Da waren es nur noch sechs – Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2013

Der Deutsche Buchpreis gilt als begehrteste Literaturauszeichnung des Landes. Einen knappen Monat vor der Siegerbekanntgabe hat die Jury nun die Shortlist mit den sechs verbliebenen Kandidaten vorgestellt. Einer dieser sechs wird gewinnen. buecher.de schaut auf die einzelnen Werke und verrät, wer die besten Chancen hat.

buecher.de schaut, wer der Finalisten die größten Chancen besitzt

Der Deutsche Buchpreis ist vollkommen zu Recht die begehrteste literarische Auszeichnung des Landes. Immerhin erhält der Sieger ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Bis es soweit ist, bleiben noch ein paar Wochen. Zumindest aber hat sich die Longlist, die aus zwanzig Autoren und Autorinnen bestand, nun in eine Shortlist mit sechs Finalisten verwandelt. Diese haben allesamt bereits 2.500 Euro gewonnen und eine große Chance auf die Auszeichnung, die am 07. Oktober im Frankfurter Römer von der Jury um Literaturkritiker Helmut Böttiger überreicht wird.

Kehlmann verpasst das Finale

Eine der größten Überraschungen bei Bekanntgabe der Shortlist war die verzweifelte Suche nach Daniel Kehlmann, dessen neues Werk „F“ in diesen Wochen äußerst medienpräsent wirkte und dem man die Favoritenrolle zuschob. Laut Jurykommentar war die Bandbreite der Romane äußerst facettenreich. Kompromisse mussten keine geschlossen werden, die auserwählten Sechs zeigen in hohem Maß, wie spannungsgeladen und leidenschaftlich der deutsche Gegenwartsroman derzeit ist. Neben Kehlmann wurden auch Clemens Meyer für „Im Stein“ große Chancen zugeordnet. Der Wahl-Leipziger aber hat den Sprung auf die finale Liste geschafft und geht nun als heißester Kandidat in die abschließende Wahl. Vermutlich wird auch die Ungarin Terézia Mora mit „Das Ungeheuer“ ein Wörtchen mitreden können.

Drei Überraschungen und eine Newcomerin

Zwar ist Reinhard Jirgl im Genre kein Unbekannter, ein wenig verwundert wird mancher über seine Nominierung aber schon sein. „Nichts von euch auf Erden“ spielt im 23. Jahrhundert und ist planetenübergreifend. Nichtsdestotrotz brilliert der Roman mit einer ganz besonderen Aktualität. Diese mag man auch Marion Poschmann in „Die Sonnenposition“ und Mirko Bonné für „Nie mehr Nacht“ attestieren. Erstgenannte philosophiert über Erinnerungen, Letzterer schickt seine Protagonisten auf eine Reise, die viele Fragen aufwirft. Bliebe noch die wohl größte Überraschung Monika Zeiner. Ihr Debüt „Die Ordnung der Sterne über Como“ thematisiert eine Dreiecks-Freundschaft, die nach Jahren der Trennung endlich wieder zusammenfinden soll.

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2013 und allen Finalisten finden sich ab sofort im Online Shop auf buecher.de und im dazugehörigen Blog.

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