“Süßer Blickfang & Take Away“: Im Café Central ist eine neue Ära angebrochen.

Dass Tradition und Zeitgeist einander durchaus ergänzen können, zeigt das neugestaltete Interieur eines der wohl bekanntesten Kaffeehäuser Wiens. Das Café Central präsentiert süße Verlockungen gleich beim Entrée. Und Herr Altenberg ist gut erholt aus der Sommerfrische wieder an seinen angestammten Platz heimgekehrt.

In weichen Formen schmiegt sich die neue Tortenvitrine um den  Säulenkranz vis à vis vom Eingang. Dem Besucher stechen die traditionellen Mehlspeisen sowie moderne und abwechslungsreiche Kreationen der hauseigenen Patisserie sofort ins Auge. Die neue Vitrine ist mit viel Feingefühl dem historischen Ambiente des geschichtsträchtigen Cafés angepasst und lädt auch eilige Passanten ein, sich Süßes mit nach Hause oder ins Büro zu nehmen. Kuchen, Torten für individuelle Anlässe, Petits Fours oder Pralinen aus einer der besten Backstuben Österreichs sind immer ein willkommenes „Mitbringsl“ und ein krönender Abschluss zu jeder Mahlzeit.

Alfred Flammer, Geschäftsführer Palais Events: „Mit der sanften Modernisierung folgten wir einem Trend der Zeit. Die neue Positionierung der Vitrine soll unseren Gast im Café die Auswahl erleichtern und den Gassenverkauf vereinfachen. Wir sehen sie als zentrales Element unserer Kaffeehauskultur und nutzen sie auch als Schaufenster und Bühne der Zuckerbäckerkunst des Hauses. Gleichzeitig haben wir gemütliche Sitzgruppen mit Blick auf das Kaffeehaustreiben geschaffen und somit keine Sitzplätze verloren. Wir können nach wie vor bis zu 180 Gäste platzieren.“

Küchenchef Bernhard Laimer, zusammen mit seinem 10-köpfigen Team, sorgt nun bereits seit fast 3 Jahren für das leibliche Wohl der Gäste mit österreichischer Küche auf konstant hohem Niveau. Ob Frühstück, klassische Wiener Küche oder Kleinigkeiten zwischendurch, auf der Speisekarte werden weiterhin Qualität, Tradition und Kreativität groß geschrieben. Den hohen Erwartungen der internationalen Gäste gerecht zu werden und dem heimischen Gast mit zeitgemäßen und modernen Interpretationen altehrwürdiger Rezepte zu überzeugen, ist eine tägliche Herausforderung, die das Team 365 Tage im Jahr gerne annimmt.

Fotocredit: Café Central

Fotocredit: Café Central

 

Für Desserts und Mehlspeisen zeichnet in der traditionsreichen Backstube des Kaffeehauses seit einigen Monaten die Chef-Patissière Manuela Radlherr verantwortlich. Mit ihrem 14-köpfigen Team führt sie auf der einen Seite die international-kreative Linie der süßen Gaumenfreuden des Hauses weiter und auf der anderen Seite gesteht sie der klassischen Wiener Mehlspeise sehr wohl ihren Stellenwert zu. Der Gast darf sich weiterhin auf ein abwechslungsreiches Szenario im neuen Schaufenster der Zuckerbäckerkunst im Café Central freuen. Saisonal wird mit frischen Kräutern, Früchten, Gemüsen und Blüten ebenso wie mit unterschiedlichsten Texturen und Größen der süßen Köstlichkeiten experimentiert. Traditionelle Zutaten der altösterreichischen Mehlspeiskultur, die aber in der modernen Patisserie schon fast in Vergessenheit geraten sind, werden eine reizvolle Renaissance erleben.

 

Fotocredit: Café Central

Fotocredit: Café Central

 

Fotocredit: Café Central

Fotocredit: Café Central

Das Café Central Team freut sich auf Ihren Besuch!

Café Central Öffnungszeiten:

Montag – Samstag:  07.30 – 22.00 Uhr

Sonn- und Feiertag: 10.00 – 22.00 Uhr

Täglich ab 17.00 Uhr live Klaviermusik

Weiter Informationen finden Sie auch auf der Homepage www.cafecentral-wien.at

und auf www.facebook.com/CafeCentral.Wien

 

Rückfragehinweis:

Pressestelle Café Central:

Gigi Schoeller

Tel: +43/1/512 32 51

Email: office@gigischoeller.at


 

Auszug aus der Geschichte des Café Central in der Wiener Herrengasse:

1856 – 1860    Der junge Architekt Heinrich von Ferstel baut, inspiriert von einer langen Italienreise, das prachtvolle Palais Ferstel.

1860                Die Wiener Börse mietet sich bis zur Eröffnung der offiziellen Wiener Börsensäle im Erdgeschoss des Palais Ferstel ein; dem heutigen Café Central. Auch die Österreichisch-Ungarische Nationalbank hat in dieser Zeit ihren Sitz im Palais Ferstel.

1876                Die Gebrüder Pach eröffnen im Erdgeschoss, nach dem Auszug der Börse (1877 Einzug der Wiener Börse im Börsengebäude am Ring), das Café Central.

ab 1900          Das Café Central wird zum Treffpunkt für Gelehrte und Künstler, den „Centralisten“ wie sich die Stammgäste selbst gerne nennen. Unter anderem verkehren hier Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Leo Trotzki, Robert Musil und Hugo von Hofmannsthal. Stammgast Peter Altenberg ist so eng mit dem Café Central verbunden, dass er dieses als seine Wohnadresse angibt, er nutzt das Café als Arbeitsplatz, Wohnzimmer, Salon und Werkstatt zugleich. Noch heute erinnert eine lebensgroße Figur im Eingang an den berühmtesten Stammgast.

bis 1918          bleibt das Café Central das einzige Literaturcafé in Wien.

1925                Das Café Central wird kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum renoviert und restauriert. Arkadenhof, Säulensaal, ein Damensalon und verschiedene Spielzimmer werden in das Kaffeehaus integriert und das Café selbst zu einem Café-Restaurant umgestaltet.

1926                Das frisch renovierte Café Central feiert sein 50-jähriges Jubiläum.

1938                Im Zuge der von den Nationalsozialisten initiierten Arisierung muss sich das Café Central in „Kaffeehaus“ bzw. „Kaffee“ umbenennen. Durch den Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg verlieren viele Stammgäste ihr Leben.

1943                Das Café Central wird geschlossen und bleibt das für insgesamt vier Jahrzehnte. Das Palais Ferstel erleidet durch den Krieg großen Schaden, die Räumlichkeiten des Café Central werden unter anderem als Lagerraum genutzt.

1951                Nachdem der Krieg und die Rote Armee meterhohen Schutt, kaputte Fenster und eine fast völlig zerstörte Inneneinrichtung hinterlassen, arbeitet die Wiener Basketballgemeinde monatelang an der notdürftigen Renovierung des Palais. Danach wird in der „Halle Herrengasse“ täglich Basketball gespielt.

1982                Das Café Central öffnet nach Renovierung im Arkadenhof wieder seine Pforten. Es wird in einem ORF-Studio nachgebaut und bis 1991 wird die ORF Diskussionssendung „Café Central“ regelmäßig aus dem „Kaffeehaus“ übertragen.

1986                Das Café Central zieht wieder, wie ursprünglich, in den Säulensaal. Die Festsäle des Palais Ferstel werden von der Imperial Austria Hotels AG als „Veranstaltungszentrum“ betrieben bis die Mietverträge 2001 auslaufen.

2001                Am 1.10. wird das Palais Ferstel und Café Central Teil von Palais Events Veranstaltungen GmbH.

2006                Das Café Central betreibt, bei Verfügbarkeit (aufgrund von Bankettveranstaltungen), auch wieder den berühmten Arkadenhof als Kaffeehaus und für Gruppenreservierungen.

2011                Eingliederung von Palais Events in die Österreichische Verkehrsbüro Gruppe. Die hauseigene ausgezeichnete Küche sowie Service betreuen weiterhin exklusiv alle Gäste.

2013                Einzug einer neuen Tortenvitrine ins Zentrum der Säulenhalle, Erneuerung des Parkettbodens und Sitzpolsterung