KulturForum Europa (KFE) verleiht in Berlin den Europäischen Toleranzpreis – Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt hält Laudatio

Im Rahmen der Gala „Künstler gegen Aids“ der Berliner Aidshilfe e.V. hat das KulturForum Europa (KFE) am Montag die Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin Romy Haag mit dem European Tolerance Award ausgezeichnet. Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesgesundheitsministerin a.D., hielt die Laudatio.

European Tolerance Award bei Berliner Aidsgale 2013.  (v.l.) Moderatorin Bettina Böttinger, KFE-Präsident Dieter Topp, BundestagsvizepräsidentinUlla Schmidt, Sängerin Romy Haag, Moderator Guido Maria Kretschmer. Foto: Jürgen Lücker

European Tolerance Award bei Berliner Aidsgala 2013. (v.l.) Moderatorin Bettina Böttinger, KFE-Präsident Dieter Topp, Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt, Sängerin Romy Haag, Moderator Guido Maria Kretschmer. Foto: Jürgen Lücker

Romy Haag begeistert seit vielen Jahrzehnten ihr Publikum durch ihre Offenheit und wurde zu einer Kultfigur, die ihre Geschichte mit ganz persönlichem Blick auf die Popkultur und die Gesellschaft erzählt. Ob Mick Jagger, Andy Warhol, David Bowie, Take That, zu den meisten Pop- und Showgrößen hat sie eine sehr persönliche Beziehung.  Sie räumt schonungslos und ehrlich mit Klischees über sich und ihr Leben als Transsexuelle auf und spricht ihr Leben lang schon sexuellen Minderheiten, besonders den noch sehr im Schatten stehenden Transgender, immer wieder öffentlich Mut zu und fordert die notwendige Normalität von der Bühne herunter für den Alltag, verdeutlichte Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt in Ihrer Ansprache.“Romy Haag hat sich als Künstlerin im europäischen und europäisch-internationalen Verhältnis verdient gemacht, soziale und kulturelle Barrieren im zwischenmenschlichen Bereich abzubauen, Vertrauen zu schaffen und im Sinne des europäischen Gedankens ein positives Signal in der EU und darüber hinaus zu setzen,“ so KFE-Präsident des Dieter Topp bei der Überreichung im ausverkauften altehrwürdigen Berliner Theater des Westens. Dabei gehe es ihr vorrangig um Abbau von Vorurteilen gegenüber Minderheiten, für kulturelle Vielfalt in Europa. Die Preisträgerin zeige und lebe diese Normalität und setzt dabei Maßstäbe als Künstlerin UND Mensch mit Signalwirkung für Deutschland, ihr Herkunftsland Niederlande und Europa in einzigartiger offener Selbstverständlichkeit. Ihr Erfolg auf der Bühne ist zugleich die Geschichte eines Jahrzehnte lang andauernden Kampfes gegen Intoleranz und Vorurteile, so die einhellige Meinung von Ulla Schmidt und Dieter Topp.

Zahlreiche prominente Gäste waren zur Gala erschienen, darunter Klaus Wowereit (Berlins Regierender Bürgermeister), Susanne Baer (Bundesverfassungsrichterin), Bettina Böttinger TV-Moderatorin und Produzentin, die zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer durchs Programm führte. Schauspielerin Katy Karrenbauer und Vicky Leandros, Georg Preusse (Mary), die Berliner Senatorin Prof. Ingrid Strahmer, Renate Künast, Wolfgang Völz und 1.600 Gäste brachten mal eben 70.600 EUR Eintrittsgelder für die gute Sache auf, den ein Scheck über 100.000 Dollar geschmackvoll abrundete.

KulturForum Europa und der European Tolerance Award
Das KulturForum Europa (mit Verwaltungssitz in Nähe Köln) wurde 1992 auf Initiative von Außenminister Hans Dietrich Genscher gegründet. Die Europa-Vereinigung mit dem Ziel der Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens um Abbau von Vorurteilen gegen Europa und die europäische Wiedervereinigung, verleiht seit 1993 den Kulturpreis Europa, den u.a. Staatsrechtler Prof. Dr.  Dimitris Tsatsos (GR), Annemarie Renger, Johannes Rau und Hans Dietrich Genscher (D), die Bürgermeister von Neapel, Wien und Barcelona, Fernsehsender 3Sat, der Komponist Hans Werner Henze (CH), Music Biennale Zagreb(HK) und Istanbul Foundation for Culture and Arts (TR) erhielten, wurde vor acht Jahren durch den European Tolerance Award erweitert.
Durch den European Tolerance Award werden Personen ausgezeichnet, die sich besonders um ethnische, soziale und sexuelle Minderheiten im europäischen und europäisch-internationalen Verhältnis verdient. gemacht haben, deren Engagement dazu beiträgt, soziale und kulturelle Barrieren im zwischenmenschlichen Bereich abzubauen, Vertrauen zu schaffen und im Sinne des europäischen Gedankens ein positives Signal in der EU und darüber hinaus zu setzen.

Foto: Dummer

Foto Dummer. ROMY HAAG, Preisträgerin des European Tolerance Award 2013, bei der Gala der Berliner Aidshilfe am 25.11.2013 im Theater des Westens verliehen wurde.

Diese Auszeichnung erhielten u.a. der US-Autor, Schriftsteller und Purlitzer-Preisträger Doug Wright, der französische Schauspieler Georges du Fresne, das Musikensemble  und das bilinguale Schulprogramm des Israel Philharmonic Orchester mit Zubin Metha, das Theater Bremen und der Komponist Ludger Volmer, der Journalist Boris Barschow und der Komponist Vladimir Danowsky.

Unter dem Aspekt einer zukunftsorientierten Initiative dazu beizutragen, dass auch andere wahrnehmen, dass die Idee Europa eine Chance bedeutet, das Modell friedlichen Zusammenlebens vieler verschiedener Menschen zu sein, deren Verschiedenheit als willkommenes Potential, als Mitgift gesehen wird, als Möglichkeiten, die bei der Lösung der vielfältigen anstehenden Probleme nützlich sein können und nicht etwas Angsterzeugendes, Fremdes, das es zu vernichten gilt, wurde die besondere Auszeichnung European Tolerance Award zum 8. Mal vergeben. Das KulturForum Europa sprach der Schauspielerin, Sängerin und Entertainerin ROMY HAAG den European Tolerance Award zu. (www.kfe.de)

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PPS – Promotion-Presse-Service ist eine eigenständige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet wird.
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PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle des KulturForum Europa: Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett der Staats- und Volksoper Wien (Das Ballett.at) und covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.

2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldavien unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten.