation dachte damals, dass die Welt im Jahr 2014 schon völlig mit Hilfe von Robotern gesteuert wird. Mechanisch und elektronisch gesehen haben wir diese Möglichkeit bereits, aber den Robotern fehlt noch die Intelligenz – sie können die Welt einfach noch nicht so betrachten und verstehen wie wir. Dieses Problem zu lösen wird unser Leben einfacher machen und zur Erfindung bisher undenkbarer Technologien führen.“

 

Dyson forscht seit 15 Jahren an Robotertechnik. Seit 2005 arbeitet das Unternehmen mit Professor Andrew Davison vom Imperial College zusammen und entwickelt Geräte, die mittels Maschinellem Sehen durch ihre Umgebung navigieren können. Neben Haushaltsrobotern sind z. B. Roboter-Staubsauger ein Forschungsgebiet.

 

Das Dyson Robotiklabor am Imperial College bietet zunächst Arbeitsplätze für 15 Wissenschaftler, darunter fünf Doktoranden, sechs promovierte Forscher und einige von Dysons Entwicklungs-, Software- und Elektronikingenieuren. Das Imperial College hat diese Stellen bereits ausgeschrieben.

 

Professor Andrew Davison wird Direktor des Dyson Robotiklabor am Imperial College

 

Professor Andrew Davison, derzeit Professor für Robotertechnik am Institut für Informatik, wird Direktor des Dyson Robotiklabors am Imperial College. Professor Davison leitet die Forschungsgruppe Robotertechnik des Colleges und seine Expertise liegt im Bereich Maschinelles Sehen und Robotertechnik. Er hat weltweit maßgebliche Forschungsprojekte zu SLAM-Verfahren (Simultane Lokalisierung und Kartenerstellung) durchgeführt.

 

Seine ersten Schritte als Forscher machte er an der Oxford University, wo er eines der ersten Echtzeit-SLAM-Verfahren für die Roboternavigation, das sich hauptsächlich auf Maschinelles Sehen stützte, entwickelte.

 

Professor Andrew Davison: „Ein wirklich intelligenter Haushaltsroboter muss täglich komplexe Aufgaben erfüllen und sich dabei permanent an eine sich ständig ändernde Umgebung anpassen. Wir werden Systeme, die Geräte zum Verstehen und Wahrnehmen ihrer Umwelt benötigen, erforschen und entwickeln. Natürlich werden wir dazu auch das Maschinelle Sehen nutzen.“

Hintergrundinformationen:

 

Das Dyson Robotiklabor am Imperial College

  • Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Wahrnehmung und Interpretation der Umwelt sowie Robotertechnik und Interaktion.
  • Die Forschungsprojekte werden in den nächsten drei Jahren auf dem South Kensington Campus des Imperial College durchgeführt. Danach zieht das Robotiklabor in ein neues Gebäude auf dem West Campus.
  • Dyson unterstützt die Forschungsprojekte mit 5 Millionen Pfund (6,02 Millionen Euro) – durch zusätzliche Finanzierungsmittel konnte das Forschungsbudget auf 8 Millionen Pfund (9,64 Millionen Euro) aufgestockt werden.

 

Das Institut für Informatik am Imperial College

Das Institut für Informatik am Imperial College ist eines der größten Informatikinstitute im Vereinigten Königreich und ist weltweit führend in der akademischen Informatikforschung. Es ist weltbekannt für seine Arbeiten zu logischer und künstlicher Intelligenz, Hochleistungsrechnern und visueller Informationsverarbeitung.

 

Fotocredit: Dyson

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Dyson

  • Weltweit arbeiten rund 2.000 Wissenschaftler und Ingenieure (Spezialisten auf den Gebieten Maschinenbau, Elektronik Robotertechnik, Motorentechnik, Akustikoptimierung, Strömungsdynamik, Abscheidesysteme und Mikrobiologie) für Dyson – 1.000 davon in Großbritannien.
  • Vergangenen Monat hat Dyson einen Entwurf für die größte Expansion des Unternehmens in seiner 20-jährigen Geschichte veröffentlicht. Die mögliche Investition von 250 Millionen Pfund (301,15 Millionen Euro) könnte die Größe von Dysons Forschungs- und Entwicklungszentrum verdoppeln und Großbritannien 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze für Wissenschaftler und Ingenieure schaffen.
  • Derzeit ist Dyson auf der Suche nach 400 Ingenieuren und Wissenschaftlern, die das Forschungs- und Entwicklungszentrum im Hauptquartier in Wiltshire, UK noch in diesem Jahr verstärken sollen.
  • Im Jahre 2001 hätte Dyson beinah den weltweit ersten Roboter-Staubsauger auf den Markt gebracht – den DC06. Er wurde auch produziert, aber nicht in den Verkauf gebracht. Die Dyson Ingenieure wollten ein Gerät, das gründlich reinigt und viel logischer als ein Mensch navigiert, entwickeln. Mit anderen Worten: Sie wollten ein wahrhaft autonomes Gerät kreieren und keinen glorifizierten Teppichkehrer.

 

Das Imperial College

Seit seiner Gründung im Jahre 1907 hat das Imperial College mit Erfindungen wie dem Penicillin, der Entwicklung der Holographie oder der Erforschung der Glasfaseroptik seinen gesellschaftlichen Beitrag geleistet. Das Imperial College London wird stets zu den besten Universitäten der Welt gezählt und ist ein natur- und ingenieurwissenschaftliches Institut, das 14.000 Studierende und 6000 Mitarbeiter, die nach den höchsten internationalen Qualitätsstandards arbeiten, anzieht. www.imperial.ac.uk

Zusammenarbeit mit Universitäten

 

Sowohl das Unternehmen Dyson als auch die gemeinnützige Organisation James Dyson Foundation fördern und kollaborieren mit führenden britischen Universitäten wie Cambridge, Manchester, Newcastle, Leeds und dem Royal College of Art.

 

Lehrstuhl in Cambridge: Dyson hat 1,4 Millionen Pfund (1,69 Millionen Euro) in einen eigenen Lehrstuhl an der Cambridge University investiert. Der Dyson Professor für Strömungstechnik unterrichtet Bachelor- und Master-Studierende und forscht zu den natur- und ingenieurswissenschaftlichen Hintergründen von Luftbewegungen (eine bereits bestehende Expertise bei Dyson). Dabei leistet er Pionierarbeit bei der Entwicklung innovativer Technologien mit höchster Leistung und geringer Geräuschentwicklung zur Nutzung in Haushalt und Büro sowie für leichte gewerbliche Einsätze.

 

Royal College of Art: Im Jahre 2009 spendete die James Dyson Foundation dem Royal College of Art in London 5 Millionen Pfund (6,02 Millionen Euro), um ein neues Gebäude zu finanzieren. Das Dyson-Gebäude beinhaltet einen Vorlesungssaal, Galerieplätze, Studios und 40 Gründerzentren. Hier haben Studierende ein perfektes Umfeld, um ihre Ideen weiterzuentwickeln. Außerdem steht ihnen ein Team aus Industrieexperten für Fragen und Anregungen zur Seite. Dieses Gebäude wurde im September 2012 eröffnet.

 

Stipendien: Im Jahre 2011 erweiterte die James Dyson Foundation ihre Unterstützung für Studierende designbezogener und ingenieurswissenschaftlicher Fächer (im Vereinigten Königreich). Die Zuwendung – insgesamt 1 Millionen Pfund (1,2 Millionen Euro) über drei Jahre – enthält vier Stipendien in Höhe von 25.000 Pfund (30.115 Euro) pro Jahr für Master-Studierende der Universitäten in Bath und Bristol, dem Corpus Christi College in Cambridge und dem Imperial College London.

 

Bei Rückfragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:

Dyson Pressestelle, Gigi Schoeller, TEL: 01/5123251, office@gigischoeller.at

 

www.dyson.at.