BWT bringt die richtige Mineral-Balance ins Wasser

Mondsee,  November 2013. Kalzium und Magnesium sind essenzielle Mineralstoffe im Wasser und bestimmen dessen Geschmack und Verwendung wesentlich. Der richtige Mineralstoffgehalt im Trinkwasser findet die Balance zwischen köstlichem Trinkwasser und Heißgetränken, sanfter Haut und seidiger Haare in Dusche und Bad, weicher Wäsche sowie nachhaltigem Schutz der gesamten Hausinstallation, der angeschlossenen Armaturen und Geräte. Eine lange Lebensdauer und ein niedriger Energieverbrauch zahlreicher Geräte resultieren ebenfalls aus der richtigen Mineral-Balance des Wassers. BWT bietet dazu ein einzigartiges Programm an Wassertechnologien für den gesamten Haushalt.

Rund 75 Prozent der Haushalte in Österreich haben mittelhartes bis sehr hartes Leitungswasser und damit ein gravierendes Kalkproblem. Aufgrund der vielen Vorteile empfiehlt sich deshalb eine Wasseraufbereitung. Je nach Wasserhärte und Verbrauch können im Jahr bis zu 100 Kilogramm Kalk, der im Wasser als Karbonathärte zunächst unsichtbar gelöst enthalten ist, durch die Leitungen eines Einfamilienhauses fließen. Im puren Trinkwasser einerseits physiologisch bedeutsam und wichtig für den Geschmack, führt eine zu hohe Wasserhärte andererseits zu hartnäckigen Ablagerungen in der Kaffeemaschine und im Wasserkocher. Weitere Folgen sind: Kalkflecken auf Geschirr, Gläsern, Armaturen, auf Fliesen in der Dusche sowie im Bad, stumpfes Haar und trockene Haut. Und richtig teuer wird Kalk in Rohrleitungen, in Warmwasserbereitungsanlagen oder in der Waschmaschine, wenn der Energieverbrauch steigt und Leitungen und Geräte einen Kalkinfarkt erleiden.

Die wichtigsten Fakten zum Thema Kalk helfen, die richtige Balance und damit das beste Wasser für den Haushalt zu finden. BWT bietet dazu die optimalen Wassertechnologien – vom AQA perla für seidenweiches BWT-Perlwasser, über AQA total Energy für mineralstoffreiches Trinkwasser bis zum BWT Gourmet Tischwasserfilter mit Mg2+ Technologie, für besten Geschmack von Trinkwasser, Kaffee und Tee.

1. Kalk ist ein natürlicher Stoff
Kalk im Wasser ist per se nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist auf die Bedeutung von Kalzium und Magnesium im Wasser für die Gesundheit hin[1]. Doch zu viel Kalk kann überall dort stören, wo Wasser erwärmt wird, verdampft, verdunstet oder verwirbelt wird oder mit alkalischen Stoffen, zum Beispiel bestimmten Wasch- und Spülmitteln, in Kontakt kommt. Dadurch entweicht „kalklösende“ Kohlensäure aus dem Wasser und Kalk „fällt aus“. Es bildet sich der gefürchtete Kalkstein.

2. Kalkablagerungen entstehen durch hartes Wasser
Die Wasserhärte wird als Summe der im Wasser gelösten Kalzium- und Magnesium-Ionen angegeben. Hartes Wasser ist unter anderem Ursache dafür, dass Rohre und Haushaltsgeräte verkalken, der Waschmittelverbrauch steigt, sich die Haut nach der Dusche oder dem Bad trocken und die Haare spröde anfühlen oder sich der Geschmack von Getränken (z. B. Tee) verändert. Über die Härte des Trinkwassers geben die örtlichen Wasserversorger oder das Gemeindeamt Auskunft.

3. Kalk schädigt Rohrleitungen, Boiler und Warmwasserbereiter
Ohne wirksamen Schutz lagert sich Tag für Tag Kalk in den Leitungen an, verengt und verstopft sie. Kalk sammelt sich bevorzugt an Stellen mit erhöhten Temperaturen. An Heizstäben von Waschmaschinen, Heizflächen im Boiler oder Wassererhitzer bildet Kalk isolierende Schichten, die den Wärmedurchgang erheblich vermindern können.

4. Kalk ist ein Geld- und Energiefresser
Zuviel Kalk im Wasser kann teuer werden, weil er die Leistung von Wassererwärmern negativ beeinflusst, die Wartungskosten erhöht, den Verbrauch an Wasch-, Reinigungs- und Putzmitteln in die Höhe treibt und die Lebensdauer von wasserführenden Geräten reduziert. Heizflächen im Wärmetauscher eines Kessels oder Boilers sind besonders anfällig und schon eine geringe Kalkschicht von wenigen Millimetern vermindert die Wärmeübertragung beziehungsweise erhöht den Energieverbrauch beträchtlich.

5. Kalk: Reinigungsmittel und Umweltbelastung
Bis zur doppelten Menge an Waschmittel verbrauchen Haushalte, in denen kalkhaltiges, hartes Wasser aus der Leitung fließt. Im Kampf gegen hartnäckige Kalkflecken auf Fliesen und Armaturen kommen häufig aggressive Reiniger zum Einsatz. Auch sie belasten das Abwasser unnötig.

6. Kalkablagerungen sind Brutstätten für Bakterien
Kalkablagerungen beeinflussen nicht nur die Funktion von Rohrleitungen. Durch wachsende Kalkstrukturen entstehen stark vergrößerte Oberflächen auf den Innenflächen der Leitungen und Geräte. Das feuchtwarme Klima schafft ideale Nistplätze und Nährböden für Mikroorganismen, die im Extremfall auch Krankheiten auslösen können.

7. Enthärtung – Weichwasseranlagen
Um das Kalkproblem im Haushalt zu lösen, haben sich Anlagen zur Wasserenthärtung bewährt, besonders bei mittleren und höheren Wasserhärten. Die Enthärtung basiert auf dem einfachen Austausch von Salzen beziehungsweise Ionen: Dabei werden die härtebildenden Magnesium- und Kalzium-Ionen durch andere Ionenpaarungen ersetzt. So können Enthärter sowohl Rohrleitungen und Boiler vor Kalkablagerungen schützen als auch Sanitäreinrichtungen und alle wasserführenden Geräte wie Geschirrspüler, Waschmaschine, Kaffeemaschine und Wasserkocher. Empfehlenswert ist der Einsatz eines von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) geprüften und zugelassenen Wasserenthärters. Zum Beispiel AQA perla – die Weichwasseranlage für seidenweiches BWT-Perlwasser. Sie bietet für die tägliche Dusche und das Bad einen effektiven Schutz vor Kalkablagerungen und ist ausgezeichnet mit dem Plus X Award als Bestes Produkt des Jahres.

8. Physikalischer Kalkschutz
Für ein besonders geschmackvolles Trinkwasser aus der Leitung bietet sich AQA total ? ein elektrophysikalisches Verfahren ? an, das die Mineralien im Wasser belässt und die gelösten Härtebildner stabilisiert. Durch die Bildung von Nanokristallen bleibt der Kalk im Wasser gelöst und lagert sich nicht mehr an der Innenseite der Leitungen ab. Besonders geeignet bei geringen bis mittleren Wasserhärten bietet der AQA total Energy auch einen effektiven Korrosionsschutz.

9. Tischwasserfilter
Tischwasserfilter sind nicht leitungsgebundene Filter, die Kalk und Gerüche im Trinkwasser reduzieren. Der BWT Gourmet-Tischwasserfilter arbeitet in zwei Phasen. In der ersten Phase entfernt er geruchs- und geschmacksstörende Stoffe, zum Beispiel Chlor und Schwermetalle wie Blei und Kupfer. In der zweiten Phase ersetzt er die Kalzium- durch Magnesium-Ionen und schützt somit Haushaltsgeräte vor Kalkablagerungen. Im Unterschied zur Kalziumhärte bildet die Magnesiumhärte aufgrund der besseren Löslichkeit von Magnesiumcarbonat keine schwerlöslichen Inkrustationen in Warmwasserinstallationen und in Haushaltsgeräten. Durch die patentierte BWT-Mg2+-Technologie wird das gefilterte Wasser für den Menschen physiologisch wesentlich wertvoller als bei den marktüblichen Systemen. Gleichzeitig wirkt Magnesium als Geschmacksträger, wodurch das Wasser einen besseren Geschmack erhält. Der BWT Gourmet Tischwasserfilter wurde als Kücheninnovation des Jahres 2013 ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.bwt.at sowie www.bwt-filter.com.


Über BWT
Die Best Water Technology-Gruppe ist Europas führendes Wassertechnologie-Unternehmen. 2.700 Mitarbeiter arbeiten an dem Ziel, Kunden aus Privathaushalten, der Industrie, Gewerbe, Hotels und Kommunen mit innovativen, ökonomischen und ökologischen Wasseraufbereitungs-Technologien ein Höchstmaß an Sicherheit, Hygiene und Gesundheit im täglichen Kontakt mit Wasser zu geben. BWT bietet moderne Aufbereitungssysteme und Services für Trinkwasser, Pharma- und Prozesswasser, Heizungswasser, Kessel-, Kühl- und Klimaanlagenwasser sowie für Schwimmbadwasser. BWT-Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung arbeiten mit modernsten Methoden an neuen Verfahren und Materialien mit dem Ziel, ökologische und ökonomische Produkte zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt ist die Senkung des Betriebsmittel- und Energieverbrauchs der Produkte und somit die Reduzierung der CO2-Emissionen.

Mehr Informationen zur Unternehmensgruppe unter www.bwt-group.com


[1] Quelle: WHO, Guidelines for Drinking Water Quality, 4. Auflage, Genf 2011