Mezzanine-Finanzierung als alternative Finanzierungsform für den Mittelstand

Mittelständische Unternehmen bedürfen einer Mezzanine-Finanzierung als zusätzliches Eigenkapital zur alternativen Unternehmensfinanzierung und zwar über stimmrechtsloses Beteiligungskapital als Genussrechtskapital oder stilles Gesellschaftskapital. Dieses Beteiligungskapital als sogen. Mezzanine-Kapital, wird in Zukunft über Erfolg und Misserfolg zahlreicher mittelständischer Unternehmen entscheiden. Seit Basel II ist die Kreditvergabe der Banken restriktiver geworden und durch die weltweite Kapitalmarktkrise mit den zukunftigen Regelungen zu Basel III ab 2013 sind die Kreditinstitute noch zurückhaltender geworden.

Der Emissionsmarktplatz.de, das führende Beteiligungsportal im Bereich der Eigenkapitalbeschaffung von Beteiligungskapital, geht davon aus, dass gerade die Mittelständler in Deutschland mit einer im internationalen Vergleich geringen Eigenkapitalquote von nur 8 % in Zukunft den Weg über Beteiligungskapital gehen müssen, um ihre Unternehmensfinanzierung und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Die Unternehmensfinanzierung mit stimmrechtslosem Mezzanine-Kapital gewinnt erheblich an Bedeutung. Mezzanine-Kapital bezeichnet Finanzierungsformen, die einem Unternehmen wirtschaftliches und/oder bilanzielles Eigenkapital zuführen, ohne aber den Kapitalgebern Stimm- und oder Einflussnahmerechte wie den Vollgesellschaftern zu gewähren. Mezzanine-Kapital stärkt die Eigenkapitalquote, verbessert somit die Bonität und das Rating eines Unternehmens und erhöht die Möglichkeiten auf eine ergänzende Kreditfinanzierung zu bezahlbaren Konditionen. Mit Mezzanine-Kapital als Eigenkapital wird ein Finanzierungshebel angesetzt.

Fortschrittliche mittelständische Unternehmer entscheiden sich meist für Genussrechtskapital oder stilles Beteiligungskapital, die vertragsrechtlich als bilanzielles Eigenkapital ausgestaltet werden können. Ein wesentlicher Vorteil dieser beiden Finanzierungsvarianten ist, dass bei einer entsprechenden Ausgestaltung der Beteiligungsbedingungen das Kapital bilanzrechtlich wie Eigenkapital passiviert wird, ohne dass es zu einer Verwässerung der Gesellschaftsanteile kommt, d. h. der Unternehmer bleibt alleiniger Entscheidungsträger. Entscheidungs- oder Mitverwaltungsrechte gehen nicht auf Dritte über. Mit einer verbesserten Eigenkapitalquote steigt zugleich die Bonität und damit die Gesamtfinanzierungsfähigkeit eines Unternehmens.

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