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Das Jahr 2012 ist wirklich noch recht jung, was viele Menschen allerdings nicht davon abhält, mit den Urlaubsplanungen für dieses Jahr zu starten.
Woran man dieses erkennen kann, soll im Folgenden beschrieben werden:
Neben Erfahrungswerten und selbstredend auch dem „gesunden Menschenverstand“ ist für solche Erkenntnisse die Analyse von konkreten Daten äußerst hilfreich.
So kann man solche Trends zum Beispiel erfassen, indem man das Suchverhalten der Benutzer von Suchmaschinen im Internet auswertet, und man das aktuelle Suchaufkommen bei bestimmten Suchphrasen mit dem Suchaufkommen über verschiedene, andere Zeitperioden vergleicht. (Für solche Auswertungen kann man übrigens Tools nutzen, die im Internet zum Teil frei verfügbar sind.)
Noch etwas bessere Daten zur Auswertung erhält man jedoch, wenn man Zugriff auf die Benutzerzahlen von Internetprojekten aus dem touristischen Bereich hat.
So ergab eine längere Beobachtung der Nutzerzahlen von Webseiten über die Metropolen: Amsterdam, London und Wien, sowie eines Webprojektes über die Urlaubsregion: Ostfriesland zum Beispiel Folgendes:
Die Zugriffe auf die Internetprojekte über oben genannten Städte stiegen bereits im Dezember 2011 an, und sind bis zum heutigen Zeitpunkt im Steigen begriffen, wobei eine großer Teil der Seitenbesucher über Suchbegriffe wie „Städtename +Urlaub“, „Städtename + Reise“ u.s.w. auf die jeweiligen Internetseiten kamen (und kommen).
Dies zeigt auf, dass es ein steigendes Interesse an den jeweiligen Stadtmetropolen bzw. an Urlaubsreisen in die jeweiligen Metropolen gibt, die Menschen folglich ihre Reisevorbereitungen treffen.
Bei dem Ostfriesland-Webrojekt ist ein derartiger Boom erst seit kurzer Zeit zu beobachten, was sicherlich damit zu tun hat, dass wohl die meisten Menschen, die einen Ostfriesland Urlaub planen, dort erst im Sommer ihren Urlaub verbringen wollen, während die Städtetouristen oftmals die Frühlingsmonate für ihre urbanen Reisen bevorzugen.
Es ist zu anzunehmen, dass die Zugriffszahlen für alle oben genannten Internetprojekte in der nächsten Zeit noch etwas steigen werden, wobei zu vermuten ist, dass der Boom bei den Städteprojekten etwas eher wieder abflauen wird.
Günter Dehne
gdehne(at)web(dot)de


