SPORT 2000 Wintertipp: Auf Nummer sicher mit Helm und Co

Strahlender Sonnenschein, eisige Temperaturen und glitzernder Pulverschnee. Ideale Bedingungen um Ski oder Snowboard einzupacken und auf die Piste zu fahren. Doch Abseits idyllischer Bergpanoramen und Hüttenzauber sind harte Pisten durch Kunstschnee, erhöhte Geschwindigkeiten und die große Zahl an Wintersportlern auf den Hängen Faktoren, die das Skivergnügen oft gefährlich machen. In den letzten Jahren ist nicht nur die Anzahl an Unfällen im alpinen Breitensport gestiegen, auch die Intensität der Unfälle hat zugenommen.
Um auf Nummer sicher zu gehen und Kopf und Körper optimal zu schützen, empfehlen die SPORT 2000-Experten den Griff zu Helm und Protektoren:

Helme schützen kluge Köpfe
Rücken und Kopf zählen zu den am meisten gefährdeten Körperzonen beim Skifahren und Snowboarden. Eine Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometer genügt, um bei einem Umfall bereits schwere Kopfverletzungen zu erleiden. Ein Helm dämpft die Wucht jedes Aufpralls und vermindert so die Unfallfolgen. In Österreich (ausgenommen Tirol und Vorarlberg) sind daher für Kinder bis zum 15. Lebensjahr Helme verpflichtend zu tragen. Ein guter Helm zeichnet sich durch angenehme Passform, geringes Gewicht und einstellbare Belüftung aus. Ein Helm passt dann richtig, wenn er bei geöffnetem Kinnband nicht wackelt und gleichzeitig angenehm sitzt, ohne am Kopf zu drücken. Empfohlen wird ein Austausch des Helms nach drei bis fünf Jahren im Einsatz, aber unbedingt nach schweren Stürzen.

Von oben bis unten geschützt
Neben dem Helm sollte aber auch ein optimal sitzender Rückenprotektor grundsätzlicher Bestandteil einer guten Schutzausrüstung sein. Protektoren schützen gegen die enorme Aufprallenergie, die während eines Sturzes auf den Körper einwirkt. Vor allem Wirbelsäule und Nacken sowie Schulter und Arme sind am meisten gefährdet bei Unfällen. Bis zu 95 Prozent der Aufprallenergie können durch Protektoren absorbiert werden. Wichtig sind bei Protektoren die Passform, der Tragekomfort und die Schlagschutzwirkung. Die optimale Schutzwirkung hängt unter anderem davon ab, ob der Protektor richtig sitzt und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Stoßdämpfung, Handhabung, Gewicht, Verarbeitung sowie die Verteilung der Schlagkraft sind weitere wichtige Kriterien beim Kauf eines Protektors.

Verhaltensregeln einhalten ist bester Schutz
Der beste Schutz vor Unfällen ist aber das Einhalten der FIS-Verhaltensregeln, die für jeden Ski- und Snowboardfahrer verpflichtend sind: Rücksicht auf Andere nehmen, Geschwindigkeit und Fahrweise beherrschen, vorausschauend fahren, Zeichen und Signale beachten sowie das Abstand halten beim Überholen sind nur ein paar der wichtigen Verhaltensregeln.

Fit auf die Piste
Gesund und fit macht Wintersport einfach mehr Spaß, damit man den nächsten Skiurlaub so richtig genießen kann, haben die SPORT 2000-Experten noch ein paar Tipps:
• Unbedingt Aufwärmen: Zehn bis 15 Minuten flottes Gehen oder leichtes Laufen bringen den Körper auf Betriebstemperatur. Kniebeugen mit einem Rucksack, Rumpfrotation und langsame Armbewegungen machen Muskeln und Bindegewebe elastisch.
• Vorsicht beim Dehnen: Längeres passives Dehnen macht die Muskeln sogar verletzungsanfälliger. Aktives Dehnen, bei dem der Muskel durch Eigenkraft der Gegenspieler gedehnt wird ist optimal.
• Ebenso wie gezieltes Aufwärmen macht auch ein zehn bis 15 Minuten dauerndes Abkühlen Sinn. Ausgehen und Auslaufen sowie sanfte Dehnungsübungen können die Regeneration fördern und die negativen Belastungseffekte wie z.B. Muskelkater reduzieren. Den gleichen Erfolg erzielt man auch durch Schwimmen und einen Saunabesuch.
• Ganz oben auf der Prioritätsliste steht auch eine gesunde Ernährung und vor allem die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit vor, während und nach dem Sport. Der Jagatee sollte dabei aber nur in Maßen genossen werden. Gemüse, Kohlehydrate und gute Eiweißquellen wie Fisch und Fleisch sind optimale Energielieferanten und liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

SPORT 2000
SPORT 2000 ist Österreichs größte Fachhändlergemeinschaft mit Sitz im oberösterreichischen Ohlsdorf und einem Marktanteil (inkl. Gigasport) von 29 Prozent. 208 Händler mit 321 Geschäften in ganz Österreich erzielten 2012 einen Umsatz von 347 Mio. Euro. Der Umsatz 2012 ist noch ohne Gigasport angegeben. Gigasport erwirtschaftete im vorigen Jahr rund 108 Mio. Euro.

SPORT 2000 Österreich (inkl. Tschechien, Ungarn, Slowakei) erwirtschaftete mit insgesamt 280 Sportfachhändlern und 466 Geschäften im Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzplus von 1,5 Prozent auf 382,5 Mio. Euro. Die SPORT 2000-Gruppe ist Arbeitgeber für 2350 Mitarbeiter. Bis 2015 sollen die Geschäfte auf 500 anwachsen. SPORT 2000 Österreich ist Mitglied der SPORT 2000 International AG, europaweit eine der größten Einkaufskooperationen selbstständiger Sporthändler mit rund 3500 Geschäften in 25 Ländern und einem Gesamtumsatz von über 5,1 Mrd. Euro.

Weitere Informationen unter: www.sport2000.at

Sicheres Skivergnügen mit Helm.

Sicheres Skivergnügen mit Helm.