VIPH: Hochschulzertifikat „Arbeit und Gesundheit“

Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier, Master of Public Health, Leiterin des Villingen Institutes of Public Health (VIPH) der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB)

Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier, Master of Public Health, Leiterin des Villingen Institutes of Public Health (VIPH) der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB)

 

 

Im April 2014 startet ein neuer Hochschul-Zertifikatslehrgang „Arbeit und Gesundheit“ am Villingen Institute of Public Health (VIPH) der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB). Er wird im sog. Blended-Learning-Verfahren durchgeführt. Betreutes Fern- und Online-Studium wird dabei mit kurzen Präsenzphasen kombiniert. Anschließend erfolgt die Umsetzung des Gelernten in die berufliche Praxis.

 

Weshalb ist eine solche Weiterbildung sinnvoll?

Die meisten Betriebe stehen heute aufgrund des demografischen Wandels vor großen Herausforderungen. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt. In vielen Branchen gibt es zunehmend Probleme, Nachwuchskräfte zu gewinnen. Es liegt daher im Interesse der Betriebe, dass ihre Beschäftigten möglichst lange gesund und leistungsfähig bleiben. Bislang fehlt jedoch in vielen Unternehmen das nötige Fachwissen, um z.B. ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement einzurichten.

Für wen könnte diese Weiterbildung von Interesse sein?

Voraussetzung für die Teilnahme am Hochschul-Lehrgang ist in der Regel eine Berufsausbildung oder berufliche Tätigkeit bzw. ein Praktikum, vorzugsweise (aber nicht zwingend) im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung, in der Verwaltung, in politischen Institutionen oder in anderen Sparten der Gesundheitsförderung. Aufgrund seiner großen Flexibilität ist der Hochschul-Lehrgang auch für Menschen jenseits des 40. Lebensjahrs, für Frauen und Männer in der Familienphase und für Menschen mit bestimmten Handicaps geeignet. Ihre Erfahrungen können für das Studium von besonderem Nutzen sein. Die Umsetzung des erlernten Wissens in die Praxis kann hier z.B. auch im Rahmen eines betrieblichen Praktikums geschehen.

Wer profitiert von dieser Weiterbildung?

Selbstverständlich profitieren zuerst einmal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hochschul-Zertifikatslehrgangs – persönlich und im Hinblick auf ihr berufliches Fortkommen. Darüber hinaus wirkt sich ihr neu erworbenes Wissen positiv auf die Arbeit in den Betrieben und Institutionen aus. Da das erworbene Wissen unmittelbar in betreute Projekte am Arbeitsplatz einfließt, bietet der Hochschul-Zertifikatslehrgang auch eine ideale und für die Arbeitgeber äußerst kostengünstige Möglichkeit, durch diesen Wissenstransfer von ihren studierenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen maßgeschneiderte Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung zu erhalten.

Näheres zu Umfang, Dauer und Inhalt des Hochschul-Lehrgangs

Der Hochschul-Zertifikatslehrgang Arbeit und Gesundheit besteht aus 10 Kurseinheiten und dauert ein Jahr. Erfolgreiche Teilnehmer schließen ihn als „Coach Gesundheitsförderung im Arbeitsbereich (SHB)“ ab. Themen des Lehrgangs sind neben der Einführung in die Gesundheitsförderung und Prävention u.a. auch Themen wie Stress, Bewegung und Ernährung. Darüber hinaus geht der Lehrgang intensiv auf die Planung, Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung ein.

Wo findet der Hochschul-Zertifikatslehrgang statt?

Der Hochschul-Zertifikatslehrgang ‚Arbeit und Gesundheit‘ wird vom Villingen Institute of Public Health (VIPH) angeboten. Das wissenschaftliche Institut an der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) hat seinen Sitz in Villingen-Schwenningen, Südschwarzwald. Es bietet Interessenten – auch ohne Abitur – berufsbegleitende, praxisorientierte Kurse und Hochschul-Zertifikatslehrgänge im Bereich Gesundheitsförderung – Public Health im Blended-Learning-Verfahren an. Am VIPH lehren Professoren und DozentInnen aus Deutschland und der Schweiz. Sie bringen das Wissen aus renommierten Institutionen – z. B. dem Robert Koch-Institut, dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit, der Pädagogischen Hochschule Zürich oder dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern – direkt in ihren Unterricht mit ein. Fachleute aus dem deutschen und dem Schweizer Gesundheitswesen ermöglichen darüber hinaus einen sehr praxisnahen Unterricht.

Die kurzen Präsenzphasen finden jeweils in Villingen-Schwenningen (D, Südschwarzwald) statt. Der überwiegende Teil der intensiv und individuell betreuten Weiterbildung geschieht im Rahmen des Blended-Learning-Verfahrens online bzw. am Arbeits-/Praktikumsplatz der Teilnehmenden.

Logo des Villingen Institutes of Public Health (VIPH)

Logo des Villingen Institutes of Public Health (VIPH)

 

 

 

 

 

Kontakt:

Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier, Master of Public Health (MPH)

Leiterin des Villingen Institute of Public Health (VIPH)
der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB)

Klosterring 5
D-78050 Villingen-Schwenningen

E-Mail: info@studium-public-health.de

www.studium-public-health.de