Presseinformation
16. Februar 2012
Ytong baut weiter Marktposition in Österreich aus:
Neue Technologien für energieeffizientes Bauen
• Innovationssprung mit zukunftsweisendem Baustoff YTONG Energy PLUS
• Xella-Forschungszentrum entwickelt Plusenergie-Massivhaus M1
• Deutlich gesteigerte Energieeffizienz in der Herstellung
Das Jahr 2011 war für Xella Österreich sehr positiv. Der Umsatz konnte zum vierten Mal in Folge gesteigert und weitere Marktanteilsgewinne verzeichnet werden. In den anderen Ländern der Alpe Adria Region ist die Marke Ytong Marktführer mit Porenbeton, für 2012 wird ein weiterer Ausbau angestrebt. Alle Aktivitäten Österreichs und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo mit der Leadmarke Ytong (Xella Porenbeton Österreich GmbH) werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert.
„Wir peilen im Bereich Wandbaustoffe für 2012 einen Marktanteil von knapp sieben Prozent an und sind zuversichtlich diesen Wert erreichen zu können. Trotz der Stagnation im Wohnbau vertrauen Bauherren immer stärker auf unsere Produkte“, ist Claus Steiner, CEO Xella Baustoffe Alpe Adria, überzeugt. „Mit innovativen Produktentwicklungen zum richtigen Zeitpunkt sind wir der einzige Hersteller in Österreich, der gleichzeitig Wandbau- und Dämmstoffe produziert und vertreibt“, führt Steiner den Erfolg darauf zurück.
Weiterer Rückgang Wohnbau, mehr Sanierung im Bestand
„Trotz sinkenden Baugenehmigungszahlen im Wohnbau sind im vergangenen Jahr die Umsätze bei einem Großteil der Baustoffhändler und der Industrie gestiegen. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis sind einerseits der Trend zu hochwertigen Produkten, die ökologischen und nachhaltigen Aspekten entsprechen. Andererseits sehen wir steigendes Bewusstsein für die energetische Sanierung im Bestand“, erklärt Steiner. Eine besondere Stärke von Ytong liegt in der breiten Produktpalette. Damit ist es dem Unternehmen möglich in allen Marktsegmenten tätig zu sein. „Profitiert haben wir zuletzt durch die kontinuierlich zunehmende Bedeutung des Sanierungsmarktes,“ so Steiner. Die neuerliche Auflage der thermischen Sanierungsaktion, beginnend mit 20. Februar 2012, fördert die Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie den mehrgeschossigen Wohnbau. Die Förderungen werden für umfassende thermische Sanierungen in Form eines Zuschusses von bis zu 5.000 Euro vergeben. Dazu kommen noch mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme. „Die Förderungshöhe ist ein Tropfen auf den heißen Stein, trotzdem ein wesentlicher Impuls und Steuerinstrument für die Wirtschaft“, so Steiner.
Xella Österreich plant, trotz des Rückgangs der Baugenehmigungen im Wohnungsneubau, den Absatz und den Marktanteil zu steigern. Steiner: „Möglichst einfache Handhabung und Zeiteffizienz auf der Baustelle sind neben den Produkten mit guten technischen Werten die Wettbewerbsvorteile Nummer Eins.“ Die aktuelle Wirtschaftssituation motivierte Xella Österreich noch mehr in die Qualität und Ausbildung der Mitarbeiter zu investieren. Steiner: „Seit über einem Jahr bilden wir unsere Vertriebsmitarbeiter zu Energieberatern aus. Damit kann wichtiges Know-how für den modernen, anspruchsvollen Wohnbau an die Verkäufer im Baustoffhandel und letztlich an die Konsumenten weitergegeben werden.“
Produkte für strengste Vorgaben
In der EU gelten ab Ende 2020 noch schärfere Energievorgaben für Gebäude. Neubauten müssen eine sehr hohe Energieeffizienz aufweisen und ihre Energie in hohem Maß aus erneuerbaren Energien decken. „Wer sich heute für einen Wandbaustoff entscheidet, sollte bereits künftige Vorgaben berücksichtigen – mit den Produkten von Xella gibt es auch in zehn Jahren keinen Modernisierungsbedarf“, so Torsten Schoch, Geschäftsführer der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft. Xella erweist sich dabei als Musterschüler. „Wir konnten die Dämmeigenschaften unserer Produkte erfolgreich weiterentwickeln, mit dem neuen Ytong Planblock 0,07 erreichen wir einen Lambdawert von 0,07 W/(mK) – einer der besten Dämmwerte bei Massivbaustoffen“, zeigt sich Schoch begeistert. Der neue Planblock ist eine der aktuellsten Innovationen des Technologie- und Forschungszentrums.
Doch auch für die professionelle Sanierung hat Xella Innovatives zu bieten. Mit der neuen Ytong Multipor Sanierungsplatte kann angefeuchtetes Mauerwerk mühelos und dauerhaft entsalzt werden. Die Sanierungsplatte auf Basis von Porenbeton entzieht über das Wasser die gelösten Salze. „Natürlich muss das Mauerwerk vor der Sanierung trocken gelegt werden“, erklärt Schoch, „aufgrund der hohen Druckfestigkeit kann die Platte den bei der Kristallisation der Salze entstehenden Druck schadenfrei aufnehmen.“ Die Baustoffplatte nimmt über das Wasser die gelösten Salze auf. Die Platte ist rasch aufgebracht – da keine Austrocknungszeit notwendig ist.
Innovationssprung mit zukunftsweisendem Baustoff YTONG Energy PLUS
Ein Kern aus hochwärmedämmendem Ytong Multipor wird mit zwei Schichten Porenbeton kombiniert und zu einem homogenen Baustoff verbunden. Das ist das einfache Grundprinzip der neuesten Entwicklung. Der Stein verfügt bei einer Wanddicke von 41,5 cm über einen äquivalenten Lambdawert von nur 0,06 W/(mK) und erreicht einen U-Wert von 0,14 W/(m²•K). Seine besondere Beschaffenheit verleiht ihm eine hohe Stabilität und eröffnet damit neue Perspektiven beim Bau von Einfamilienhäusern sowie im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Ein damit gebautes Haus verbraucht nach derzeitigem Kenntnisstand nur einen Liter Heizöl pro Quadratmeter Wand und Heizperiode. Ytong Energy+ ist die aktuellste Innovation des Technologie- und Forschungszentrums und wird bereits erfolgreich in Dänemark eingesetzt.
Xella-Forschungszentrum entwickelt Plusenergie-Massivhaus M1
Im Rahmen eines Pilotprojektes beteiligen sich die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft sowie Elbe-Haus an einem Forschungsprogramm der deutschen Bundesregierung und bauen gemeinsam das Energie-Plus-Haus M1. Ein Haus das mehr Energie für Heizung und Warmwasser erzeugt, als es selbst verbraucht, den Anforderungen der Zukunft entspricht und eine bezahlbare Lösung für Familien mit mittleren Haushaltseinkommen bietet. Zum Einsatz kommt dabei der neue Ytong Energy+. „Mehr Energie selbst zu erzeugen, als benötigt wird, ist die Zukunft. Natürlich gibt es Energie-Plus-Häuser bereits“, erklärt Schoch, „doch unser Haus ist in puncto Baustoff als auch bezüglich Haustechnik und der architektonischen Möglichkeiten einzigartig.“ Es sei grundsätzlich Ziel des Unternehmens, so Schoch weiter, gemeinsam mit seinen Marktpartnern Synergien zu nutzen, um daraus innovative und marktfähige Produkte zu entwickeln, sowie zu zeigen was im Bereich des massiven energetischen Bauens derzeit tatsächlich möglich ist.
28 Millionen Euro für energieeffiziente Produktion
Andreas Rähse, CTO der Xella Baustoffe Alpe Adria, zeichnet für den Ausbau der Produktionskapazitäten sowie die Effizienzsteigerungen in den vorhandenen Werken verantwortlich. Von 2008 bis 2010 wurden die Kapazitäten im Marktraum Alpe Adria kontinuierlich erweitert, zum Beispiel mit dem Kauf und Umbau des Werks in Tuzla in den Jahren 2008/2009. „Seit 2009 investieren wir gezielt in die Technologie unserer Standorte zur Qualitätsverbesserung, zur Erweiterung des Produktsortiments, zur Verbrauchsoptimierung und Ressourcenschonung wie auch in die Optimierung von Dosiersystemen“, erklärt Rähse. Ziel ist es, die Werke technologisch „fit“ zu machen, um die Anforderungen von morgen zu erfüllen.
Der Fokus liegt dabei auf Energieeffizienz. Xella führte europaweit unternehmensinterne Energieaudits ein, anhand der daraus resultierenden Energiepässe können für jeden Produktionsstandort die Erfolge unmittelbar abgelesen werden und beflügeln zudem noch weitere Maßnahmen zu definieren. Von 2009 bis 2011 wurden innerhalb des Marktraumes Alpe Adria insgesamt 28 Millionen Euro in Kapazitätserweiterung, Rationalisierung und Effizienzsteigerung wie auch in die Sanierung investiert. Allein im österreichischen Standort Loosdorf konnte der Stromverbrauch um rund drei Prozent gesenkt werden, beim Verbrauch von Erdgas konnten sogar knapp 20 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden.
Wesentlich dafür sind die Nachrüstung eines Economizers in der Dampferzeugung sowie die Erneuerung des Sand- und Granulattrockners. Zur Zeit liegt der Investitionsschwerpunkt auf den Technologien der Kernkompetenzen (Mischen, Gießen, Schneiden), aber auch weiterhin auf Maßnahmen zur Minimierung des Energieverbrauchs, z.B. Wärmerückgewinnungssysteme und innovative Beleuchtungssysteme. Geplant ist zudem die Einführung eines neuen Energiemanagement-Systems, das sich zur Zeit im slowenischen Zagorje im Testbetrieb befindet. „Den Anforderungen von morgen kann man nur mit TOP-Qualität begegnen – und dafür rüsten wir auf,“ gibt sich Rähse zuversichtlich.
Ytong die Nummer 1 im südosteuropäischen Raum
Alle Aktivitäten Österreichs (Xella Porenbeton Österreich GmbH) und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert. Mit rund 400 Mitarbeitern in dieser Region ist die Marke Ytong (Porenbeton) Marktführer. Die Xella-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 6.800 Mitarbeiter und erlöste im Jahr 2009 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.
Forschungszentrum baut Kompetenz aus
Das Technologie- und Forschungszentrum von Xella, mit Sitz in Deutschland, betreibt seit Jahren intensive Grundlagenforschung. „Unsere Forschungsarbeit sichert den Innovationsvorsprung der Ytong- und Ytong-Multipor-Produkte, die damit schon heute die Anforderungen von morgen erfüllen“, Torsten Schoch, Geschäftsführer der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft. Xella ist somit bei zukunftsweisenden Entwicklungen im Bereich Umweltschutz und Wärmedämmung branchenführend. Die drei tragenden Säulen der Forschung bei Xella sind die Fachbereiche Produkt- und Prozessforschung, Bauphysik und Anwendungsforschung.
Weitere Informationen unter: www.ytong.at
Rückfragehinweis:
Pressestelle XELLA Porenbeton Österreich, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83, Tel +43-1-904 21 55-0
email: baidinger@bauenwohnenimmobilien.at; www.bauenwohnenimmobilien.at


