Österreicher mit Nachholbedarf bei zweiter Fremdsprache

Gutes Englisch alleine kein Wettbewerbsvorteil mehr

Wien, 28. April 2011 – Gute Fremdsprachenkenntnisse sind für eine erfolgreiche Karriere unverzichtbar: So gaben in einer aktuellen, weltweit durchgeführten Studie von busuu.com 82% der Befragten an, dass Fremdsprachen im Berufsleben von hoher Wichtigkeit sind. Wer sich dabei aber rein auf gutes Englisch verlässt, wird bald von jenen überholt werden, die eine zweite oder gar dritte Fremdsprache beherrschen. Denn wo perfektes Englisch längst Standard ist, werden Bewerber mit Kenntnissen in Spanisch, Chinesisch, Französisch oder diversen Ostsprachen zukünftig entscheidend punkten. Um die berufliche Überholspur nicht zu verpassen, sollten Österreichs Schüler wie Erwachsene ihren Fremdsprachenerwerb forcieren.

„Englisch ist in einem internationalen Unternehmen wie der BMW Group heutzutage eine absolute Vorraussetzung. Wenn man sich einen Vorsprung gegenüber den zahlreichen Bewerbern, die sich jährlich für unser Traineeprogamm bewerben, erarbeiten möchte, dann würde ich definitiv das Erlernen einer zweiten Fremdsprache empfehlen. Sehr im Kommen sind dabei Spanisch und Chinesisch, aber auch eine Ostsprache bringt klare Vorteile“, so Christoph Svoboda, General Manager der BMW Group Slovakia.

Dies bestätigt auch Mag. Elisabeth Sekulin-Kosmath, Country Manager des renommierten Sprachreise-anbieters EF: „Wir merken in den letzten Jahren verstärkt, dass unsere Sprachschüler gezielt eine zweite oder gar dritte Fremdsprache auf gutem Niveau erlernen wollen. Was eine sehr positive Entwicklung ist, da in den Schulen Spanisch, Französisch oder Russisch ohnehin gelernt wird, diese Sprachen aber nach der Matura oft ‚verkümmert’ sind. Mit einer regelmäßigen Auffrischung – idealerweise vor Ort des Sprach-Geschehens im Ausland – kann man aber sprachlich fit bleiben und dies für die Karriere nutzen“.
Österreicher bei zweiter Fremdsprache im Hinterreffen

Laut letztem Euro-Barometer sprechen in Österreich 32% eine zweite Fremdsprache, was Rang 14 von 25 bedeutet. Zwar liegt Österreich damit knapp über dem Durchschnitt von 28% – in Anbetracht der ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten und der Tatsache, dass vergleichbare Länder wie Dänemark oder Belgien Werte um die 66% haben, dennoch kein positives Zeugnis. Grund hierfür könnte die  mangelnde Sprachlernaktivität sein: Während in Ländern wie Schweden, Finnland oder Tschechien rund 32% der Bewohner im nächsten Jahr ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern oder eine Sprache neu lernen wollen, sind es in Österreich nur magere 17% – der abgeschlagene 21. Platz.

Auch in den Schulen gibt es lt. Eurostat noch Potential: So stagnierte die Zahl der pro Schüler erlernten Fremdsprachen in Österreichs Sekundarschulen zwischen 2005 und 2009 beim Wert 1,1 – nur Ungarn und Irland liegen mit 1,0 darunter. Spitzenreiter ist Luxemburg (2,5) vor Finnland (2,2) und Island (2,1).
Zweite Fremdsprache ja – aber welche & wie am besten lernen?

Der Studie von busuu.com zufolge sind neben Englisch (52%) vor allem Chinesisch (23%) sowie Spanisch (8%) die weltweiten Sprachen der Zukunft. Aufgrund der strategischen Lage Österreichs im Herzen Europas sind je nach Branche aber auch Italienisch, Französisch oder Ostsprachen von großem Wert. Bei der Entscheidung, welche zweite Fremdsprache Sinn macht, sollte man folgende Aspekte abwägen: Ist diese in meinem Beruf langfristig von Vorteil und wie schnell kann ich meine Sprachkenntnisse auf ein entsprechendes Niveau bringen um diese beruflich einsetzen zu können?

Auch in punkto Sprachen lernen waren sich die Befragten von busuu.com einig: Nur 7,4 Prozent glauben an die Effizienz traditionellen Sprachunterrichts mit klassischem Vokabeln lernen und Verben deklinieren. „Das Erlernen einer neuen Sprache oder die Auffrischung von Sprachkenntnissen, die man etwa nach der Matura nicht weiter gepflegt hat, funktioniert ganz klar am besten im Ausland. Denn nur an Ort und Stelle lernt man wirklich mehrere Wochen am Stück und es stellt sich der Gewöhnungseffekt ein, bei dem man beginnt in der fremden Sprache zu denken. Die Sprache kommt dann ‚automatisch’ aus einem heraus“, erklärt Mag. Sekulin-Kosmath den Vorteil von Auslandsaufenthalten.
Mit EF auf Reise gehen und gleich zwei oder drei Sprachen lernen

Wer im Rahmen einer Sprachreise oder eines Kulturaustausches eine zweite Fremdsprache vertiefen möchte, findet hierfür bei EF mehrere Möglichkeiten. So kann man sich etwa beim EF Studienjahr, einem 9-monatigen Auslandsaufenthalt mit Sprachkurs sowie Praktikum bei einem renommieren Unternehmen vor Ort, für das ‚Multi-Sprachenjahr‘ entscheiden: Dabei können die Destinationen individuell zusammen-gestellt und bis zu drei Sprachen kombiniert werden. Zur Auswahl stehen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch.

Schon während er Schulzeit kann man mit EF an seiner zweiten Fremdsprache feilen und zwar im Rahmen des EF High School Year, bei dem 15- oder 16-jährige SchülerInnen ein komplettes Schuljahr im Ausland an einer örtlichen Schule verbringen. Hier gibt es die „2 in 1“-Option, mit der das Auslandsjahr geteilt in zwei verschiedenen Ländern verbracht wird. So kann man etwa ein halbes Jahr in den USA und anschlie-ßend ein halbes Jahr in Frankreich verbringen und gleich zwei Fremdsprachen auf Vordermann bringen.
In nur neun Monaten Chinesisch lernen

Dass man auch in Sprachen mit höherem Schwierigkeitsgrad überraschend schnell große Fortschritte machen kann, zeigte der Student Marcel Riedmann im Rahmen seines EF-Studienjahrs in Shanghai. Dabei brachte er sein Chinesisch in nur 9 Monaten auf ein beachtliches Sprachlevel. Er belegte einen Hauptkurs mit 26 Unterrichtseinheiten pro Woche – unterrichtet wurde in kleinen Klassen mit maximal 10 Schülern ausschließlich von chinesischen Native Speakern. Die Unterrichtsschwerpunkte waren Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen. Nach seinem Studienjahr waren für Marcel Riedmann Gespräche über alltägliches Leben kein Problem mehr, er konnte sich in ganz China verständigen. Seine Sprachkenntnisse setzte er wenige Jahre später bei einem Praktikum in einer chinesischen Eventmarketing-Agentur ein und ist mit seinem speziellen Sprachschatz für den Arbeitsmarkt bestens gerüstet.

Weitere Informationen über die Sprachreisen von EF unter www.ef.co.at.

Quellen http://blog.busuu.com/the-busuu-com-language-barometer-2011/
Europäische Kommission, Eurobarometer Spezial „Die Europäer und ihre Sprachen“, Veröffentlichung 2006 Eurostat, Zahl der pro Schüler erlernten Fremdsprachen, Erscheinungsdatum: 25-MRZ-2011 11:00
Über EF Education First
EF ist der im Bereich internationale Weiterbildung führende weltweite Veranstalter und wurde 1965 mit dem Ziel gegründet, sprachliche, kulturelle und geografische Barrieren zu überwinden. Mit 400 lokalen und internationalen Schulen sowie über 15 Millionen Schülern hat sich EF auf Sprachunterricht, akademische Auslandsprogramme, Sprachreisen, Schüler- und Kulturaustausch spezialisiert. Das ursprünglich gemeinsam mit Apple entwickelte Efekta(TM)-System von EF kommt in den Sprachschulen von EF und in den Online-Englischkursen auf Englishtown.com zum Einsatz. EF versorgt nicht nur 1.200 Unternehmen mit Englischkursen, sondern war auch der offizielle Anbieter von Sprachschulungen bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Derzeit unterstützt EF Brasilien bei den Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft 2014.

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