Ganz einfach mehr Sicherheit

Vier Tipps von Norman für zusätzlichen Schutz vor Malware und Hackern

Starke Passwörter und zuverlässiger Virenschutz sind die Grundvoraussetzung für einen sicheren PC. Zusätzlichen Schutz kann man mit ganz einfachen Maßnahmen erreichen, die weder viel Geld kosten noch großen Aufwand machen. Der Hersteller von IT-Security-Lösungen Norman gibt Tipps, wie Anwender persönliche Daten besser schützen und ihre Rechner sicherer machen können.

Was nicht auf einem PC gespeichert ist, kann ein Hacker nicht stehlen. Norman empfiehlt deshalb, alle wichtigen Informationen wie Bank-Angaben, Passwörter und persönliche Dokumente und Informationen auf einem passwortgeschützten USB-Stick oder bei einem Online-Backup-Dienst zu speichern und die Daten dann vom Rechner zu löschen. Die meisten Daten braucht man ohnehin nicht jeden Tag, und selbst wenn, macht es nicht viel Arbeit, den USB-Stick an den Rechner zu stecken.

Zusätzlichen Windows-Account einrichten
Je nachdem, wie der Rechner eingerichtet ist, kann der standardmäßige Windows-Account über Administratorrechte verfügen. Darüber lassen sich Systemeinstellungen ändern, vom rechtmäßigen Nutzer, aber genauso gut von Malware oder von jemandem, der vorgibt, der rechtmäßige Nutzer zu sein. Während Administratorrechte für die meisten Tätigkeiten am Rechner völlig überdimensioniert sind, sind sie für Hacker und Schadcode die einfachste Möglichkeit, die Schutzlösungen auf dem Rechner auszutricksen. In der Systemsteuerung kann man unter den Menüpunkt Benutzerkonten ein weiteres Nutzerkonto mit weniger Rechten anlegen. Programme können immer noch mit dem Administrator-Passwort installiert werden, aber automatische Einstellungsänderungen durch Malware werden verhindert.

Gmail für E-Mails mit Anhang
Es ist nicht gerade ein Geheimtipp, dass Googles E-Mail-Dienst beim Senden und Empfangen alle Anhänge auf Schadcode prüft. Allerdings sollte beachtet werden, dass auch beim Virenschutz doppelt besser hält. Da Gmail bestimmte Dateiformate nicht scannen kann, beispielsweise passwort-geschützte Zips, reicht es nicht aus, sich allein darauf zu verlassen. Wenn solche Dateien heruntergeladen und geöffnet werden, muss ein Malwareschutz auf dem PC einspringen können. Grundsätzlich verbessert man mit Gmail zusätzlich zu einer Lösung auf dem PC die Schutzwirkung, da sich die Stärken der Produkte ergänzen und insgesamt mehr Malware gefunden wird.

Rechner ausschalten
Eigentlich ist es ganz einfach und naheliegend, den Rechner auszuschalten, wenn man ihn nicht benutzt. Trotzdem denken viele Anwender nicht daran. Mal ganz abgesehen vom Strom, den der Rechner auch im Stand-by-Modus verbraucht: In ausgeschaltetem Zustand kann er nicht von Hackern angegriffen werden.