Eberspächer Tageslichttechnik vertraut auf Siedl Networks und Univention

Projekt

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Eberspächer Tageslichttechnik GmbH

Bei der Umstellung auf eine moderne IT-Infrastruktur legte die Firma Eberspächer Tageslichttechnik vor allem Wert auf eine offene und nachhaltige Lösung. Die Umstellung der Windows Domänen auf Univention Corporate Server und des Exchange Servers auf Zarafa sollten dabei ohne Einschränkung für die Anwender vollzogen werden.

Ausgangslage
2011 entschied sich die Firma Eberspächer ihre Server zu erneuern, um eine nachhaltige und moderne IT-Infrastruktur einzuführen, die auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden sollte. Nach intensiven Recherchen entschied man sich für eine Open Source Strategie und eine private Cloud Lösung im eigenen Haus. „Offen, sicher und nachhaltig muss die neue Lösung sein, die uns über viele Jahre begleiten wird“, meinte Peter Schröfl, IT-Leiter bei der Eberspächer Tageslichttechnik GmbH,
„… und zusätzlich soll die neue Lösung in unser kleines IT-Budget passen.“ Mit der Umsetzung des Projekts betraute man die Siedl Networks GmbH aus Krems, die über ausgezeichnete Referenzen in diesem Segment verfügt, ein überzeugendes Gesamtkonzept präsentiert und attraktive Preismodelle für individuelle Kundenlösungen bietet.

Migration der Domäne
In einem ersten Schritt sollten die bestehenden Windows Domänen auf den Univention Corporate Server (UCS) migriert werden. Dafür wurden zwei neue Server angeschafft und UCS installiert, das die aktuelle Samba 4 Version integriert. Samba 4 beinhaltet neben einer klassischen LDAP Anbindung auch Active Directory Funktionalitäten, sodass die Windows Domänen problemlos auf die neuen Server übernommen werden konnten. Außerdem kann Samba 4 mit Windows Group Policies umgehen, welche über die Microsoft Management Console (MMC) verwaltet und administriert werden können. Die Kommunikation zwischen Client und Server erfolgt verschlüsselt.

Um die Ausfallsicherheit zu erhöhen, kamen zwei Server zum Einsatz – ein Masterserver sowie ein Slaveserver, welche redundant die LDAP und die notwendigen Netzwerkdienste bereitstellen, sodass Ausfallsicherheit gewährleistet ist. Der vorhandene Fileserver, der ebenfalls noch auf Windows Server 2003 betrieben wurde, sollte vorerst in der neuen Domäne verbleiben und seine Dienste weiterhin zur Verfügung stellen. Auch dies ließ sich mit UCS problemlos ermöglichen. In einem späteren Schritt wurde der Windows Server 2003 unter UCS mit KVM virtualisiert. Die bestehenden Benutzer, Gruppen und Hosts inklusive der IP-Adressen und der DNS-Auflösung wurden vom Windows Domänenkontroller auf den Univention Corporate Server übertragen, ohne dass die Anwender davon etwas merkten. Um den Zugriff für die Mobile-Anwender und Außendienstmitarbeiter zu gewährleisten, wurde ein Windows System virtuell installiert und über einen TSX-Gateway ein RDP Zugriff bereitgestellt.

Erweiterung der Lösung um die Groupware Zarafa und die Recovery Lösung SEP Sesam
Im nächsten Schritt sollte der alte Exchange Server erneuert werden. Hier fiel die Entscheidung auf die Groupware Zarafa. Die bestehenden Mailboxen sowie die öffentlichen Ordner wurden vom Exchange Server in den Zarafa Server fast störungsfrei für die Anwender an allen Standorten übernommen. Die Anwender merkten keinerlei Unterschied im Outlook bzw. beim Smartphone – lediglich das Webmail wurde wesentlich verbessert. Um eine einheitliche Datensicherung mit einer zentralen Oberfläche gewährleisten zu können, entschied man sich für die Lösung SEP Sesam. SEP kann alle Server (Linux und Windows) und Services (z. B.: Zarafa) zentral sichern.

Vorteile
Mit dem Univention Corporate Server steht ein zentraler Verwaltungspunkt für die komplette IT-Infrastruktur zur Verfügung. Neben der Domäne werden auch die Benutzer, Gruppen, Hosts und Richtlinien zentral administriert. Ebenso die virtuellen Server, Clients, Thin-Clients und Terminalserver User. Es gibt eine einfache und klare Preispolitik, welche eine attraktive Alternative zu Windows darstellt und gleichzeitig dem Anwender die Freiheit lässt, „sein“ IT-Netzwerk nach eigenen Vorstellungen und Anforderungen anzupassen. Zarafa punktet mit einem schlanken Serversystem, Single Attachment Store am Server, einer guten Outlook Anbindung (auch bei älteren Outlook Versionen) und Smartphone-Unterstützung sowie beim Preis. Der Vorteil von SEP Sesam liegt darin, heterogene IT-Landschaften zu sichern, Daten wiederherzustellen und dies über eine Administrationsoberfläche. „Die Umstellung der Windows 2003 Domäne auf Univention und der Wechsel von Microsoft Exchange auf Zarafa verlief absolut problemlos, aber auch der Support von Siedl Networks funktionierte so gut, dass wir direkt die nächsten Projekte beauftragt haben“, sagte Peter Schröfl, IT-Leiter von der Eberspächer Tageslichttechnik GmbH.

Über Siedl Networks
Das Familienunternehmen mit Sitz in Krems an der Donau (NÖ) wurde 2002 gegründet und betreut Kunden in Österreich, Deutschland, Ungarn, Malta und der Slowakei. Siedl Networks hat es sich zur Mission gemacht, heterogene IT-Lösungen mit Linuxtechnologie im Datacenter und Windows, Apple, Android oder Linux am Client zu entwickeln, um dadurch die Vorteile aus allen Welten zu vereinen und trotzdem eine zentrale Administration und Verwaltung zu ermöglichen.

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