Terézia Mora – Siegerin des Deutschen Buchpreis 2013

Bis ein Literat auf der Bühne steht, um Deutschlands begehrteste Literaturauszeichnung entgegenzunehmen, muss er einen herausragenden Roman schreiben und sich in einem mehrmonatigen Auswahlprozedere gegen 200 andere Autoren und Autorinnen durchsetzen. Terézia Mora ist das mit ihrem Roman „Das Ungeheuer“ gelungen. Grund genug für buecher.de, die Siegerin und den besten Roman unserer Sprache vorzustellen.

Alles zu Gewinnerin und ihrem Roman „Das Ungeheuer“ bei buecher.de

Der Deutsche Buchpreis ist die begehrteste literarische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Für diese wurden der Jury um Dr. Helmut Böttiger in diesem Jahr 201 Romane vorgelegt. Zunächst selektierten sie daraus eine 20 Werke umfassende Longlist, die im September auf eine sechs Werke starke Shortlist reduziert wurde. Jeder, der sich dort wiederfand, konnte sich bereits über 2.500 Euro freuen. Für Terézia Mora und ihr Werk „Das Ungeheuer“ sind es nun sogar 25.000 Euro, denn die gebürtige Ungarin wurde am Montagabend zur Gewinnerin des Deutschen Buchpreis 2013 gekürt.

Ein tief bewegender und zeitdiagnostischer Roman

In der Begründung zur Vergabe des diesjährigen Deutschen Buchpreis hieß es, dass Mora einen „tief bewegenden und zeitdiagnostischen Roman“ geschrieben habe und zwei Charaktere, die sich im Leben verfehlten, auf brillante Art und Weise zusammenführte. Gemeint sind Darius Kopp und Flora Meyer, deren eigentlicher Name Teresa lautet. Kopp ist der Durchschnittstyp, der kabellose Kommunikation verkauft und seine Frau über alles liebt. Sie, wie Mora ungarische Übersetzerin, weiß das, doch kann dem keine Kraft entnehmen. Flora begeht Suizid und hinterlässt neben vielen Fragen eine Datei, in der sie Tagebuch über ihre Depression führte. Mit dieser im Gepäck begibt sich Darius auf eine Reise durch den Kontinent, um einen richtigen Platz für ihre Asche zu finden.

Mora – eine Autorin, die es verdient hat

Aufgewachsen ist Terézia Mora in einem kleinen ungarischen Dorf, in dem nicht gelesen wurde. Bücher gab es nicht, das Deutsche und die deutsche Sprache galten als Inbegriff des Bösen. Zeit ihres Lebens fühlte sich Mora wie eine Fremde. Dementsprechend entfloh sie dem Kleinbürgerlichen. Sie ging mit 19 nach Berlin und begann Romane und Gedichte über das Randständige zu schreiben. 2010 erhielt sie dafür den Adelbert-von-Chamisso-Preis, mit welchem Migrantenliteraten ausgezeichnet werden. Bereits 1999 gab es den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Deutsche Buchpreis 2013 komplettiert die Auswahl einer Literatin, die es dank ihrer enormen Fähigkeit, den Leser mit einer großen Leidenschaft beim Schreiben nachhaltig zu bewegen, in jedem Fall verdient hat.

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2013, allen Finalkandidaten und natürlich Terézia Mora finden sich ab sofort im Online Shop auf buecher.de und im dazugehörigen Blog.

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