Die Canon EOS 600D im Test – Das Kamera-Update der EOS 550D im Review

Die Canon EOS 600D macht gerade auch im Test eine gute Figur. Das attraktive Das Kamera-Update der EOS 550D mit 18-Megapixel-Sensor und Full-HD-Video hat jetzt ein praktisches, schwenkbares Display bekommen. Hier unser Review des DSLR-Bestsellers.

Erfahren Sie in diesem Artikel alle wissenswerten Infos über die Canon EOS 600D Digital-Spiegelreflexkamera.

Als der führende Kamerahersteller Canon (alle aktuellen Modelle erhältlich bei Amazon.de!) im Jahr 2003 die erste auch für Amateure bezahlbare digitale Spiegelreflex in Gestalt der EOS 300D mit 6-Megapixel-Sensor auf den Markt brachte, ahnte niemand, welchen Erfolg die nachfolgenden Modelle dieser Reihe haben würden und wie beliebt diese vielseitigen DSLRs einmal werden können.

Nun hat Canon mit der EOS 600D ein sinnvolles Update der beliebten EOS 550D (beide erhältlich bei Amazon.de!) vorgestellt. Dabei handelt es sich zum erst Mal nicht um eine Kamera dieser Modellreihe, die mit stark geänderten technischen Details punktet, sondern in erster Linie mit besseren Benutzungsmöglichkeiten. Dies betrifft hauptsächlich das schwenkbare Display, das man bereits von der größeren Schwester EOS 60D kennt, mit der es etliche Gemeinsamkeiten gibt.

Im Test: Die Canon EOS 600D DSLR

Im Test: Die Canon EOS 600D DSLR

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In den ersten Tests der Canon EOS 600D wird deutlich, dass man dieses ausgezeichnete Modell wirklich nur in kleinen Details verbessern musste. Auch ein noch höher auflösender CMOS-Chip (wie in der Canon EOS 5D Mark II) mit 21 Megapixel-Sensor steht in dieser Preisklasse noch nicht zur Verfügung und wird dann wohl für die Canon EOS 650D verfügbar sein.

Die Canon EOS 600D mit Kit-Objektiv:
Die meisten Menschen kaufen die Einsteiger- oder Amateurkameras von Canon (erhältlich bei Amazon.de) (also etwa die EOS 500D/550D/600D oder EOS 1000D/1100D) ja im Set mit dem sogenannten Kit-Objektiv. Dieses wurde nun neu als EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II aufgelegt. Es unterscheidet sich in seiner optischen Qualität nicht vom Vorgänger, wird aber scheinbar mit etwas günstigeren Komponenten bestückt. Insgesamt war es aber nicht nötig, hier ein komplettes Linsen-Redesign zu machen. Als Alternative gibt es ein Kombiangebot mit dem EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS-Allroundobjektiv.

Die Funktionen der Canon EOS 600D:
Beim Funktionsumfang der Canon EOS 600D findet man nun etliche kleinere „Spielereien“, mit denen sich die Fotos bereits in der Kamera manipulieren lassen. Dazu gehört beispielsweise ein Fisheye-Effekt, für den man sonst entweder eine besondere Linse oder ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop benötigt.

Um die Möglichkeiten für anspruchsvollere Nutzer zu verbessern, gibt es jetzt auch die Chance, Blitze wireless zu steuern.

Ansonsten findet man Altbekanntes bei der Canon EOS 600D, denn der hochauflösende 18-Megapixel-CMOS-Chip wird unverändert eingesetzt. Dieser ist übrigens in praktisch identischer Form auch in der EOS 60D und sogar EOS 7D verbaut.

Gerade Videofreunde werden vom neuen Klappdisplay begeistert sein, das besonders in Verbindung mit Live-View viele spannende Perspektiven zulässt. Neu ist ein digitaler Zoom bei Bewegtbildern, der eine Erweiterung der Möglichkeiten des eingesetzten Objektivs zulässt. Auch eine Snapshot-Funktion wurde integriert, mit der man Videos in der Kamera zusammenstellen kann.

Eine Neuerung im Vergleich zur EOS 550D ist, dass nun anstelle eines Näherungssensors zur Aktivierung des Displays eine Taste vorhanden ist. Damit lässt sich die Anzeige an- bzw. abschalten. Ansonsten gleicht die neue EOS 600D ihrer Schwester in vielen Belangen, nur wurde das Gehäuse jetzt etwas abgerundet.

Generell handelt es sich bei den günstigeren Canon EOS-Modellen um ausgezeichnete Einsteigerkameras, die stets auch den Ansprüchen erfahrener DSLR-Nutzer entsprechen und so für eine längere Zeit viele Freude machen. Nicht zuletzt die große Auswahl an Objektiven – von der hochwertigen Festbrennweite bis hin zur günstigen Allroundlinse – macht das Angebot des Herstellers für viele Käufer so attraktiv.

Unser Test-Fazit: Mit der neuen EOS 600D (erhältlich bei Amazon.de) hat Canon eine willkommene Alternative zur 550D vorgestellt. Das schwenkbare Display ist damit endlich auch im Massenmarkt der Spiegelreflexmodelle angekommen. Gerade wer gerne ein Stativ zum Filmen verwendet oder außergewöhnliche Positionen zum Fotografieren sucht, wird damit sehr zufrieden sein. Leider hat es Canon – ebenso wie bei der EOS 60D – nicht geschafft, die mühsame Moduswahl zwischen Stand- und Bewegtbildaufzeichnung zu ändern. Es wäre weit sinnvoller, wenn man hier den kundenfreundlicheren Weg wie bei der EOS 7D oder der Nikon D7000 gehen würde, wo man ganz einfach wechseln kann und beide Aufnahmearten kombiniert sind. Ansonsten ist die EOS 600D aber natürlich wieder ein programmierter Bestseller, der zu einem fairen Preis von unter 900 Euro mit Kit-Objektiv angeboten wird. Die Auflösung mit 18 Megapixel ist mehr als ausreichend und das Gerät bietet in jeder Hinsicht sehr gute Leistungen.

Unser Tipp: Die Canon EOS 600D Digital-Spiegelreflex gibt es zu einem günstigen Preis bei Amazon.de & .at. Hier finden Sie natürlich auch viele weitere aktuelle DSLR-Modelle der nahmhaften Hersteller wie Nikon, Sony oder Pentax. Zusätzlich gibt es jede Menge Zubehör wie etwas passende Objektive, Taschen oder Akkus. Außerdem lohnt sich ein Blick auf aktuelle Kamera-Bestseller wie die Nikon D7000 oder die Pentax K5. (pressemeldungen.at-Redaktion – Foto: Amazon.de)