Erste Studie mit mTGT gegen Depression und Angst – PatientInnen gesucht!

In Österreich leiden geschätzte 800.000 Menschen an einer Form von Depression. Jede vierte Frau aber nur jeder zehnte Mann ist einmal im Leben davon betroffen.  Die Zahl der Betroffenen bei Angsterkrankungen ist noch höher. Laut WHO werden binnen der nächsten 10-15 Jahre Depressionen die Liste der häufigsten Erkrankungen anführen. Bei den Gründen für Frühpensionierung führen psychische Überlastungsstörungen bereits. Die meisten Betroffenen erhalten nur Tabletten anstatt einer multimodalen Therapie lege artis. Eine neue Behandlungsform mit medizinisch orientierter tiergestützter Therapie kann rasch Abhilfe schaffen und dazu wird am „Österreichischen Institut für Tiergestützter Therapie & Forschung“ nördlich von Krems/Donau eine Studie in den Indikationen Depression & Angst  durchgeführt, für die noch PatientInnen gesucht werden.  

Die korrekte Behandlung besteht in beiden Fällen in einer Kombination aus Medikament und einer nicht-pharmakologischen Therapie – wie etwa Psychotherapie oder mTGT. Dabei gleicht die Medikation die Stoffwechselstörung im Gehirn aus, während die nicht-pharmakologische Behandlung zu den entsprechend notwendigen Verhaltensänderungen beiträgt.

Nur Tabletten zu schlucken ist ineffizient und führt zu keiner Heilung.  Das ist hinlänglich bekannt. Dennoch erhalten laut Umfragen nur 28% der Betroffenen in Österreich  eine solche Kombinationstherapie. Mehr als 70% der Depression- und Angst-Betroffenen werden mit Tabletten abgespeist.

Neue nicht-medikamentöse Alternative

Die mTGT   (medizinisch orientierte Tiergestützte Therapie) am „Österreichischen Institut für Tiergestützte Therapie & Forschung (Austrian Insittute for Animal Assisted Therapy & Research) stellt nun eine hoch effiziente, neue Alternative zu bisherigen Formen der nicht-pharmakologischen Therapie dar. Dabei sind die Tiere weder die Therapie an sich noch die Therapeuten, wie dies in der Vergangenheit immer wieder falsch dargestellt wurde. Unter Leitung eines ärztlichen Therapeuten übernehmen sie die Rolle eines „sozialen Sparringpartners“ , spiegeln die aktuelle Befindlichkeit der Betroffenen und sind wichtige Träger einer Symbolfunktion. Formal handelt es sich um eine soziokognitive Begegnungstherapie.

Darüber hinaus ist der wesentliche Vorteil zu herkömmlichen Therapieformen der rasch Wirkungseintritt der mTGT. Man erklärt sich das damit, dass der Erkenntnisprozess, der zur erwünschten Verhaltensänderung führt, nicht –  gleichsam virtuell – nur durch Worte getragen ist wie etwa bei der Psychotherapie, sondern auf erfahrungsbasiertem Lernen  beruht. Dies führt zu einer wesentlich rascheren Entwicklung und vor allem der unmittelbaren Übernahme der  Erkenntnisse ins tägliche Leben. Das Ergebnis ist nicht nur eine raschere Wirksamkeit, sondern auch die Tatsache, dass Tabletten binnen weniger Monate – die Standardtherapiedauer der mTGT  beträgt 3 Monate – in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle wieder abgesetzt werden können. Damit stellt mTGT eine ideale komplementäre Maßnahme zur Tablettengabe dar, und hilft zusätzlich, Medikamente einzusparen. Monatelanges, zermürbendes   Siechtum bei psychische Überlastungsstörungen gehört damit bis zu einer mittelgradigen Ausprägung der Vergangenheit an.

StudienpatientInnen gesucht

Von Jänner bis November 2014 sole eine offene Studie an 20 PatientInnen am AIAATR die überlegene Wirksamkeit der mTGT  bei Depression und Angsterkrankung belegen. Für diese Studie werden weiterhin noch TeilnehmerInnen gesucht. Im Rahmen der Studie sind die Kosten an diesem privaten Therapieinstitut drastisch gesenkt worden, um Betroffene zur Teilnahme zu motivieren. Die Therapiedauer für den Einzelnen beträgt 12 Wochen. Eingeschlossen werden Betroffene mit milden bis mittelgradigen  Depressionen oder Angsterkrankungen unter Ausnahme der Angst-Zwangserkrankung. Weitere Details auf der Honepage des Instituts www.aiaatr.com oder beim Institutsleiter Dr.Wolfgang A. Schuhmayer unter der Nummer 0664 – 7510 3698.

+++ende+++

Kontaktadresse:

Österreichisches Institut für Tiergestützte Therapie & Forschung

Austrian Institute for Animal Assisted Therapy & Research

www.aiaatr.com

3542 Grossmotten/Gföhl 42

Mail: office(at)aiaatr.com

T: +43 (0)664 7510 3698